Raus aus der Angst (vor Krankheiten)

Gehe diese 5 Schritte, um deine Angststörung loszulassen

15.03.2026
Podcast Folge zum Thema "Raus aus der Angst vor Krankheiten"

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

5 Schritte raus aus der Krankheitsangst: Das nimmt dir Christina Hillesheim in dieser Bonusfolge mit

Kennst du dieses Kopfkino, in dem aus einem Symptom sofort das schlimmste Szenario wird? Schwindel, Herzrasen, Unruhe, und im Kopf läuft schon der Film: „Was, wenn es etwas Ernstes ist?“ In dieser Bonusfolge von „Angst unplugged“ gibt dir Host Christina Hillesheim fünf konkrete Schritte an die Hand, die dich aus der Angstspirale zurück in mehr Ruhe, Klarheit und Vertrauen führen.

Die Folge richtet sich vor allem an Menschen mit Krankheitsangst, psychosomatischen Symptomen und einem Nervensystem, das schnell in Alarmbereitschaft geht und die sich eine alltagstaugliche, freundliche Orientierung wünschen.

1) Raus aus dem Gefühlstornado: Vom Angstgefühl in den Kopf

Wenn Angst laut wird, fühlt sie sich oft wie eine Wahrheit an. Christina lädt dich ein, einen Gegenspieler zu aktivieren: deinen klaren Verstand. Der Kern: Nicht jedes starke Gefühl ist ein realistischer Hinweis, sondern häufig ein gedanklicher Worst-Case-Autopilot.

Praktischer Schritt: Notiere dir deinen Angstgedanken und prüfe ihn nüchtern.

  • Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario wirklich (Skala 1–10)?
  • Ist es eine realistische oder eher eine unrealistische Angst?
  • Was wäre nicht nur der schlimmste, sondern auch der wahrscheinlichste oder sogar der beste Fall?

Ein Satz aus der Folge bringt das Mindset auf den Punkt:

„Wahrscheinliches ist wahrscheinlich.“

Heißt: Oft sind es Übermüdung, Stress, zu wenig getrunken oder ein Mangel und nicht sofort „die schwere Krankheit“. Selbst wenn du schon Vorerkrankungen hast, bleibt der Fokus hilfreich: lösungsorientiert denken statt dich gedanklich im Problem zu drehen.

2) Angst verstehen statt bekämpfen: Sie ist ein Zeichen (nicht dein Feind)

Christina macht deutlich: Angst ist nicht „sinnlos“, sondern häufig ein Signal. Oft tritt sie verstärkt auf, wenn du dich übergehst, dauerhaft funktionierst oder innerlich gegen etwas lebst, das dir nicht guttut.

Fragen, die dir helfen können, die Botschaft zu entschlüsseln:

  • In welchen Tagen/Wochen ist die Angst stärker und was ist dann anders?
  • Gibt es Situationen, in denen du „eigentlich nicht willst“ (Job, Treffen, Verpflichtungen)?
  • Welche Grenzen werden gerade übergangen?

Eine Übung aus der Folge: Lade die Angst symbolisch „auf einen Kaffee“ ein. Öffne innerlich die Tür und frage:

  • Warum bist du da?
  • Was willst du mir sagen?

Das verändert oft den inneren Umgang: von „Geh weg!“ hin zu „Ich höre hin.“ Und genau dort entsteht häufig Entlastung.

3) Die Angst vor der Angst verlieren: Fühlen, ohne weiterzudenken

Viele kennen den Moment: Du spürst Unruhe und sofort kommt der zweite Schlag hinterher: „Oh nein, jetzt geht’s wieder los.“ Christina beschreibt, warum der Kampf gegen Angst sie meist verstärkt. Vermeidung ist oft nur Aufschub.

Das entscheidende Missverständnis: „Durch die Angst hindurch“ heißt nicht, dich gedanklich hinein zu steigern. Es heißt:

  • Angst fühlen (im Körper lokalisieren: Brust, Bauch, Hals …)
  • aber nicht die Horrorszenarien weiterdenken
  • die Angst als Welle beobachten: sie steigt, erreicht einen Höhepunkt, ebbt wieder ab

Christina beschreibt es als zentralen Aha-Moment: Wenn du die Erfahrung machst, dass Angst zwar unangenehm ist, aber wieder abklingt, verliert sie einen Teil ihres Schreckens.

Wichtig dabei: „Angst fühlen“ ist nicht gleich „über die eigenen Bedürfnisse drübergehen“. Ein ehrlicher Check hilft:

Will ich das, was ich gerade tue, überhaupt?

Manchmal ist die beste Lösung nicht „durchhalten“, sondern neu entscheiden. Christina bringt es klar auf den Punkt: Du musst oft weniger, als du denkst und es gibt häufiger Alternativen, als dein Angstmodus dir erzählt.

4) Selbstvertrauen trainieren: „Genug“ und „noch“ als Gamechanger

Ein großer Hebel gegen Krankheitsangst ist laut Christina nicht „noch mehr Kontrolle“, sondern Vertrauen in dich selbst. Wer sich innerlich sicherer fühlt, braucht weniger Rückversicherung im Außen.

Typisch bei Krankheitsangst: ständiges Nachfragen, Checken, Bestätigungen suchen. Christina beschreibt den Weg raus als Übungsweg: Selbstvertrauen ist ein Muskel.

Konkrete Impulse aus der Folge:

  • Schreib dir auf, was du in deinem Leben schon geschafft hast.
  • Notiere abends, was dir heute gelungen ist, auch wenn es „klein“ wirkt.
  • Setze auf stärkende Selbstgespräche, die sich echt anfühlen.

Zwei Wörter, die laut Christina vieles verändern können:

  • genug (statt „Ich schaffe das nicht“ → „Ich schaffe genug.“)
  • noch (statt „Ich kann das nicht“ → „Ich kann das noch nicht.“)

Das nimmt Druck raus, ohne dich zu belügen und öffnet den Blick für Entwicklung statt Endstation.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Unterstützung & Verständnis finden: Warum du es nicht allein schaffen musst und wie stärkende Menschen dich stabilisieren.
  • Umfeld-Check: Wer stärkt dich und wer schwächt dich? (Grenzen ernst nehmen.)
  • Hinweis auf Christinas Onlinekurs „Mein Weg aus der Angst“: Inhalte wie Ursachenarbeit, Routinen, Audios für akute Angst, Nervensystem-Beruhigung und Austauschformate.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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