Selbstbewusster werden

5 Tipps für mehr Selbstbewusstsein & Selbstliebe

30.06.2019
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe: 5 alltagstaugliche Wege

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina fünf konkrete Wege, wie du mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe in dein Leben holen und Neid auf andere Stück für Stück loslassen kannst.
Alles basiert auf ihren eigenen Erfahrungen aus dem Weg aus dem Burnout in ein erfüllteres Leben.

1. Authentisch leben statt andere beneiden

Neid ist oft ein Signal, dass dir in deinem eigenen Leben etwas fehlt – und viel weniger ein Urteil über die andere Person.
Je authentischer du lebst, desto weniger brauchst du, dich mit anderen zu vergleichen.

Kernidee: Wenn du deine Einzigartigkeit annimmst, verlierst du den Drang, dich ständig an anderen zu messen.

Um mehr Authentizität in dein Leben zu bringen, hilft es, dich wirklich kennenzulernen. Nimm dir täglich Zeit, um in dich hineinzuspüren und ehrlich zu reflektieren.

Fragen, die du dir schriftlich beantworten kannst:

  • Was macht mich wirklich glücklich – und was macht mich unglücklich?
  • Welche Werte sind mir im Leben wichtig?
  • Was möchte ich anderen Menschen weitergeben?
  • Bei welchen Tätigkeiten spüre ich echte Lebensfreude?

Ein Tagebuch kann dabei ein kraftvolles Werkzeug sein. Wenn du regelmäßig notierst, was dich bewegt, erkennst du Muster, Bedürfnisse und Wünsche viel klarer.
So kommst du weg von „Ich müsste so sein wie …“ hin zu „So bin ich – und das ist gut so“.

2. Perfektionismus loslassen und den Blick weiten

Christina erzählt eine Geschichte aus dem Buch von Ajahn Brahm: Ein Mönch baut eine Mauer mit 1000 Ziegeln. Zwei davon sitzen schief. Er schämt sich so sehr dafür, dass er die ganze Mauer für misslungen hält.
Erst später erkennt er: 998 Steine sind perfekt.

„Genauso wie wir mit dieser Mauer umgehen, gehen wir oft mit uns selbst um.“

Viele Menschen sehen in sich selbst nur die „zwei krummen Steine“ – ihre vermeintlichen Fehler und Schwächen – und blenden alles andere aus.
Doch:

  • Deine Schwächen sind nur ein kleiner Teil von dir, nicht dein gesamtes Wesen.
  • Du hast unzählige „perfekte Steine“: Fähigkeiten, Stärken, liebevolle Seiten, Erfolge.
  • Oft machen gerade deine Unzulänglichkeiten dich zu dem Menschen, der du bist.

Wenn du beginnst, das ganze Bild zu sehen, verändert sich dein Selbstbild. Du wirst milder mit dir, zufriedenere Gedanken nehmen zu und dein Selbstbewusstsein wächst auf natürliche Weise.

Praktischer Impuls: Nimm dir einmal bewusst Zeit, um deine „998 guten Steine“ zu sammeln:

  • Schreibe 20 Dinge auf, die du an dir schätzt (Charakter, Handlungen, Fähigkeiten).
  • Ergänze die Liste regelmäßig, statt sie nur einmal zu erstellen.

3. Deinen Körper ehren statt ihn zu bekämpfen

Unser Körper ist ein Wunderwerk – und doch behandeln wir ihn oft, als wäre er unser Feind.
Wir kritisieren Gewicht, Aussehen, vermeintliche Makel und übersehen dabei, was er tagtäglich für uns leistet.

Christina beschreibt, wie sie vor allem in der Schwangerschaft gespürt hat, wozu der Körper fähig ist. Auch die Geschichte von Samuel Koch zeigt eindrücklich, wie kostbar ein funktionierender Körper ist.

Schlüsselgedanke: Es ist ein großes Geschenk, wenn dein Körper grundsätzlich gesund und funktionsfähig ist. Das verdient Respekt – nicht permanente Abwertung.

