Was willst du wirklich? Finde es mit diesen 3 Tipps heraus

Sprachnachricht #20

21.10.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Was willst du wirklich im Leben? Drei praktische Wege zu klareren Entscheidungen

In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Christina mit in eine sehr persönliche Frage:
Was willst du eigentlich wirklich im Leben?
Gerade nach Erfahrungen wie einem Burnout verschwimmt oft die Grenze zwischen den eigenen Wünschen und den Erwartungen anderer.

Christina teilt drei einfache, alltagstaugliche Ansätze, mit denen du deinen echten Bedürfnissen näherkommst – ohne Druck, aber mit ehrlichem Hinschauen.

1. Achte auf deine Sprache: „Eigentlich“ ist ein Warnsignal

Einer der klarsten Hinweise darauf, dass du nicht nach deinen wahren Wünschen lebst, steckt in deiner Wortwahl. Viele von uns benutzen unbewusst Formulierungen, die zeigen, dass etwas nicht wirklich passt.

Typische Beispiele sind:

  • Eigentlich bin ich ja ganz zufrieden.“
  • Normalerweise mache ich das so …“

Wenn du solche Sätze sagst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Dahinter versteckt sich oft ein innerer Widerstand.

Christina beschreibt es so: Wenn wir uns stark an anderen orientieren, verlieren wir irgendwann das Gefühl dafür, was wir selbst wirklich wollen. Genau das ist ihr während ihres Burnouts bewusst geworden.

Frage dich bei deinen Formulierungen ganz konkret:

  • Wo sage ich „eigentlich“, obwohl ich etwas anderes fühle?
  • Wo rede ich mir ein, zufrieden zu sein, um keinen Konflikt zu verursachen?
  • Welche Wünsche habe ich vielleicht von anderen übernommen?

Je ehrlicher du mit deiner Sprache wirst, desto klarer wirst du auch in deinen Entscheidungen.

2. Nutze deinen Körper als Kompass für Entscheidungen

Dein Körper reagiert oft viel schneller und ehrlicher als dein Kopf. Gerade wenn du unsicher bist, kann er dir zeigen, was sich wirklich stimmig anfühlt.

Christina empfiehlt, bei anstehenden Entscheidungen bewusst in den Körper hineinzuspüren:

  • Denke konkret an Option A – wie fühlt sich das in deinem Körper an?
  • Spüre dann in Option B hinein – was verändert sich?

Typische körperliche Signale können sein:

  • Druck auf der Brust, wenn du an eine bestimmte Möglichkeit denkst
  • ein flaues, ungutes Gefühl im Bauch
  • Enge im Hals oder verspannte Schultern

Diese Gefühle sind keine „Überempfindlichkeit“, sondern Hinweise. Christina rät:

„Spür mal ganz deutlich in deinen Körper. Der sagt dir meistens sehr genau, was richtig und was falsch ist.“

Du kannst dir dazu bewusst Zeit nehmen, zum Beispiel:

  • ein paar Minuten in Ruhe hinsetzen
  • einige Male tief in den Bauch atmen
  • dir die Entscheidung bildlich vorstellen und in den Körper hineinhorchen

Je öfter du das übst, desto klarer wird dein innerer Kompass – und desto leichter fällt es, Entscheidungen nach deinem Gefühl zu treffen, statt nur nach äußeren Erwartungen.

3. Intuitives Journaling: Schreib dich zu mehr Klarheit

Wenn deine Gedanken im Kreis laufen, kann Schreiben enorm helfen. Christina empfiehlt intuitives Journaling, um an deine echten Wünsche heranzukommen.

Du brauchst dafür nur:

  • ein Tagebuch oder einen einfachen Notizblock
  • eine ruhige Ecke und ein paar Minuten Zeit

So kannst du starten:

  1. Stell dir eine klare Frage, zum Beispiel:
    • „Was will ich wirklich in meinem Leben?“
    • „Welche Entscheidung fühlt sich für mich richtig an?“
  2. Schreibe alles auf, was dir in den Kopf kommt – ohne Bewertung, ohne Zensur.
  3. Erlaube dir auch Gedanken und Wünsche, mit denen du gar nicht gerechnet hättest.

Wichtig ist dabei:

  • Keine Grenzen setzen – alles darf aufs Papier.
  • Nicht „schönschreiben“ – es liest niemand außer dir.
  • Intuitiv schreiben – ohne lange zu überlegen.

Gerade das, was dich überrascht oder dir „zu viel“ vorkommt, kann ein Hinweis auf verdrängte Bedürfnisse oder neue Wege sein. Intuitives Schreiben macht deine inneren Stimmen sichtbar und hilft dir, mutiger zu deinen Wünschen zu stehen.

4. Triff Entscheidungen – aber setz dich nicht unter Druck

Ein weiterer wichtiger Punkt in dieser Sprachnachricht ist der Umgang mit Entscheidungen. Viele Menschen bleiben lange in der Unentschiedenheit hängen und fühlen sich dadurch immer belasteter.

Christina betont:

„Entscheiden geht ganz schnell – oft in Sekunden. Was so lange dauert, ist das Nicht-Entscheiden.“

Um dich aus diesem Zustand zu befreien, hilft eine klare Struktur:

  • Mach dir bewusst: Nicht-Entscheiden kostet dich Energie und Zeit.
  • Setz dir eine Deadline, z. B. eine Woche, um eine Entscheidung zu treffen.
  • Nimm dir in dieser Zeit Raum für Körperwahrnehmung und Journaling.
  • Triff die Entscheidung bewusst, statt sie immer weiter zu verschieben.

Das Ziel ist nicht, dich von heute auf morgen zu etwas zu zwingen, sondern einen Rahmen zu schaffen, in dem du dir selbst nicht ewig ausweichst. So kommst du Schritt für Schritt wieder auf deinen „richtigen Weg“.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Burnout dazu führen kann, die eigenen Wünsche komplett zu verlieren.
  • Warum wir uns so stark an anderen orientieren – und was das mit Angst zu tun hat.
  • Wie kleine Sprachnachrichten-Folgen dich im Alltag inspirieren können.
  • Einladung, Christina auch auf Instagram bei „HappyDings“ zu folgen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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