Mehr Lebensfreude & Energie

5 Tipps

23.11.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Mehr Lebensfreude und Energie: 5 Wege zu besserer Lebensqualität

In dieser Folge von Angst unplugged spricht Diplom-Soziologin, Autorin und Coach Christina Hillesheim darüber, wie du deine Lebensqualität verbessern, mehr Lebensfreude spüren und neue Energie in deinen Alltag bringen kannst – besonders dann, wenn sich alles nach Pflichtprogramm anfühlt.

Vielleicht kennst du das: Das Jahr rast vorbei, die To-dos werden mehr und irgendwo auf dem Weg ist deine Freude verloren gegangen. Christina zeigt dir, wie du Schritt für Schritt wieder bei dir selbst ankommst und dein Glück aktiv gestaltest.

1. Dankbarkeit: Die schnellste Abkürzung zu mehr Lebensfreude

Der erste Hebel für mehr Lebensfreude ist so simpel wie wirkungsvoll: Dankbarkeit. Oft rennen wir Zielen hinterher, ohne innezuhalten und zu würdigen, was schon da ist.

„Oftmals wollen wir immer mehr und vergessen, wirklich dankbar zu sein und auch mal stolz darauf zu sein, was wir erreicht haben.“

Warum Dankbarkeit deine Stimmung sofort hebt

  • Fokuswechsel: Statt auf Mangel und Probleme richtest du deinen Blick auf Fülle und Ressourcen.
  • Innere Stabilität: Du erkennst, was du bereits geschafft hast, und stärkst damit dein Selbstvertrauen.
  • Soforteffekt: Bewusste Dankbarkeitsmomente können deine Stimmung innerhalb weniger Minuten aufhellen.

Konkrete Praxis für den Alltag

  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch: Schreibe täglich 3–5 Dinge auf, für die du dankbar bist.
  • Notiere zusätzlich: Worauf bin ich heute stolz?
  • Zelebriere deine Erfolge, auch die kleinen: ein gelungenes Gespräch, ein mutiger Schritt, eine erledigte Aufgabe.

Je regelmäßiger du Dankbarkeit praktizierst, desto selbstverständlicher wird es, dein Leben als wertvoll und sinnvoll zu erleben.

2. Achtsamkeit: Im Hier und Jetzt ankommen

Einer der größten „Freudekiller“ ist gedankliche Dauerbeschäftigung: Wir hängen in der Vergangenheit oder sorgen uns um die Zukunft und verpassen das, was jetzt geschieht.

„Wir vergessen, das Leben im Hier und Jetzt bewusst zu genießen.“

Stress entsteht oft im Kopf, nicht im Moment

Christina beschreibt das gut am Beispiel vom Spielen mit ihrem Sohn: Das Spielen an sich ist nicht das Problem. Der Stress entsteht, wenn parallel Gedanken kreisen wie:

  • „Ich muss noch die Küche aufräumen.“
  • „Die Wohnung muss dringend gesaugt werden.“
  • „Eigentlich müsste ich noch arbeiten.“

Du bist körperlich anwesend, aber gedanklich ganz woanders. Genau das raubt Energie und Freude.

Einfache Achtsamkeitsübungen für deinen Alltag

  • Atempause: Nimm dir mehrmals am Tag 10 tiefe Atemzüge und bleibe mit deiner Aufmerksamkeit ganz beim Ein- und Ausatmen.
  • Bewusste Momente: Ob beim Spielen mit Kindern, beim Essen oder Spazierengehen – richte deinen Fokus bewusst auf einen Moment.
  • Innere Stopptaste: Wenn du merkst, dass du in Gedanken abdriftest, sage innerlich „Stopp“ und komm mit einem tiefen Atemzug zurück ins Hier und Jetzt.

Achtsamkeit ist Training. Je öfter du übst, desto leichter kannst du dich aus Grübelschleifen lösen und das Leben wieder unmittelbarer genießen.

3. Entscheidungen aus dem Herzen treffen

Ein weiterer Schlüssel zu mehr Lebensfreude liegt in deinen Entscheidungen. Viele Menschen entscheiden hauptsächlich aus dem Kopf – aus Angst, etwas zu verpassen oder falsch zu machen.

„Gute Entscheidungen treffen wir immer aus dem Herzen und niemals aus dem Kopf.“

Woran du merkst, dass eine Entscheidung nicht stimmig ist

  • Du spürst Bauchschmerzen oder andere körperliche Beschwerden, wenn du an die Entscheidung denkst.
  • Du fühlst dich innerlich eng, angespannt oder erschöpft.
  • Du entscheidest aus Pflichtgefühl oder Angst, nicht aus Freude oder innerer Überzeugung.

Das Körperpendel: Mit dem Körper „Ja“ oder „Nein“ fühlen

Christina empfiehlt die Arbeit mit dem sogenannten Körperpendel:

  • Stell dich aufrecht hin.
  • Formuliere eine Frage, die mit Ja oder Nein beantwortet werden kann.
  • Achte darauf, was dein Körper macht:
    • Leichtes Kippen nach vorne = Ja
    • Leichtes Kippen nach hinten = Nein

Du wirst überrascht sein, wie klar dein Körper oft antwortet, lange bevor dein Kopf eine Entscheidung „durchgerechnet“ hat.

