Ein Brief an meine Angst

Mein Weg durch Panik, Burnout und zurück ins Leben

02.04.2026
Ich lese dir einen sehr persönlichen Brief vor – einen Brief an meine Angst. Ein ehrlicher, emotionaler Rückblick auf meinen Weg: Von Angst in der Kindheit, über Panikattacken bis hin zu meinem tiefsten Punkt im Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Ein Brief an die Angst: Was sich verändert, wenn du aufhörst zu kämpfen

In dieser sehr persönlichen Folge von Angst unplugged macht Host Christina Hillesheim etwas Ungewöhnliches: Sie liest einen Brief vor, den sie an ihre Angst geschrieben hat. Keine Methoden, keine Checkliste, kein „Mach das und dann wird’s besser“.

Stattdessen bekommst du einen ehrlichen Einblick in einen langen Angstweg, von frühen Ängsten in der Kindheit über Panikattacken bis hin zu einem tiefen Einschnitt. Und vor allem: in die Erkenntnis, wie Angst sich verändern kann, wenn du beginnst, sie zu verstehen.

Angst ist nicht plötzlich da – sie war oft schon sehr früh Teil des Lebens

Christina beschreibt, wie früh Angst in ihrem Leben präsent war: als Kind, mit Verlustangst („wenn Mama ein paar Minuten zu spät kam“) und der ständigen Sorge, etwas könne mit dem Körper nicht stimmen. Rückblickend wird deutlich, wie sehr sich Angst als „Normalität“ anfühlen kann, wenn sie lange genug da ist.

Ein zentraler Punkt dabei: Angst wirkt nicht immer wie ein klarer Auslöser, sondern wie ein vertrauter Zustand, den man irgendwann kaum noch hinterfragt.

  • Frühe Prägung: Angst kann „mitgelernt“ werden, ohne dass jemand schuld ist.
  • Vergleich mit anderen: Oft merkt man erst später, dass nicht alle so denken und fühlen.
  • Angst als Begleiterin: „Wie eine Begleiterin, die ich nicht eingeladen hatte.“

Wenn aus Angst Panik wird: Der Moment, in dem es sich wie ein Angriff anfühlt

Mit Anfang 20 verändert sich etwas: Aus dem leisen Grundrauschen wird akute Panik. Christina beschreibt sehr körperlich, was viele sofort wiedererkennen: Herzrasen, Enge, Schwindel, Kribbeln, und dieser eine Gedanke, der alles eskalieren lässt.

„Da war nicht mehr dieses leise Begleiten, das war ein Angriff.“

Hier liegt eine wichtige Erkenntnis: Panik nimmt nicht nur Sicherheit, sie nimmt auch Leben. Verabredungen werden abgesagt, Möglichkeiten verpasst, das Haus verlassen wird zur Hürde. Und damit kommt oft ein zweites Gefühl dazu: Wut. Auf die Angst, aber irgendwann auch auf sich selbst.

  • Körperliche Symptome können sich extrem bedrohlich anfühlen.
  • Vermeidung wirkt kurzfristig entlastend, macht das Leben langfristig enger.
  • Wut und „Warum ich?“ sind häufig Teil des Prozesses, nicht das Ende davon.

Der Tiefpunkt als Wendepunkt: Was Angst eigentlich sagen will

Christina benennt 2016 als ihren tiefsten Punkt: Burnout, mittelschwere Depression, Jobverlust, zurück zur Mutter. Eine Zeit, die sie nicht beschönigt. Und gleichzeitig beschreibt sie, was daraus entstanden ist: ihr Podcast, ihre Bücher, ihr Business, ihr Sinn.

Der Perspektivwechsel kommt über eine neue Frage. Nicht mehr: Wie werde ich Angst schnell los? Sondern: Was will sie mir zeigen?

„Du bist kein Angriff. Du bist ein Liebesbeweis … du hattest keine andere Sprache.“

Die Angst wird in diesem Brief nicht romantisiert, aber neu eingeordnet: als Signal, dass Grenzen überschritten wurden, dass Bedürfnisse ignoriert wurden, dass etwas nicht (mehr) passt.

  • Angst wird lauter, wenn wir nicht hinhören: erst flüstern, dann schreien.
  • Sie zeigt oft Grenzen: „dass ich Nein sagen sollte, dass ich zu viel trage“.
  • Der Kampf macht es häufig schlimmer: Zuhören verändert die Dynamik.

Der Gamechanger: Angst nicht bekämpfen, sondern in Beziehung gehen

Im Brief formuliert Christina eine klare innere Vereinbarung: Sie braucht die Angst nicht mehr „so laut“ und verspricht sich selbst, früher hinzuschauen. Das ist kein magischer Trick, sondern eine Haltung, die Druck rausnimmt.

„Ich werde nicht kämpfen. Ich werde: Ah, da bist du ja wieder. Was möchtest du mir zeigen?“

Das ist eine der stärksten Botschaften der Folge: Angst muss nicht verschwinden, damit du dich sicherer fühlst. Oft reicht es, wenn du nicht mehr gegen sie arbeitest, sondern beginnst, ihre Botschaft zu verstehen.

  • Neue Reaktion statt alte Spirale: Wahrnehmen, statt wegdrücken.
  • Selbstwirksamkeit: Du entscheidest, wie du dir begegnest, wenn Angst auftaucht.
  • Integration statt Krieg: Angst als Teil des Weges, nicht als Beweis des Scheiterns.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Schreiben für Christina ein Ventil ist, um Gefühle loszulassen und „leichter“ zu werden
  • Einladung an dich: Schreib deinen eigenen Brief („nicht für Social Media, nur für dich“)
  • Hinweis auf den Happy Club (Mitgliederbereich) mit Workshops zu Ängsten, psychosomatischen Symptomen, Herzangst und Schwindel
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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