Die wenigsten Menschen würden von sich behaupten, dass sie genug Selbstbewusstsein haben und dass sie sich selber bedingungslos lieben.
Dabei ist beides so wichtig für ein glückliches Leben. Aber mehr Selbstbewusstsein zu bekommen kann man lernen und sich selbst zu lieben kann man üben.
Wie das geht, zeige ich dir mit ein paar hilfreichen Tipps in diesem Blog Beitrag.
Mehr Selbstbewusstsein – so lernst Du Dich selbst zu lieben
Menschen, die sich selbst lieben und mit sich im Reinen sind, haben mehr Selbstbewusstsein und führen ein glücklicheres Leben.
Und wir wollen doch alle nur eins: glücklich sein.
Warum fällt es uns dann oft so schwer, alte Verhaltensmuster, die uns mehr schaden als nützen, abzulegen?
Das liegt unter anderem daran, dass ein Großteil unserer Gedanken und Gefühle unterbewusst abläuft. Sich diesen negativen Gedanken über sich selbst bewusst zu werden ist ein erster Schritt zu mehr Selbstliebe.
Zu sich selbst zu finden, sich selbst mehr zu lieben und damit auch mehr Selbstbewusstsein zu bekommen kann man lernen.
Wie? Durch regelmäßiges Durchführen der folgenden 5 Punkte.
1. Sich selbst loben
Andere Menschen loben wir des Öfteren. Besonders leicht fällt es uns vor allem bei (unseren) Kindern. Und daher wissen wir eigentlich auch, dass Lob das Selbstbewusstsein stärkt und motiviert.
Warum lobt man sich selbst dann so gut wie nie? Wir sind es einfach nicht gewohnt uns selbst zu loben – ganz nach dem Motto „Eigenlob stinkt“.
Das Zitat entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn im Grunde wird JEDER Mensch gerne gelobt. Wir sollten deshalb mit Lob anderen und uns selbst gegenüber großzügiger umgehen.
Das nächste Mal, wenn du also ein Projekt oder eine Aufgabe abgeschlossen hast, sage danach zu dir selbst: „Das hast du gut gemacht“. Und danach spür einfach mal in dich hinein, wie sich so ein Lob anfühlt. Allein das wirkt manchmal schon wahre Wunder.
So können wir uns mit ein paar einfachen Sätzen selbst motivieren. Und die gesteigerte Freude, mit der wir an die nächste Aufgabe rangehen werden, gibt es sogar gratis dazu.
2. Sich selbst Mut machen
Versuche einmal dir in Situationen, in denen du Angst hast, selbst Mut zu machen und dir gut zuzureden, anstatt dir noch mehr Angst durch mögliche Versagens-Szenarien einzuimpfen.
Wenn wir uns vor etwas fürchten und uns selbst Angst einjagen, schmälern wir unser Selbstbewusstsein.
In manchen Situationen etwas ängstlich zu sein ist normal. Aber verschlimmere deine Ängste nicht zusätzlich durch unrealistische Phantasie-Geschichten, die niemals eintreten werden.
Was denkst du über dich selbst, das dich Angst haben lässt?
„Ich bin“ sind zwei der mächtigsten Wörter. Anstatt hinter „Ich bin“ negative Eigenschaften zu setzen, könntest du auch positive, Mutmachende Sätze formulieren.
Zum Beispiel: „Ich bin stark.“, „Ich bin mutig.“, „Ich bin selbstbewusst.“
Und dich so selbst motivieren.
3. Sich selbst Verständnis und Mitgefühl entgegenbringen
Wir alle machen Fehler. Anstatt zu hart mit dir selbst ins Gericht zu gehen, wenn dir etwas nicht gelingt, übe dich also in Verständnis und Mitgefühl dir selbst gegenüber.
Wir sollten uns an dieser Stelle einmal bewusst machen, dass wir uns selbst meistens mehrmals für eine Sache verurteilen.
Zum Beispiel: Ich mache mir Sorgen um die Zukunft. Dann ärgere ich mich darüber, dass ich mir Sorgen mache, wo ich doch lieber unbeschwert das Leben genießen sollte. Dann verurteile mich mich dafür, dass ich das scheinbar nicht kann etc.
Im Buddhismus gibt es eine Weisheit, die besagt: „Schmerz ist unvermeidlich. Leiden ist freiwillig.“ Versuchen wir also, uns gar nicht oder zumindest nicht mehrmals wegen ein und derselben Sache zu „verurteilen“.
4. Sich selbst trösten
Wenn ein kleines Kind verängstigt ist, sich verletzt hat oder einfach nur traurig ist, würde uns nie im Leben einfallen, dieses Kind anzuschreien und es zu beschimpfen, warum es denn jetzt (grundlos) ängstlich, verletzt oder traurig ist.
Wir würden dem Kind vermutlich nur eines entgegenbringen – nämlich Trost. Wir würden es in den Arm nehmen und ihm sagen, dass alles wieder gut wird.