Achte außerdem bewusst darauf:

  • Was macht dir körperlich und emotional leichtes Gefühl?
  • Wo zieht sich alles in dir zusammen?

Wenn du beginnst, deine Entscheidungen mehr mit Herz, Bauch und Körpergefühl zu treffen, wird dein Leben stimmiger – und du verschwendest weniger Energie in falschen Verpflichtungen.

4. Sinn finden: Dein persönliches „Warum“ klären

Lebensfreude und Energie hängen eng mit Sinn zusammen. Wenn du nicht weißt, warum du tust, was du tust, fühlt sich selbst ein objektiv gutes Leben schnell leer an.

„Frag dich immer wieder, warum du bestimmte Sachen tun willst.“

Fragen, die dir helfen, deinen Sinn zu finden

  • Warum gehe ich dieser Tätigkeit nach?
  • Warum gestalte ich mein Leben gerade auf diese Art?
  • Welches Gefühl wünsche ich mir hinter meinen Zielen?

Christina betont, dass es im Kern immer um das gewünschte Gefühl geht – zum Beispiel:

  • Freiheit
  • Sicherheit
  • Verbundenheit
  • Lebendigkeit
  • Wirksamkeit

Ein persönliches Beispiel von Christina

Christina beschreibt ihren Alltag als Selbstständige mit kleinem Kind als oft stressig. Gleichzeitig helfen ihr zwei zentrale Beweggründe, dranzubleiben:

  • Sie möchte Menschen helfen.
  • Sie möchte Spaß an ihrer Kreativität haben.

Indem sie sich ihr „Warum“ immer wieder bewusst macht, findet sie neue Motivation und Energie – auch in anstrengenden Phasen.

So kannst du deinen Alltag sinnvoller gestalten

  • Schreibe dein persönliches Warum für wichtige Lebensbereiche auf (Job, Familie, Projekte).
  • Platziere diese Sätze sichtbar, z. B. am Schreibtisch oder Spiegel.
  • Checke regelmäßig: Passen meine täglichen Entscheidungen zu diesem Warum?

Je klarer dein innerer Kompass ist, desto leichter fällt es dir, Prioritäten zu setzen und dich nicht in fremden Erwartungen zu verlieren.

5. Mehr Glück in deinen Beziehungen: Die 5 Sprachen der Liebe

Ein zentraler Bestandteil von Lebensfreude sind erfüllte Beziehungen – ob Partnerschaft, Freundschaften oder Familie. Häufig scheitert es nicht an mangelnder Liebe, sondern daran, dass wir sie unterschiedlich ausdrücken.

Hier kommen die 5 Sprachen der Liebe ins Spiel, ein Konzept von Gary Chapman, das Christina in ihrem Glückskurs ausführlich nutzt.

Die 5 Sprachen der Liebe im Überblick

  • Lob und Anerkennung – liebevolle Worte, Komplimente, Wertschätzung
  • Zweisamkeit – gemeinsame, ungestörte Zeit und volle Aufmerksamkeit
  • Geschenke – kleine oder größere Aufmerksamkeiten als Ausdruck von Liebe
  • Hilfsbereitschaft – Unterstützung im Alltag, Dinge für den anderen tun
  • Zärtlichkeit – körperliche Nähe, Umarmungen, Berührungen

„Es kann sein, dass du durch Lob und Anerkennung deine Liebe ausdrückst, dein Partner aber durch Hilfsbereitschaft oder Zärtlichkeit.“

Wenn ihr unterschiedliche Liebessprachen sprecht

Wenn deine und die Sprache deines Gegenübers nicht zusammenpassen, kann Folgendes passieren:

  • Du fühlst dich nicht gesehen oder geliebt, obwohl dein Partner sich viel Mühe gibt.
  • Du gibst dir große Mühe in deiner Sprache, erreichst dein Gegenüber aber emotional kaum.
  • Es entstehen Missverständnisse und Frust, obwohl eigentlich Liebe vorhanden ist.

Praktische Schritte für mehr Beziehungs-Glück

  • Informiere dich über die 5 Sprachen der Liebe und finde heraus, welche du hauptsächlich sprichst.
  • Frage dich: Wodurch fühle ich mich wirklich geliebt?
  • Sprich mit deinem Partner oder deiner Partnerin darüber und finde auch seine/ihre Sprache heraus.
  • Versuche bewusst, die Sprache deines Gegenübers öfter zu „sprechen“.

Das Konzept funktioniert nicht nur in Liebesbeziehungen, sondern auch in Freundschaften und Familienbeziehungen – überall dort, wo es um Liebe und Verbundenheit geht.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie du erkennst, dass dir Lebensfreude im Alltag abhandengekommen ist.
  • Warum Überforderung oft erst spät wahrgenommen wird – besonders nach einem Burnout.
  • Wie du Schritt für Schritt mehr Leichtigkeit in vollgepackte Tage bringst.
  • Einladung in Christinas Glückskurs mit der Option, selbst Glückscoach zu werden.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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