„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Wie triffst du mutige Entscheidungen, wenn du voller Angst bist, alleinerziehend und finanziell unter Druck? In dieser Folge von „Angst unplugged“ erzählt Reiseautorin Jasmin Böhm, wie sie drei Jobs, eine angefangene Doktorarbeit und ihr altes Leben hinter sich ließ, um mit ihrem kleinen Sohn per Fahrrad die Welt zu erkunden – trotz (und mit) vielen Ängsten.
Der Artikel fasst ihre wichtigsten Erkenntnisse zusammen: über finanzielle Sorgen, Mom-Guilt, gesellschaftliche Erwartungen, Panikattacken im Zelt und den Mut, Träume nicht länger aufzuschieben.
Jasmin Böhm ist alleinerziehende Mutter, Autorin und Langzeitreisende. Sie reist seit vier Jahren mit ihrem Sohn um die Welt – bevorzugt langsam, mit dem Fahrrad, per Segelboot und Zelt. Vor ihrem Aufbruch jonglierte sie drei Jobs, schrieb an ihrer Doktorarbeit in Kunstgeschichte und war emotional wie körperlich am Limit.
Auf ihren Reisen schreibt sie Bücher, hält Vorträge und teilt auf Instagram ihren Alltag als alleinerziehende Reisemama. Ihre beiden Bücher „Hallo, glücklich gibt es ja doch“ und „Hallo Angst, ich mache es jetzt doch“ zeigen, wie sie aus einem Leben im Dauerfunktionieren Schritt für Schritt in ein selbstbestimmtes Leben gefunden hat – mit vielen Ängsten, aber ohne sich von ihnen aufhalten zu lassen.
Als Jasmin ihre erste große Entscheidung trifft, steht sie mit dem Rücken zur Wand: drei Jobs, alleinerziehend, kaum Zeit für ihren Sohn, permanente Erschöpfung. Sie spürt, dass sie geradewegs in Burnout und Depression steuert.
Ihr Wendepunkt beginnt mit einem radikalen inneren Check-in:
Jasmin beschreibt, wie klar plötzlich alles wurde:
„Ich habe mich gefragt: Was würde ich machen, wenn ich nur noch einen Monat zu leben hätte? Und in dem Moment war klar: Ich kündige jetzt. Es ist mir egal, was passiert.“
Sie kündigt alle Jobs auf einmal, ohne fertigen Plan, nur mit dem Wissen: So kann es nicht weitergehen. Die Angst vor Burnout und einem Leben, in dem ihr Kind „überhaupt gar nichts mehr“ von ihr hat, ist größer als ihre finanzielle Angst.
Was du daraus mitnehmen kannst:
Jasmins größte Angst auf der ersten Reise war nicht die Fremde, sondern das Geld. Sie war überzeugt: Ohne Vollzeitjob kann man als Alleinerziehende nicht überleben. Trotzdem geht sie los – mit ihrem Sohn, dem Fahrrad und 1.500 Euro Startkapital.
Die Entscheidung war kein spontaner Impuls, sondern das Ende eines langen inneren Ringens:
Nach der Kündigung kommen die Lösungen nicht auf Knopfdruck, aber Schritt für Schritt:
„Ich habe nicht mehr gearbeitet, aber plötzlich mehr Geld als vorher mit drei Jobs. Das war total absurd.“
Realistisch bleibt es trotzdem: Geld bleibt über Jahre ein Dauerthema, gerade auf der Reise ans Nordkap. Doch jede kreative Lösung stärkt ihr Vertrauen: Es findet sich immer ein Weg.
Jasmin verschweigt nicht, dass sie gewisse Vorteile hatte:
Ihr Ansatz ist deshalb eher:
„Wenn es nicht klappt, kannst du immer noch in deine alten Jobs zurück. Aber bis zu dem Punkt versuchst du es einfach.“
Wer Jasmin auf Instagram sieht, denkt schnell: „Die hat keine Angst, die ist einfach mutig geboren.“ In der Podcastfolge zeigt sich ein anderes Bild: Jasmin ist jemand, der sich viele Sorgen macht und sehr viele Ängste hat – und trotzdem handelt.
Ein Beispiel, das sich durch das Gespräch zieht, ist das Wildzelten in Norwegen.
„Am Morgen war ich der glücklichste Mensch der Welt, weil ich es geschafft habe.“
Mit jedem weiteren Mal wird es leichter:
„Wie krass es ist, was in ein paar Monaten möglich ist: von extremen Panikattacken zu komplett relaxed im Zelt liegen.“
Übertragbar auf dein Leben: Ob Vortrag, Bahnfahren, Büro oder Alleinreisen – Vermeidung hält die Angst am Leben, Erfahrung nimmt ihr langsam die Macht.
Angst ist nicht per se der Feind. Sie schützt auch. Gerade auf riskanteren Touren muss Jasmin ständig prüfen: Ist das meine Angst – oder echte Gefahr?
Ihre Strategien:
„In einem anderen Land gibt es auch Krankenhäuser, auch Menschen, die dir helfen.“
So lernt sie, zwischen „mein Kopf dreht frei“ und „hier ist es wirklich riskant“ zu unterscheiden.
Jasmin zwingt sich nicht, jede Angst „wegzutherapieren“:
Anders ist es, wenn ein Herzenswunsch im Weg steht – wie das Wildzelten oder jetzt die Überfahrt nach Australien mit dem Segelboot.
„Mit dem Segelboot nach Australien – ich habe so eine Angst davor, aber ich weiß, das wird vielleicht das Coolste der gesamten Reise.“
In solchen Fällen folgt sie einem klaren inneren Kompass:
Oder wie Christina es auf den Punkt bringt: Träume aufzuschieben nur wegen der Angst macht auf Dauer unglücklich.
Viele Hörerinnen sind Mütter. Entsprechend groß sind die Fragen: Darf ich mein Kind so „mitnehmen“? Ist das nicht egoistisch? Was, wenn es krank wird?
Schon mit zweieinhalb meldet ihr Sohn zurück, wie gut ihm das gemeinsame Unterwegssein tut:
„Er saß im Anhänger und rief: ‚Mama?‘ – ‚Ja?‘ – ‚Ich bin glücklich.‘“
Heute, mit sechs Jahren, kann er es noch klarer ausdrücken:
Jasmin beobachtet ein wiederkehrendes Muster:
Die Stimmen von außen („Kindergarten ist essenziell“, „du nimmst ihm etwas weg“) haben sie lange verunsichert. Trotzdem zeigt die Erfahrung: Die Reisen tun ihnen beiden gut.
Die Angst um ihr Kind kennt Jasmin sehr gut – besonders bei Krankheiten oder medizinischen Eingriffen. Sie relativiert für sich jedoch einen wichtigen Punkt:
Um handlungsfähig zu bleiben, arbeitet sie mit Notfall-Plänen:
„Wenn man sich einen Plan zurechtlegt, kann man im Notfall einfach funktionieren.“
Jasmin versteckt ihre Angst nicht, dramatisiert sie aber auch nicht vor ihrem Sohn. Sie geht sehr bewusst damit um:
Die Reaktion ihres Sohnes?
So wird aus Jasmins persönlicher Angstgeschichte eine gemeinsame Lernreise für Mutter und Kind.
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