Meine Top 3 Tipps für ein glückliches und angstfreies Leben

24.06.2024
Meine Top 3 Tipps für ein glückliches und angstfreies Leben – Podcastfolge mit persönlichen Impulsen für mehr innere Ruhe

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Glücklich und angstfreier leben: Die 3 wichtigsten Schritte aus der Angst

Im Podcast „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Angststörungen und Burnout. In dieser Folge fasst sie zusammen, welche drei Schritte ihr am meisten geholfen haben, um wieder ein glücklicheres und angstfreieres Leben zu führen.

Die Episode richtet sich an dich, wenn du unter Angst, Erschöpfung, innerer Leere oder Unzufriedenheit leidest und spürst, dass „so wie jetzt“ nicht mehr weitergehen kann. Die Tonalität der Folge ist offen, ermutigend und nahbar – und genau so ist auch dieser Artikel aufgebaut.

1. Ehrlich hinschauen: Warum geht es dir wirklich so schlecht?

Der erste und wichtigste Schritt: Du schaust dir dein Leben radikal ehrlich an. Nicht deine Persönlichkeit ist „falsch“, sondern meistens passt etwas Grundlegendes in deinem Leben nicht mehr zu dir.

Christina beschreibt es so: „Wenn es dir schlecht geht, dann liegt das nicht an dir, sondern dann liegt das an deinem Leben.

Statt deine Gefühle wegzudrücken oder nur „funktionieren“ zu wollen, geht es darum, dir ein paar zentrale Fragen zu stellen:

  • Was tut mir in meinem Leben gerade weh? (Job, Beziehung, Umfeld, Alltag, Erwartungen …)
  • Wo passe ich mich so stark an, dass ich mich selbst verliere?
  • Was zieht mir jeden Tag Energie, statt mir welche zu geben?
  • Wo spüre ich schon lange: Eigentlich möchte ich hier weg?

Christina erzählt, wie sie immer wieder dachte: „Ich muss kündigen“, diesen Impuls aber verdrängte und nur versuchte, „durch die Angst durchzugehen“. Sie hinterfragte gar nicht, ob der Job überhaupt noch stimmte – obwohl ihr Bauch längst laut protestierte.

Bauchgefühl vs. Angst unterscheiden

Ein Kernaspekt in dieser Folge ist die Unterscheidung zwischen Intuition und Angst. Das ist gerade bei Angststörungen herausfordernd, aber enorm wichtig:

  • Wann spricht deine Intuition? (leiser, klarer Impuls, der sich stimmig anfühlt)
  • Wann spricht deine Angst? (laut, panisch, katastrophisierend)
  • Wann lohnt es sich, durch die Angst zu gehen, weil dahinter Wachstum wartet?
  • Wann darfst du klar sagen: Das will ich nicht, weil es wirklich nicht zu dir passt?

Gerade dafür hilft es, dir Zeit zum Reflektieren zu nehmen. Christina empfiehlt, dich bewusst hinzusetzen und aufzuschreiben:

  • Was macht mich aktuell wirklich unglücklich?
  • Wie würde ein Leben aussehen, das besser zu mir passt?

Erst wenn du siehst, wo du stehst, kannst du entscheiden, wohin du gehen möchtest.

2. Hilfe annehmen: Du musst da nicht alleine durch

Der zweite große Schritt: Du holst dir Unterstützung. Gerade wenn es dir sehr schlecht geht, ist Selbsttherapie über das Internet keine gute Idee. Christina sagt klar: „Therapie hat noch niemandem geschadet.

Professionelle Hilfe: Therapie und ärztliche Begleitung

Wenn dein Leidensdruck hoch ist, ist der Gang zum Arzt oder zur Therapeutin ein wichtiger Schritt:

  • Sprich mit deinem Arzt/deiner Ärztin über deine Symptome.
  • Suche dir eine Therapie, wenn Ängste, Depression oder Burnout deinen Alltag bestimmen.
  • Trau dich zu wechseln, wenn du dich bei Ärzt:innen oder Therapeut:innen nicht wohl oder ernst genommen fühlst.

Wenn es finanziell möglich ist, können auch privat bezahlte Angebote sinnvoll sein, zum Beispiel Heilpraktiker:innen für Psychotherapie. Wichtig ist vor allem: Du musst nicht warten, „bis es von alleine besser wird“.

