Wie du Grübelspiralen sofort stoppst

Die Übung, die deinen Kopf sofort beruhigt

01.12.2025
Wie du Grübelspiralen sofort stoppst

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Adventskalender im Podcast „Angst unplugged“: Dein Start in einen Dezember der Veränderung

Im Podcast „Angst unplugged“ startet ein besonderer Adventskalender:
Vom 1. bis 24. Dezember bekommst du jeden Tag einen kurzen Impuls, um mit mehr
Gelassenheit, Selbstliebe und weniger Angst durch die Vorweihnachtszeit zu gehen.

In dieser ersten Folge geht es um ein zentrales Thema für Menschen mit Angststörungen:
negative Gedanken und das Gedankenkarussell. Du lernst ein einfaches,
aber wirkungsvolles Bild kennen, mit dem du deinen Umgang mit belastenden Gedanken
verändern kannst.

Negativen Gedanken nicht mehr ausgeliefert: Die U-Bahn-Station in deinem Kopf

Der wichtigste Gedanke dieser Folge: Du musst nicht in jeden Gedankenzug einsteigen.

Christina beschreibt dein Gedankenleben mit einem starken Bild: Dein Kopf ist wie eine
U-Bahn-Station. Jeder Zug, der einfährt, ist ein Gedanke. Manche Züge heißen
„Angst vor Krankheiten“, andere „Selbstzweifel“ oder „Ich schaffe das sowieso nicht“.

Viele Menschen mit Angst kennen das:

  • Die Gedanken rasen ununterbrochen.
  • Ein ängstlicher Gedanke jagt den nächsten.
  • Du hast das Gefühl, keinen Ausweg aus dem Karussell zu finden.

Christina teilt dazu eine Kern-Erkenntnis aus Therapie und eigener Erfahrung:

„Man kann Gedanken nicht kontrollieren. Aber du kannst entscheiden, in welchen Zug du einsteigst.“

Was das konkret für dich bedeutet:

  • Gedanken kommen automatisch, sie sind „frei“ und oft nicht steuerbar.
  • Je mehr du versuchst, einen Gedanken zu verbieten („Ich darf das nicht denken“), desto stärker drängt er sich auf.
  • Deine Macht liegt nicht darin, Gedanken zu verhindern, sondern darin, nicht jedem Gedanken hinterherzurennen.

Du darfst also an der „Bahnsteigkante“ stehen bleiben, einen Gedanken-Zug wahrnehmen und ganz bewusst entscheiden:
Einsteigen – oder vorbeifahren lassen.

Die U-Bahn-Übung: So beobachtest du deine Gedanken, ohne dich in ihnen zu verlieren

Um aus dem Gedankenkarussell auszusteigen, lädt Christina dich zu einer einfachen mentalen Übung ein.
Du kannst sie mit geschlossenen oder geöffneten Augen machen – wichtig ist nur, dass du für einen Moment zur Ruhe kommst.

Schritt 1: Deinen Kopf als U-Bahn-Station vorstellen

  • Stell dir vor, dein Kopf ist eine U-Bahn-Station.
  • Jeder einfahrende Zug steht für einen Gedanken.
  • Beobachte innerlich: Welche Züge fahren ein? Welche Gedanken tauchen auf?

Beispiele für solche „Züge“:

  • „Angst vor Krankheiten – was, wenn dieses Symptom etwas Schlimmes ist?“
  • „Selbstzweifel – ich schaffe das sowieso nicht.“
  • „Zwangsgedanken – ich darf das auf keinen Fall denken.“

Wichtig dabei:

  • Nur beobachten, nicht bewerten.
  • Innerlich eher so: „Ah, spannend, da ist wieder der Zug ‚Angst vor Krankheiten‘.“

Schritt 2: Bewusst entscheiden, nicht einzusteigen

Der entscheidende Punkt der Übung:

Du musst nicht in jeden Zug einsteigen.

  • Wenn ein negativer Gedanke kommt, erlaube ihm, einzufahren – und wieder abzufahren.
  • Sag dir innerlich: „Ich sehe dich, aber ich steige heute nicht ein.“
  • Lenke dich anschließend bewusst ab: etwas anderes tun, den Fokus wechseln, nicht weiter im Gedanken „herumdenken“.

