Angststörung – wann bin ich geheilt?

Warum Fortschritt nicht immer sichtbar ist

06.02.2025
Folge 305 | Angststörung - wann bin ich geheilt?

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Fortschritt ist nicht immer sichtbar: Warum deine Heilung trotzdem vorangeht

In dieser kurzen Donnerstagsboost-Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, warum sich Heilung oft langsamer und chaotischer anfühlt, als sie tatsächlich ist – und wie du trotz Zweifel erkennst, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Wenn du das Gefühl hast, gar nicht voranzukommen

Viele Hörerinnen und Hörer schreiben Christina Fragen wie:

  • „Wie lange warst du krankgeschrieben?“
  • „Wie lange hat deine Heilung gedauert?“
  • „Hattest du Rückfälle?“

Dahinter steckt oft ein zentrales Gefühl: „Ich mache überhaupt keine Fortschritte. Es fängt alles wieder von vorne an.“

Christina kennt dieses Gefühl sehr gut aus ihrer eigenen Geschichte. Gerade bei Themen wie Angst, Überforderung oder psychischer Heilung wirkt es oft so, als würde sich nichts verändern. Aber:

Fortschritt ist nicht immer sichtbar.

Nur weil du gerade kein klares „Vorher-Nachher“ erkennst, heißt das nicht, dass nichts passiert. Heilung passiert oft im Hintergrund, leise, in kleinen Alltagssituationen, die du selbst kaum bemerkst.

Warum andere deine Fortschritte früher sehen als du

Ein Schlüsselmoment für Christina war, sich aktiv Rückmeldung zu holen. Sie hat Freunde und Familie ganz direkt gefragt:

„Geht es mir noch so wie vor einem Jahr – oder geht es mir besser?“

Die Antworten haben ihr eine völlig neue Perspektive gegeben. Statt „Ich trete auf der Stelle“ bekam sie gespiegelt:

  • „Du bist schon so weit gekommen.“
  • „Es ist vielleicht noch nicht ganz gut, aber längst nicht mehr so schlimm wie vor einem Jahr.“

Diese Rückmeldungen können dir helfen, wenn du denkst, alles würde wieder von vorne beginnen. Denn andere nehmen oft zuerst wahr:

  • wie du heute über Situationen sprichst, die früher Panik ausgelöst haben
  • wie du mit Rückschlägen umgehst
  • dass du dir Hilfe holst, Grenzen setzt oder besser für dich sorgst

Nutze dein Umfeld bewusst als Spiegel. Frag nach, hör zu und erlaube dir, diese Sicht von außen anzunehmen.

Heilung verläuft in Wellen, nicht in einer geraden Linie

Ein Kernsatz der Folge lautet: „Heilung ist nicht linear.“

Sie verläuft nicht in einer perfekten Gerade nach oben. Eher so:

  • zwei Schritte vor
  • einen Schritt zurück
  • manchmal eine Pause auf der Stelle

Das fühlt sich an schlechten Tagen oft an wie ein Rückfall. In Wahrheit ist es häufig nur ein Teil des Prozesses. Dein Nervensystem lernt, dein Körper erinnert sich, dein Kopf braucht Zeit, um neue Erfahrungen wirklich zu verankern.

Christinas Ermutigung an dich:

  • Jeder Schritt zählt.
  • Du bist weiter, als du glaubst.
  • Auch ein „schlechter Tag“ macht deine bisherigen Fortschritte nicht zunichte.

Oder wie sie es formuliert:

„Wenn heute nicht dein Tag war, steh morgen noch mal auf, fang noch mal von Neuem an.“

Ein Satz, den du dir für schwere Tage merken kannst

Wenn du deine eigenen Fortschritte gerade nicht siehst, nimm dir diesen Satz aus der Folge mit:

„Fortschritt ist nicht immer sichtbar. Das heißt nicht, dass du nicht auf dem richtigen Weg bist.“

Du kannst dir diesen Satz bewusst in deinen Tag holen:

  • als Notiz am Spiegel oder Arbeitsplatz
  • als Reminder im Handy
  • als inneren Satz, den du dir in schwierigen Momenten vorsagst

Erinnere dich dann daran:

  • Du musst nicht perfekt funktionieren, um „genug“ Fortschritt zu machen.
  • Zweifel gehören zum Weg dazu.
  • Du darfst stolz auf dich sein, auch wenn du das Ergebnis noch nicht siehst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es völlig okay ist, Rückschritte zu haben und sich trotzdem auf dem Weg der Heilung zu befinden
  • Wie du mit dem Druck umgehst, „endlich wieder ganz gesund“ sein zu wollen
  • Eine kurze Einladung, den Podcast „Angst unplugged“ zu abonnieren, um regelmäßig Mut-Nachrichten zu bekommen
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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