Weniger Vorweihnachtsstress

3 einfache Wege zu mehr Ruhe und Leichtigkeit

02.12.2025

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Weihnachtsstress mit Angst: Wie du dein Nervensystem entspannst

Die Adventszeit kann wunderschön sein – und gleichzeitig extrem herausfordernd. Gerade wenn du mit Ängsten zu tun hast, fühlt sich der Druck rund um Weihnachten und den Jahreswechsel oft noch intensiver an: Erwartungen, Familie, Stimmungsschwankungen, dunkles Wetter, alte Muster.

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina drei konkrete Tipps, wie du dein Nervensystem in dieser emotional aufgeladenen Zeit runterfahren und besser für dich sorgen kannst.

Winterblues, Erwartungen und Angst: Warum diese Zeit so anstrengend ist

Viele Menschen spüren in den Wintermonaten eine gedrücktere Stimmung. Es ist dunkel, kalt und irgendwie liegt ein kleiner Blues über dieser Zeit. Wenn du ohnehin ängstlich oder sensibel bist, können diese Wochen besonders intensiv werden.

Christina beschreibt es so:

„Es hängt manchmal so ein bisschen ein Blues über dieser Zeit. Ich finde Weihnachten eigentlich total schön, aber es ist keine Zeit voller Leichtigkeit wie im Sommer.“

Besonders belastend sind dabei:

  • Erwartungsdruck: „Wie muss Weihnachten sein, damit alle zufrieden sind?“
  • Familienthemen: Zusammensein mit Menschen, mit denen es vielleicht gerade schwierig ist
  • Unsichtbare Pflichten: Geschenke, Organisation, Treffen, gute Laune „haben müssen“
  • Ein innerlich schon volles Stressfass, das durch kleine Auslöser überläuft

Christina nutzt dafür das Bild vom Fass oder Glas, das sich nach und nach füllt. Wenn dein Nervensystem ohnehin schon unter Daueranspannung steht, reicht ein kleiner zusätzlicher Stressreiz – der berühmte Tropfen – und alles fühlt sich zu viel an.

Genau hier setzen die drei Tipps an: Sie helfen dir, dein „Stressfass“ rechtzeitig zu entleeren und gar nicht erst so voll werden zu lassen.

1. Erwartungsinventur: Was musst du wirklich – und was glaubst du nur?

Der erste Schritt raus aus dem Weihnachtsstress ist eine ehrliche Erwartungsinventur. Frage dich bewusst:

  • Wer erwartet wirklich was von dir?
  • Ist das ausgesprochen – oder nur in deinem Kopf?
  • Was davon sind deine eigenen, inneren Ansprüche?

Viele Belastungen entstehen nicht, weil andere so viel von uns verlangen, sondern weil wir glauben, dass sie es tun. Christina ermutigt dich, diesen Gedanken aktiv nachzugehen:

„Was glaubst du alles, was du tun musst? Musst du das wirklich tun? Kannst du das vielleicht delegieren oder gibt es eine andere Lösung?“

Nützliche Schritte für deine Erwartungsinventur:

  • Schreib dir auf, was du glaubst, alles „tun zu müssen“ (Treffen, Aufgaben, Emotionen, Rollen).
  • Markiere, was wirklich</strong von dir erwartet wird – und was du dir nur einbildest.
  • Sprich mit einzelnen Personen offen über Erwartungen und Möglichkeiten für Kompromisse.
  • Erlaube dir bewusst, dieses Jahr eher deinen eigenen Erwartungen zu genügen als denen der anderen.

Oft zeigt sich dabei: Andere wollen viel weniger von dir, als du denkst. Und am Ende „müssen“ wir viel weniger, als unser Kopf uns erzählt.

2. Verabrede dich mit dir selbst: Kleine Dates für ein ruhigeres Nervensystem

Der zweite Tipp gilt nicht nur für den Advent, sondern im Grunde für dein ganzes Leben: Plane bewusst Zeit mit dir selbst ein.

Christina empfiehlt, diese „Dates mit dir“ genauso ernst zu nehmen wie Verabredungen mit anderen Menschen:

  • Trage sie fest in deinen Kalender ein – mit Uhrzeit und Dauer.
  • Halte sie ein, auch wenn etwas „Wichtigeres“ auftaucht.
  • Starte lieber klein: schon 10–15 Minuten am Tag machen einen Unterschied.

Was kannst du in dieser Zeit tun?

  • Meditation – auch kurze Sessions beruhigen dein Nervensystem.
  • Journaling – Gedanken und Gefühle sortieren.
  • Spaziergang – einmal um den Block, egal ob morgens, mittags oder abends.
  • Yoga oder sanfte Bewegung – den Körper mitnehmen, um den Kopf zu entlasten.

Wichtig ist weniger die „perfekte Methode“, sondern die Regelmäßigkeit. Wenn du dir diese Zeit nicht aktiv blockst, rutscht sie im Alltag schnell nach hinten. Schreibe sie dir deshalb wirklich als Termin auf – so signalisierst du dir selbst: Ich bin wichtig.

3. Lerne, öfter Nein zu sagen – und Ja zu dir selbst

Der dritte Tipp ist für viele Menschen mit Ängsten entscheidend: Sag öfter Nein.

Christinas Erfahrung: Menschen mit Angst neigen dazu, zu oft Ja zu sagen, um niemanden zu enttäuschen, Konflikte zu vermeiden oder „funktionierend“ zu wirken. Das Problem: Jedes zusätzliche Ja füllt dein Stressfass weiter – bis nichts mehr geht.

Sie empfiehlt dir daher eine Art inneren Standard:

  • Wenn du unsicher bist, sag nicht spontan Ja.
  • Atme erst einmal tief durch, bevor du antwortest.
  • Nutze eine neutrale Standardantwort wie:
    „Danke, voll die coole Idee, aber ich weiß es noch nicht. Ich sag dir noch Bescheid.“
  • Wenn du das Gefühl hast, dich entscheiden zu müssen, ist Nein die sicherere Wahl.

Christina fasst es so zusammen:

„Lieber einmal zu viel Nein gesagt als einmal zu viel Ja. Das Ja sagen wird sich am Ende sonst so ein bisschen rächen.“

Ein Satz, den du dir merken kannst:

„Ein Nein zu den anderen ist auch immer ein Ja zu dir selbst.“

Je öfter du freundlich, aber klar Nein sagst, desto mehr Raum entsteht für Ruhe, Regeneration und die Dinge, die dir wirklich guttun – gerade in einer Zeit, die so voll und emotional ist wie der Dezember.

Workshop-Tipp: Dein Nervensystem beruhigen

Passend zum Thema empfiehlt Christina im Adventskalender den Workshop „Nervensystem beruhigen“ mit der Ärztin Dr. Jessica Kleve. In diesem Workshop kannst du tief in das Thema Nervensystem eintauchen und noch besser verstehen, wie du dich in Stresszeiten selbst regulierst.

Der Workshop ist umfangreich, praxisnah und eine gute Ergänzung, wenn du die Impulse aus dieser Folge von „Angst unplugged“ weiter vertiefen möchtest.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie sich Christinas eigene Winter-Blues-Erfahrungen seit der Kindheit zeigen.
  • Warum die Weihnachtszeit emotional so aufgeladen ist – jenseits von Romantik und Klischees.
  • Wie der „Adventskalender“ von „Angst unplugged“ dich im Dezember täglich begleitet.
  • Einladung zum Austausch: Wie erlebst du Weihnachten mit Angst und Sensibilität?
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"

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