So kannst du beginnen, deinen Körper mehr zu ehren:

  • Bewusst wahrnehmen: Was kann dein Körper alles? Atmen, gehen, fühlen, tragen, heilen.
  • Wohlwollend versorgen: Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, genug Schlaf.
  • Intuition stärken: Öfter fragen: „Was tut mir heute wirklich gut?“ statt starr Diäten oder Regeln zu folgen.
  • Weniger Kritik, mehr Dankbarkeit: Statt „Meine Beine sind zu …“ lieber „Danke, dass du mich durch den Tag trägst.“

Je mehr Wertschätzung du deinem Körper schenkst, desto stabiler wird auch deine Selbstliebe insgesamt. Du hörst auf, dich ständig „zurechtbiegen“ zu wollen und beginnst, dich zu respektieren.

4. Erreichbare Ziele setzen und Schritt für Schritt wachsen

Ziele zu erreichen stärkt das Selbstbewusstsein – aber nur, wenn sie realistisch sind. Zu hoch gesteckte Ziele führen schnell zu Frust, Selbstkritik und dem Gefühl zu scheitern.

Christina erzählt von ihrem eigenen Blog: Statt sofort Tausende Besucher zu erwarten, hat sie mit kleinen Etappen angefangen und sich langsam gesteigert.
Jeder erreichte Zwischenschritt hat ihr Selbstvertrauen wachsen lassen.

So kannst du Ziele sinnvoll nutzen:

  • Klein anfangen: Formuliere Miniziele, die du wirklich erreichen kannst.
  • Schritte schriftlich festhalten: Notiere dir, was du heute oder in dieser Woche geschafft hast.
  • Etappen planen: Erst 1000, dann 5000, dann 10.000 – statt direkt „ganz oben“ einsteigen zu wollen.
  • Durchhalten trainieren: Disziplin und ein bisschen „Schmerz“ gehören dazu, aber in überschaubaren Portionen.

Mit jedem kleinen Erfolg wächst dein Vertrauen in dich selbst. Du merkst: „Ich kann das.“ Und genau dieses Erleben ist eine der stärksten Quellen für gesundes Selbstbewusstsein.

5. Liebevoller mit dir selbst sprechen

Der vielleicht wichtigste Punkt: Wie redest du innerlich mit dir?
Wenn du deine Gedanken einmal beobachtest oder sogar aufschreibst, merkst du oft, wie hart und kritisch du mit dir selbst bist.

„So, wie wir manchmal mit uns reden, würden wir nie mit einem Freund sprechen.“

Wir jagen uns selbst Angst ein, machen uns klein und reden uns ein, nicht gut genug zu sein.
Doch niemand ist so streng mit dir wie du selbst. Genau hier beginnt der Wandel.

Ansatz für mehr Selbstfreundlichkeit:

  • Gedanken prüfen: Schreibe einen Tag lang typische Gedanken über dich auf. Sei ehrlich.
  • Frage dich: „Würde ich so mit meiner besten Freundin / meinem besten Freund reden?“
  • Innenklima verändern: Übe bewusst freundlichere Sätze wie: „Ich gebe mein Bestes“, „Fehler sind okay“, „Ich stehe mir bei“.
  • Gutes bewusst einbauen: Frage dich täglich: „Was tut meiner Seele heute gut?“ und mache mindestens eine kleine Sache davon.

Je liebevoller du mit dir selbst umgehst, desto liebevoller wirst du auch mit anderen. Du nimmst Menschen weniger übel, vergleichst weniger und wirst innerlich weicher – ohne schwach zu sein.

Selbstliebe ist dabei kein Zustand, den du „einmal erreichst“ und dann für immer hast. Es ist ein Prozess. Du wirst immer wieder in alte Muster fallen, und das ist normal.
Wichtig ist, dass du schneller wieder herausfindest und dir erlaubst, zu lernen und zu wachsen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum unser Gehirn wie ein Muskel ist und positives Denken Training braucht
  • Wie du mit Rückfällen in alte Verhaltensmuster gelassener umgehen kannst
  • Einblick in Christinas Online-Kurs für mehr Selbstbewusstsein und Selbstliebe
  • Infos zu ihrer Babypause und wie du in der Zwischenzeit über Instagram in Kontakt bleiben kannst
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
Jetzt anhören auf:

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