5 Entscheidungen, die meine Angst verändert haben

Und dein Leben auch verändern können

07.04.2026
In dieser Folge teile ich 5 persönliche Entscheidungen, die mein Leben und meinen Umgang mit Angst grundlegend verändert haben.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

5 Entscheidungen, die deine Angst nachhaltig verändern können

Welche persönliche Entscheidung verändert Angst wirklich, nicht nur für einen Moment, sondern im Alltag? In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Host Christina Hillesheim fünf Entscheidungen aus ihrem eigenen Leben, die für sie echte Wendepunkte waren.

Die Folge richtet sich an Menschen, die mit Angst, Stress, innerem Druck oder wiederkehrenden Gedankenschleifen leben und sich einen klaren, machbaren nächsten Schritt wünschen. Kein „Du musst nur…“, sondern konkrete Perspektiven, die dich zurück in die Selbstwirksamkeit bringen.

1) Raus aus dem Vergleich: Fokus auf dein eigenes Leben

Eine der größten Stress-Quellen ist der ständige Blick nach außen: Wer ist schon weiter? Wer hat „sein Leben im Griff“? Christina beschreibt, wie genau dieser Vergleichsdruck ihre Angst verstärkt hat, weil aus dem inneren Mangel sofort noch mehr Stress wird.

Kernidee: Wenn du dich am Maßstab anderer misst, verlierst du das Gefühl für deinen eigenen Weg und deine echten Bedürfnisse.

  • Vergleich erzeugt Druck und Druck erzeugt Stress und Stress füttert Angst.
  • Frag dich ehrlich: Ist das mein Ziel oder ein Ziel, von dem ich glaube, dass andere es erwarten?
  • Der Perspektivwechsel beginnt mit einer einfachen Entscheidung: Ich schaue wieder auf mich.

„Ich habe mich entschieden, irgendwann mich auf mein eigenes Leben zu konzentrieren und nicht auf das Leben von den anderen.“

2) Unterdrücktes Potenzial macht inneren Druck: Erlaube dir, du zu sein

Christina spricht sehr offen darüber, was passiert, wenn wir Talente, Wünsche und Bedürfnisse dauerhaft kleinhalten. Das wirkt nicht wie „nichts“; es baut sich wie ein innerer Staudamm auf. Bei ihr war es vor allem Kreativität, der Wunsch, etwas Eigenes zu erschaffen und Sinn zu erleben.

Kernidee: Ungelebte Anteile verschwinden nicht, sie wirken weiter, oft als Frust, Anspannung oder Angst.

  • Unterdrückung fühlt sich kurzfristig „sicher“ an, ist aber langfristig Stress für dein System.
  • Stell dir die Frage: Was unterdrücke ich gerade? Was erlaube ich mir nicht?
  • Es geht nicht darum, dass jede:r „alles umkrempeln“ muss, sondern darum, dein echtes Leben mehr einzuladen.

„Gib dir wirklich die Erlaubnis, der Mensch zu sein, der du wirklich bist.“

3) Der Ausstieg aus der Opferrolle: Frag nicht „Warum ich?“, sondern „Was jetzt?“

Ein zentraler Wendepunkt: Christina hat aufgehört zu glauben, dass Angst einfach „ihre Persönlichkeit“ sei und damit unveränderbar. Diese innere Geschichte hält uns fest, weil sie Handlung unmöglich macht. Stattdessen hilft eine neue Frage, die dich automatisch in Bewegung bringt.

Kernidee: Du musst nicht immer kontrollieren, wie du dich fühlst, aber du hast Einfluss auf dein nächstes Verhalten.

  • „Warum passiert mir das?“ führt oft in Grübeln und Stillstand.
  • Wie komme ich da wieder raus?“ öffnet den Blick für Lösungen.
  • Opferhaltung heißt nicht „schwach“, sondern oft: Ich sehe meine Wahlmöglichkeiten noch nicht.

„Nicht zu fragen, warum passiert mir das, sondern wie komme ich da wieder raus?“

4) Akzeptanz vor Veränderung: Erst annehmen, dann lösen

Akzeptanz ist für viele das härteste Thema, weil es sich wie Aufgeben anfühlt. Christina macht hier eine wichtige Unterscheidung: Annehmen heißt nicht gut finden. Es heißt, aufzuhören gegen das zu kämpfen, was gerade ohnehin da ist. Denn Kampf ist Stress und Stress hält Angst oft am Laufen.

Kernidee: Veränderung wird möglich, wenn dein Nervensystem nicht mehr im Dauer-Widerstand ist.

  • Akzeptanz ≠ Resignation. Es ist ein Anerkennen des Ist-Zustands.
  • Je mehr du gegen Angst ankämpfst, desto mehr bleibt dein System im Alarm.
  • Erst wenn du sagst „okay, es ist gerade so“, entsteht Raum für den nächsten Schritt.

„Es ist gerade so wie es ist, aber nicht wie es sein sollte.“

Nervensystem-Hack der Woche: 5 Sekunden Pause vor Entscheidungen

Wenn du dich schnell überrumpelt fühlst und reflexartig „Ja“ sagst, obwohl du „Nein“ meinst: Christina empfiehlt eine Mini-Pause, die dein Nervensystem entlastet und dir Handlungsspielraum zurückgibt.

  • 5 Sekunden einatmen, ausatmen, kurz warten.
  • Antworten wie: „Ich überlege kurz“ oder „Ich gebe dir später Bescheid“ schaffen Zeit.
  • Das reduziert die typische „Ich muss sofort entscheiden“-Panik.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es ein Gamechanger ist, Gedanken nicht blind zu glauben, sondern als mentale Ereignisse zu erkennen.
  • Ein praktischer Ansatz zum Gedanken-Check: „The Work“ (vier Fragen zur Überprüfung belastender Gedanken).
  • Ein hilfreicher Perspektivwechsel bei Horrorszenarien: Vogelperspektive einnehmen und dich fragen, was deine beste Freundin dir raten würde.
  • Hinweis auf Christinas Happy Club (Mitgliederbereich mit Workshops rund um Angst, Nervensystem und Gesundheitsthemen).
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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