3 Schritte zu mehr Selbstliebe & weniger Selbstkritik

Sprachnachricht #14

01.07.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Negative Selbstkritik stoppen: 3 einfache Schritte für mehr Selbstmitgefühl

Negative Selbstkritik ist für viele von uns fast schon normal: Wir gehen mit uns selbst härter um als mit jedem anderen Menschen. In dieser Folge von „Angst unplugged“ zeigt Christina dir in drei alltagstauglichen Schritten, wie du diesen inneren Kritiker leiser stellst und freundlicher mit dir selbst sprichst.

1. Bewusst hinhören: Wie sprichst du mit dir selbst?

Der erste Schritt beginnt im Kopf: Du lernst, deinen inneren Dialog überhaupt wahrzunehmen. Ein Großteil unserer Gedanken läuft unbewusst ab – oft kreisen sie um Vergangenes und alte Muster. Genau deshalb ist Bewusstheit so wichtig.

Christinas Kernimpuls: Halte inne und „ertappe“ dich selbst bei deiner inneren Stimme.

Fragen, die dir helfen können:

  • Wie</strong spreche ich gerade mit mir – liebevoll oder hart?
  • Würde ich so mit einem anderen Menschen reden?
  • Welche Sätze tauchen immer wieder auf?

Allein dieses bewusste Hinhören schafft Abstand. Du merkst: Das sind „nur“ Gedanken, keine Wahrheiten über deinen Wert als Mensch.

2. Hinspüren: Was macht Selbstkritik wirklich mit dir?

Im zweiten Schritt geht es um dein Gefühl. Du prüfst, wie sich deine Worte innerlich auswirken. Christina lädt dich ein, ganz ehrlich zu dir zu sein: Tut dir dieser Ton gut oder schadet er dir?

Leitfragen für dich:

  • Wie fühle ich mich, wenn ich so mit mir rede?
  • Bin ich dadurch motivierter – oder eher gelähmt und entmutigt?
  • Hat diese Härte mir jemals wirklich langfristig geholfen?

Ein starkes Bild, das Christina nutzt, ist der Umgang mit kleinen Kindern:

„Wenn man kleine Kinder anschreit, dann wird alles noch schlimmer. Wenn man ruhig bleibt, löst sich vieles von alleine wieder auf.“

Übertrage das auf dich selbst: Härte und innere Beschimpfungen eskalieren dein inneres Erleben. Sanfter, ruhiger Umgang entspannt und öffnet Raum für Veränderung.

3. Veränderung: Sprich mit dir wie mit einem Menschen, den du liebst

Im dritten Schritt ersetzt du die negative Selbstkritik durch eine neue Art, mit dir zu sprechen. Die Frage, die alles verändert:

„Wie würde ich jetzt mit meiner besten Freundin oder meiner Familie sprechen?“

Christina teilt dazu ein eindrückliches Bild:

Stell dir vor, du läufst mit deiner besten Freundin über eine vereiste Straße. Sie rutscht aus und fällt hin.

  • Wahrscheinlich würdest du ihr die Hand reichen, ihr beim Aufstehen helfen und fragen, ob sie sich wehgetan hat.
  • Zu dir selbst würdest du in derselben Situation vielleicht sagen: „Oh Gott, wie konntest du nur so dumm sein!“

Genau hier wird der Unterschied deutlich: Du behandelst andere mit Mitgefühl, dich selbst oft mit Härte. Der Schlüssel ist, das bewusst zu drehen.

Hilfreiche Schritte für deinen Alltag:

  • Stopp-Moment: Wenn du merkst, dass du dich innerlich fertig machst, halte kurz inne.
  • Perspektivwechsel: Frag dich: „Was würde ich jetzt zu einem geliebten Menschen sagen?“
  • Neuen Satz formulieren: Sprich diesen Satz bewusst zu dir selbst – freundlich, klar, ohne dich kleinzumachen.

So trainierst du nach und nach eine innere Stimme, die dich stärkt statt schwächt. Nicht durch große, dramatische Schritte, sondern durch viele kleine Momente im Alltag.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum so viele Menschen sich selbst deutlich weniger Mitgefühl schenken als anderen
  • Wie Bewusstheit über deine Gedanken mehr Glück und Lebensfreude im Alltag fördert
  • Warum harsche Selbstkritik selten zu deinen Zielen führt, sondern dich eher blockiert
  • Christinas persönliche Motivation, diese kleine „Sprachnachricht für mehr Lebensfreude“ mit dir zu teilen
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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