Adventskalender-Impuls: Mehr Selbstliebe im Alltag
In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ lädt dich Christina Hillesheim dazu ein, dir selbst wieder näherzukommen. Statt dich morgens direkt in Termine, To-dos und das Handy zu stürzen, geht es darum, dich bewusst zu fragen: Wie geht es mir eigentlich gerade – und was brauche ich heute?
Mehr Selbstliebe beginnt mit Selbstwahrnehmung
Der erste Schritt zu mehr Selbstliebe ist, dich wirklich kennenzulernen: deine Wünsche, deine Bedürfnisse und deine aktuellen Gefühle. Christina stellt eine einfache, aber entscheidende Frage:
„Weißt du überhaupt, wie es dir heute in diesem Moment geht?“
Im Alltag sind wir oft auf Autopilot. Wir funktionieren, kümmern uns um andere und verlieren dabei den Kontakt zu uns selbst. Genau hier setzt der Impuls dieser Folge an.
Eine kleine Morgenroutine für mehr Selbstliebe
Christina empfiehlt dir, dir eine neue Gewohnheit anzugewöhnen, noch bevor du aufstehst:
- Handy liegen lassen: Starte nicht mit Social Media oder Nachrichten in den Tag.
- Kurz in dich hineinspüren: Wie fühlt sich dein Körper an? Bist du müde, angespannt, ruhig, nervös?
- Fragen an dich selbst:
- Wie geht es mir gerade wirklich?
- Was brauche ich heute?
- Was fehlt mir im Moment?
- Was kann ich mir heute Gutes tun?
Diese wenigen Minuten am Morgen können langfristig viel verändern. Du lernst dich besser kennen und triffst Entscheidungen, die mehr zu dir und deinen Grenzen passen.
Warum Selbstfürsorge nicht egoistisch ist
Viele Menschen haben das Gefühl, es sei egoistisch, sich um sich selbst zu kümmern. Christina macht deutlich, dass das Gegenteil der Fall ist:
- Du kannst nur geben, was du selbst hast: Wenn du ausgebrannt bist, fehlt dir die Kraft für andere.
- Selbstfürsorge ist die Basis: Erst wenn es dir einigermaßen gut geht, kannst du andere wirklich unterstützen.
Ein Bild, das Christina immer wieder nutzt, ist das Beispiel aus dem Flugzeug:
„In der Durchsage heißt es immer, dass man sich zuerst selbst die Atemmaske aufsetzen soll und dann anderen hilft.“
Wenn du dir deine „Atemmaske“ nicht zuerst selbst aufsetzt, kannst du auch niemand anderem helfen. Übertragen auf den Alltag bedeutet das: Sorge gut für dich, damit du langfristig für andere da sein kannst.
Konkrete Ideen: So kannst du dir heute etwas Gutes tun
Selbstliebe muss nichts Großes oder Perfektes sein. Es geht nicht darum, noch ein To-do auf deine Liste zu setzen, sondern bewusst kleine Schritte für dich zu wählen. Du könntest zum Beispiel:
- Eine Pause ohne schlechtes Gewissen einlegen, auch wenn noch Aufgaben auf dich warten.
- Etwas tun, das dir wirklich Freude macht – ein Spaziergang, ein Bad, ein gutes Buch, Musik hören.
- Deine Bedürfnisse ernst nehmen: „Nein“ sagen, wenn dir etwas zu viel ist.
- Sanft mit dir sprechen, statt dich innerlich unter Druck zu setzen oder zu kritisieren.
Wichtig ist nicht, was du genau machst, sondern dass du dich überhaupt fragst: Was tut mir heute gut? Und dass du dir dann auch erlaubst, es dir zu geben.
Christina lädt dich ein, genau das heute einmal auszuprobieren – ganz bewusst und ohne Anspruch auf Perfektion.
Weitere Inhalte der Podcastfolge
- Hinweis auf den „angstfrei Workshop“ inklusive Workbook mit Fokus auf den Umgang mit Ängsten.
- Adventskalender-Aktion im Glücksshop mit vergünstigtem Zugang zum Workshop.
- Ermutigung, täglich kleine neue Rituale für mehr innere Ruhe zu etablieren.