Was würdest du auf die Frage, ob du dich selbst liebst antworten? Die meisten Menschen zögern zunächst einmal und selbst, wenn die Antwort „Ja“ lautet, heißt das noch lange nicht, dass wir uns selbst auch gut behandeln.
Die Beziehung zu sich selbst kann man aber ganz leicht verbessern, denn Selbstliebe kann man lernen und üben. In diesem Beitrag findest du 7 praktische Übungen, um dein Selbstbewusstsein stärken zu können und mehr Selbstliebe in deinen Alltag einzubauen.
1. Die Selbstliebe-Dusche
Die erste Übung ist perfekt, wenn du deinen Tag mit einer Dusche beginnst (natürlich funktioniert sie aber am Abend genauso gut).
Nimm dir für deine morgendliche Badezimmer-Routine etwas mehr Zeit als sonst. Stelle dir, wenn du unter der Dusche stehst vor, wie mit jedem Wasser-Strahl immer mehr Selbstliebe in deinen Körper fließt. Du wirst immer erfüllter und es macht sich ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit in dir breit.
Überlege dir, was dein Körper jeden Tag alles für dich leistet und wie er dich jeden Tag 24 Stunden zuverlässig durch den Alltag bringt. Sei dankbar für deinen Körper. Dafür, dass er meistens so gut funktioniert und dir damit so vieles ermöglicht. Was macht da schon die ein oder andere Delle oder Falte mehr?
2. Das innere Kind
Um Zugang zu sich selbst zu finden, sein Selbstbewusstsein stärken zu können und mehr Selbstliebe in sein Leben zu bringen, ist die Arbeit mit dem inneren Kind perfekt.
Dafür suche dir einen ruhigen Ort und nehme dir 15 Minuten Zeit, in denen dich keiner stört. Atme erst einmal zehn Atemzüge bewusst durch die Nase ein und den Mund wieder aus.
Dann geh in Gedanken an einen Ort bzw. zu einer Situation, in der du es als kleines Kind schwer hattest. Das kann eine Situation zuhause bei deinen Eltern sein oder aber auch in Schule oder Kindergarten.
Besuche dein inneres Kind und frage es, was es in dieser für ihn schwierigen Situation gerade benötigt. Und dann gebe es dir selbst.
Braucht das Kind eine Umarmung? Jemandem, der ihm gut zuredet und Mut macht? Ganz egal, was es ist, du als Erwachsener kannst deinem inneren Kind heute das geben, was es damals so schmerzlich vermisst hat.
4. Selbstliebe Speisekarte
Die nächste Übung hört sich zunächst etwas lustig an, kann aber wirklich sehr effektiv sein.
Und zwar überlegst du dir dafür, welche Dinge dich in deinem Leben „nähren“? Was brauchst du um „satt“ und glücklich zu sein?
Du kannst dir deine Speisekarte selbst malen, basteln (zum Beispiel Dinge aus Zeitschriften ausschneiden) oder digital gestalten – dabei ist deiner Fantasie keine Grenze gesetzt.
Ich habe dir einmal eine Beispiel Vorlage für eine Selbstliebe Speisekarte designed:
5. Stärke deine Stärken
Mache eine Liste mit 5 Stärken/Talenten, die du besonders gut kannst.
Wie könntest du diese Stärken nun noch mehr in deinem Alltag ausbauen? Wie könntest du mit deinen Talenten anderen Menschen helfen? Was könntest du der Welt (zurück) geben?
Deine Talente machen dich einzigartig und helfen dir, ganz in deine Kraft zu kommen, dein Selbstbewusstsein zu stärken und eine Tätigkeit zu finden, die Sinn-stiftend für dich ist und dich erfüllt. Eine solche Tätigkeit zu finden, in der man vollkommen aufgeht, ist entscheidend für ein glückliches Leben.
6. Zwei Seiten
Alles hat zwei Seiten. Auch deine „Schwächen“ und die Dinge, die du nicht so gut kannst.
Selbstbewusstsein kommt daher, sich seiner selbst bewusst zu sein. Und zwar nicht nur über die Dinge, die wir besonders gut können, sondern ebene auch über die Dinge, die wir nicht ganz so gut beherrschen.