Je weniger du versuchst, den Gedanken zu verdrängen, und je mehr du ihn einfach nur
als „Zug, der vorbeifährt“ wahrnimmst, desto weniger Macht hat er über dich.

Einsteigen erwünscht: Deinen positiven Gedankenzug aktiv gestalten

Christina betont, dass es nach langer Angstzeit oft schwer ist, spontan positive Gedanken zu haben.
Negative Gedanken sind dann stärker eingeübt und „lauter“.

Deshalb schlägt sie vor, bewusst einen neuen, positiven Zug einzuführen.

Schritt 3: Einen neuen, positiven Zug kreieren

  • Stell dir vor, ein neuer Zug fährt in deine U-Bahn-Station ein.
  • Dieser Zug hat eine coole, ansprechende Lieblingsfarbe, die dir guttut.
  • Auf diesem Zug stehen positive Sätze, zum Beispiel:
    • „Ich schaffe das.“
    • „Ich bin sicher.“
    • „Dieses Symptom bedeutet nicht, dass ich schwer krank bin.“
    • „Es ist ein Zeichen von Angst oder Stress, nicht von Gefahr.“
    • „Es ist alles gut, ich muss keine Angst haben.“

In diesen Zug darfst du bewusst einsteigen:

  • Nimm innerlich Platz in diesem „positiven Gedankenzug“.
  • Mach es dir dort bequem, lass dich von ihm mitnehmen.
  • Spüre nach: Wie verändert sich dein innerer Zustand, wenn du in diesem Zug sitzt?

Christina empfiehlt, den Tag über immer wieder kurz innezuhalten und zu prüfen:

  • In welchem Zug sitze ich gerade?
  • Möchte ich aussteigen und in einen anderen umsteigen?

Gerade am Anfang kann es hilfreich sein, positive Gedanken bewusst „herbeizuholen“ und regelmäßig zu üben.
So setzt du deinen gewohnten negativen Gedanken nach und nach etwas Stabiles entgegen.

Warum Verdrängen nicht funktioniert – und Zwangsgedanken stärker werden können

Ein wichtiger Teil der Folge widmet sich dem Umgang mit sehr belastenden, teilweise auch
unangenehmen oder beängstigenden Zwangsgedanken.

Christina beschreibt aus eigener Burnout-Erfahrung, wie stark sich Gedanken verselbstständigen können:

  • Ein übererregtes Nervensystem.
  • Dauerhaft rasende Gedanken, die sich nur um Ängste und Sorgen drehen.
  • Angst vor den eigenen Gedanken: „Was wäre, wenn ich immer dasselbe denken würde?“

Sie sagt dazu sinngemäß:

Je schlimmer du einen Gedanken findest und je mehr du ihn auf keinen Fall haben willst, desto hartnäckiger hält er sich.

Das ist besonders bei Zwangsgedanken typisch:

  • Du bewertest den Gedanken als „schlimm“ oder „gefährlich“.
  • Du glaubst, du bist der einzige Mensch mit solchen Gedanken.
  • Du willst ihn um jeden Preis wegdrücken.
  • Genau dadurch drängt er sich noch mehr auf.

Die U-Bahn-Übung hilft dir hier, eine neue Haltung einzunehmen:

  • Du erkennst: „Das ist ein Gedanke, kein Befehl und keine Wahrheit.“
  • Du nimmst ihn wahr, aber steigst nicht ein.
  • Du bewertest weniger und beobachtest mehr.

So verlierst du nach und nach die Angst vor dem Denken selbst – und gewinnst ein Stück innere Freiheit zurück.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Einladung, die U-Bahn-Übung am 1. Dezember bewusst über den Tag zu testen.
  • Hinweis auf den begleitenden Adventskalender auch per E-Mail mit Vorlagen und PDFs.
  • Vorstellung des rabattierten Workshops „Mentales Training gegen Angst und negatives Denken“ zusammen mit Psychologin Linda.
  • Vorteile für Mitglieder des Happy Club: kostenfreier Zugang zu allen Workshops und zusätzlicher Rabatt im Shop.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"

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