Wenn wir selbst jedoch ängstlich, verletzt oder traurig sind, machen wir uns oft selbst dafür herunter und schreien uns innerlich an, anstatt uns selbst zu trösten. Dabei lebt auch in uns ein kleines Kind, das getröstet werden möchte.
Durch Anschreien und Kritisieren wird das innere Kind nur noch ängstlicher, verletzter und trauriger werden. Das einzige, was es von dir möchte, sind tröstende Worte. Und die solltest du nicht nur von außen hören, sondern dir vor allem innerlich immer wieder selbst vorsagen. Und das solange bis du dir die Worte glaubst.
Das nächste Mal, wenn du traurig bist, solltest du dir also gezielt überlegen, was du dir in diesem Moment Gutes tun könntest. Zum Beispiel ein heißes Bad nehmen oder eine Tasse heiße Schokolade trinken.
5. Sich selbst verzeihen
Verzeihen können ist wichtig für unseren inneren Frieden. Und zwar nicht nur anderen zu verzeigen, sondern vor allem auch uns selbst zu verzeihen.
Wenn wir einen Fehler machen, heißt das nicht das unser ganzes Leben oder wir selbst ein Fehler sind. Wir haben vielleicht etwas Dummes und Falsches getan, das heißt jedoch nicht, dass wir dumm oder falsch sind.
Jeder Mensch auf diese Welt verdient Vergebung. Auch Du!
Charlie Chaplin Gedicht zum Thema Selbstliebe & Selbstbewusstsein
Zum Schluss möchte ich dir auch mein Lieblingsgedicht von Charlie Chaplin nicht vorenthalten, das alles, was es zum Thema Selbstliebe zu sagen gibt, perfekt zusammenfasst.
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„Als ich mich selbst zu lieben begann “ von Charlie Chaplin
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
Als ich mich selbst zu lieben begann,
verstand ich, wie sehr es jemanden kränken kann,
diesem Menschen meine Wünsche aufzudrängen,
obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit,
und auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute nenne ich das RESPEKT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute nenne ich das REIFE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig werden.
Heute nenne ich das SELBSTBEWUSSTSEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus.
Heute nenne ich das EINFACHHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was ungesund für mich war,
von Nahrung, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Zuerst nannte ich das „gesunden Egoismus“. Heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
und seitdem habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das ist BESCHEIDENHEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch für den Augenblick, in dem alles stattfindet.
Heute lebe ich jeden Tag, Tag für Tag, und ich nenne es ERFÜLLUNG.
Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Verstand behindern und krank machen kann.
Doch als ich ihn mit meinem Herzen verbunden hatte, wurde mein Verstand ein wertvoller Verbündeter.
Heute nenne ich diese Verbindung WEISHEIT DES HERZENS.
Wir brauchen uns nicht länger zu fürchten
vor Auseinandersetzungen, Konflikten und anderen Problemen mit uns selbst und anderen. Sogar Sterne kollidieren manchmal und es entstehen neue Welten daraus.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN!
FAQ - Häufige Fragen zu Selbstbewusstsein stärken
Warum habe ich so wenig Selbstbewusstsein?
Geringes Selbstbewusstsein entsteht häufig durch frühere Erfahrungen, Kritik, Vergleiche oder negative Glaubenssätze über sich selbst. Wer gelernt hat, sich stark anzupassen oder eigene Bedürfnisse zurückzustellen, verliert oft das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung. Diese Muster lassen sich jedoch Schritt für Schritt verändern.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen?
Selbstbewusstsein bedeutet, sich seiner eigenen Gefühle, Stärken und Bedürfnisse bewusst zu sein. Selbstvertrauen beschreibt dagegen den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Beide Bereiche hängen eng zusammen und stärken sich gegenseitig im Laufe persönlicher Entwicklung.
Welche Rolle spielen Gedanken beim Selbstbewusstsein?
Gedanken beeinflussen maßgeblich das Selbstbewusstsein. Wer sich häufig selbst kritisiert, verstärkt Unsicherheit und Zweifel. Unterstützende, realistische Gedanken dagegen fördern Vertrauen und innere Stabilität. Das bewusste Hinterfragen negativer Denkmuster ist daher ein wichtiger Schritt zu mehr Selbstbewusstsein.
Wie kann ich schnell selbstbewusster werden?
Schneller mehr Selbstbewusstsein entsteht durch kleine, bewusst gewählte Handlungen: aufrechte Körperhaltung, klare Entscheidungen treffen und negative Selbstgespräche stoppen. Bereits kleine Erfolgserlebnisse senden dem Gehirn Sicherheitssignale und stärken Schritt für Schritt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Wenn du deine Selbstliebe stärken und mehr Vertrauen in dich selbst aufbauen möchtest, dann schau dir unbedingt mein Happy Me Training für mehr Selbstliebe an.
Darin lernst du, weniger an dir selbst zu zweifeln und zu einer starken, selbstbewussten Frau zu werden. Sodass du dich und deine Bedürfnisse endlich wichtig nimmst und damit die Voraussetzung schaffst, wirklich glücklich zu werden.