Oftmals sind es aber unser kleinen Makel und Schwächen und unsere kleinen Fehler, die uns besonders liebenswert machen und die uns mit anderen verbinden. Aus vermeintlichen Rückschlägen und auf den ersten Blick eher negativen Situationen können wir oft viel machen und daran wachsen.
Es loht sich also auf manche Dinge noch einmal einen zweiten Blick zu werfen.
Leidest du oft unter Selbstzweifeln und du wünschst dir, selbstbewusster zu werden?
Dann ist mein Happy Me Training genau das richtige für dich. Denn Selbstliebe kann man lernen (und das macht auch noch Spaß! )
21 Tage lang schicke ich dir täglich eine einfache Übung, die dein Selbstvertrauen stärkt, deine Selbstliebe fördert und dich spüren lässt: Ich bin gut so, wie ich bin.
7. Erfolgs-Liste
Welche kleinen und großen Erfolge konntest du in deinem Leben bereits erreichen?
Mache eine Erfolgsliste mit deinen „Errungenschaften“ und belohne dich für deine Erfolge. Am besten mit „gesunden“ Belohnungen, die deinem Körper gut tun, wie eine Massage oder ein Bad.
Denke immer daran: mit Schokolade, Alkohol oder Zigaretten als Belohnung tust du dir nicht wirklich etwas Gutes.
Zusatz-Tipp: Spiegelarbeit
Die Arbeit mit dem eigenen Spiegel-Bild ist sehr wirksam, da sich mit dieser einfachen Methode die positiven Gedanken noch stärker im Unterbewusstsein verankern.
Stelle dich jeden Tag mindestens drei Minuten vor den Spiegel, blicke dir tief in die Augen und sage dir: „Du bist gut, ganz genauso wie du bist. Ich liebe dich mit all deinen Ecken und Kanten. Denn genau die machen mich einzigartig.“
Wenn du tiefer in das Thema Spiegel-Arbeit einsteigen möchtest, kann ich dir auch das gleichnamige Buch von Louise Hay empfehlen.
Über die Autorin: Christina von HappyDings ist Diplom-Soziologin, Spiegel-Bestsellerautorin und weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, unter Angst, Panik und Erschöpfung zu leiden. Nach einem Burnout und Jahren mit Depression und Angststörung hat sie ihr Leben grundlegend verändert .
Christina zeigt in ihren Workshops, Podcasts und Texten zusammen mit Ärzt:Innen, Fachleuten und Ex-Betroffenen, wie man es schaffen kann, die eigenen Ängste & Selbstzweifel loszulassen und (wieder) neues Selbstvertrauen aufzubauen.
FAQ - Häufige Fragen zu selbstbewusster werden
Kann man Selbstbewusstsein wirklich lernen?
Ja. Selbstbewusstsein ist keine angeborene Eigenschaft, sondern entwickelt sich durch Erfahrungen, Gedankenmuster und Verhalten. Mit neuen Gewohnheiten und einer freundlicheren inneren Haltung lässt es sich Schritt für Schritt aufbauen.
Warum habe ich so wenig Selbstbewusstsein?
Häufige Ursachen sind negative Glaubenssätze, starke Selbstkritik, frühere Erfahrungen von Ablehnung oder ständiger Vergleich mit anderen. Auch Angst vor Fehlern oder Perfektionismus können das Selbstbewusstsein schwächen.
Was ist der Unterschied zwischen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen?
Selbstbewusstsein bedeutet, sich selbst gut zu kennen und die eigenen Gefühle wahrzunehmen. Selbstvertrauen beschreibt den Glauben daran, Herausforderungen bewältigen zu können. Beides beeinflusst sich gegenseitig.
Was hilft sofort gegen Unsicherheit?
Hilfreich sind langsames Atmen, eine auf sind langsames Atmen, eine aufrechte Körperhaltung und ein bewusster Fokus auf den Moment statt auf mögliche Bewertungen anderer. Sage dir innerlich: „Ich darf unsicher sein und es trotzdem tun.“
Wenn du deine Selbstliebe stärken und mehr Vertrauen in dich selbst aufbauen möchtest, dann schau dir unbedingt mein Happy Me Training für mehr Selbstliebe an.
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Darin lernst du, weniger an dir selbst zu zweifeln und zu einer starken, selbstbewussten Frau zu werden. Sodass du dich und deine Bedürfnisse endlich wichtig nimmst und damit die Voraussetzung schaffst, wirklich glücklich zu werden.