„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim darüber, wie du Schritt für Schritt wieder mehr Vertrauen in dich selbst aufbauen kannst – gerade dann, wenn Angst, Selbstzweifel und ständige Rückversicherung dein Leben bestimmen.
Ein starkes Selbstvertrauen und wenig Selbstzweifel gehen meist mit weniger Angst einher. Wenn du dich jedoch innerlich ständig infrage stellst, braucht es oft andere Menschen, Google oder ärztliche Bestätigungen, um dich kurz sicher zu fühlen.
Christina beschreibt das so:
„Ich habe immer andere Menschen gebraucht, wo ich mich rückversichert habe, ob denn wirklich alles in Ordnung ist.“
Typisch für mangelndes Selbstvertrauen sind zum Beispiel:
Dahinter steckt oft ein fehlendes Urvertrauen – die Erfahrung, dass du Herausforderungen aushalten und meistern kannst und dass Dinge auch wieder gut ausgehen.
Selbstvertrauen wächst nicht theoretisch, sondern durch Erfahrungen. Je öfter du erlebst „Ich kann das“, desto leiser wird die Angst.
Nimm dir regelmäßig – zum Beispiel abends – ein paar Minuten Zeit und notiere, was du an diesem Tag geschafft hast. Das dürfen ausdrücklich auch Kleinigkeiten sein.
Mit der Zeit entsteht so eine persönliche Beweisliste dafür, dass du viel stärker bist, als deine Angst es dir einreden will.
Überforderung schwächt das Vertrauen, machbare Schritte stärken es. Wichtig ist, dass deine Ziele wirklich erreichbar sind.
Beispiel bei Angst vorm Autofahren:
So gehst du vor:
Jeder kleine Schritt ist ein Erfolg – und jeder Erfolg nährt dein Selbstvertrauen.
Auf dem Weg zurück ins Vertrauen wird es Tage geben, an denen es schlechter läuft. Das ist normal und kein Zeichen von Scheitern.
Christinas Haltung dazu:
„Ich weiß, es werden Tage kommen, die sind nicht so toll, es ist voll okay, am nächsten Tag geht es einfach weiter.“
Hilfreich ist, dir vorab klarzumachen:
Viele Angstbetroffene kennen den Reflex: Ein körperliches Symptom taucht auf, und sofort wird gegoogelt. Die Folge sind oft Horrorszenarien statt Beruhigung – und das Vertrauen in den eigenen Körper sinkt weiter.
Christina hat dafür in ihren Workshops die „Anti-Google-Challenge“ eingeführt.
Setz dir ein klares, überschaubares Ziel:
Wenn du einen Zeitraum geschafft hast, kannst du daraus eine neue Routine machen. Und wenn du zwischendurch doch wieder googelst?
Mit jeder gelungenen Challenge wächst die Erfahrung, dass du nicht jede Angst sofort kontrollieren oder „wegrecherchieren“ musst – und dass du auch ohne Google sicher bist.
Unsere inneren Glaubenssätze entscheiden stark darüber, wie wir uns fühlen. Wenn du dir immer wieder sagst „Ich schaffe das nicht“, wird dein Selbstvertrauen mit der Zeit immer kleiner.
Christina hat sich damals bewusst neue Sätze gesucht, die sich glaubwürdig anfühlen. Der Sprung von „Ich schaffe das nicht“ zu „Ich schaffe das“ war zu groß, deshalb hat sie kleine, kraftvolle Ergänzungen genutzt.
Zwei Wörter, die sehr viel verändern können:
Statt absoluten Negativsätzen („Ich kann das nicht“) entsteht so ein Gefühl von Entwicklung und Möglichkeiten.
Christina hat ihre Affirmationen auf Post-its geschrieben und überall in der Wohnung verteilt: an den Spiegel, den Kühlschrank, den Handyhintergrund.
Beispiele, die du verwenden oder anpassen kannst:
Such dir 2–3 Sätze aus, die sich für dich stimmig anfühlen, und platziere sie dort, wo du sie im Alltag oft siehst. Wiederholung ist hier der Schlüssel.
Zum Mitnehmen:
So holst du dir Schritt für Schritt dein Vertrauen und dein Selbstbewusstsein zurück.
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