Positive Inputs statt Negativspirale

Neben professioneller Hilfe spielt deine tägliche Informationsdiät eine große Rolle. Was du dir anschaust, beeinflusst, wie du dich fühlst.

Christina rät dir:

  • Vermeide es, ständig negative Geschichten zu googeln (z.B. „schlimme Symptome“, „Horrorgeschichten bei Angststörung“).
  • Reduziere Inhalte, die dich emotional überfluten, zum Beispiel sehr belastende Social-Media-Storys.
  • Suche bewusst nach positiven Geschichten und Menschen, die dir Hoffnung machen.

Hör den Menschen zu, die etwas Positives zu erzählen haben.“ – dieser Satz zieht sich wie ein roter Faden durch Christinas Arbeit. Es geht nicht darum, Leid zu ignorieren, sondern darum, dich nicht permanent in einer Negativspirale aufzuhalten.

Gleichgesinnte und Grenzen: Die Kraft von Verbindung

Sehr hilfreich ist es, Menschen zu finden, die dich verstehen – oder es zumindest versuchen:

  • Sprich mit Freund:innen und Familie über deine Gefühle.
  • Suche dir Gleichgesinnte, zum Beispiel über Communities oder Kurse.
  • Erkläre, wie es dir geht, auch wenn andere es nicht komplett nachempfinden können.

In ihrem Glückskurs gibt es z.B. die Möglichkeit, einen „Glücksbuddy“ zu finden und den Weg gemeinsam zu gehen. Der Kern dahinter:

  • Unterstützung statt Alleingang
  • Austausch statt Isolation
  • Verständnis statt ständiger Rechtfertigung

Genauso wichtig ist es, Grenzen zu setzen:

  • Wenn Menschen kein Verständnis haben oder dich kleinreden, musst du dich nicht rechtfertigen.
  • Du darfst Gespräche abbrechen oder Kontakte reduzieren, wenn sie dir nicht guttun.
  • Dein Wohlbefinden hat Vorrang, besonders wenn es dir ohnehin schon schlecht geht.

Dich selbst ernst zu nehmen bedeutet auch, dich vor Menschen zu schützen, die dir zusätzlich ein schlechtes Gefühl geben.

3. Ins Handeln kommen: Mini-Schritte, die dein Leben verändern

Nach dem Hinschauen und dem Annehmen von Hilfe kommt der dritte, entscheidende Schritt: Du veränderst etwas in deinem Leben. Und zwar nicht in riesigen Sprüngen, sondern in mini, mini, mini Schritten.

Christina nutzt dafür das Bild vom Hasen und der Schnecke:

  • Der Hase startet schnell, wird unachtsam, verzettelt sich und vergisst das Ziel.
  • Die Schnecke ist langsam, aber sie bewegt sich stetig, Schritt für Schritt, Richtung Ziel.

Am Ende kommt die Schnecke an, der Hase bleibt zurück.

Die Botschaft dahinter:

  • Konstanz schlägt Tempo.
  • Auch langsame Schritte bringen dich ans Ziel, wenn du dranbleibst.
  • Heilung ist oft zwei Schritte vor, ein Schritt zurück – trotzdem gehst du insgesamt nach vorne.

Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Du musst nicht sofort dein ganzes Leben umkrempeln. Beginne im Kleinen und frage dich:

  • Was ist eine einzige Kleinigkeit, die ich heute anders machen kann?
  • Wo kann ich ein bisschen mehr für mich einstehen? (z.B. „Nein“ sagen, Pause machen, Hilfe anfragen)
  • Was tut mir spürbar gut – und wie kann ich mehr davon in meinen Alltag holen?

Ein Zitat, auf das Christina sich bezieht, bringt es sehr klar auf den Punkt: „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, immer das Gleiche zu tun und auf ein anderes Ergebnis zu hoffen.

Wenn du also immer wieder dasselbe tust, wirst du auch immer wieder dasselbe fühlen. Veränderung bedeutet zwangsläufig, dass du Dinge anders machst – auch wenn sie dir anfangs Angst machen. Dein neues Motto könnte sein:

„Es macht mir eine Heidenangst, aber ich mache es jetzt trotzdem – in kleinen Schritten.“

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es normal ist, Rückschläge auf dem Heilungsweg zu erleben – und wie du damit umgehen kannst.
  • Wie Christinas eigener Weg aus Burnout und Angst ihr heutiges Arbeiten prägt.
  • Welche Rolle Dankbarkeit, Selbstmitgefühl und das bewusste Fokussieren auf Positives spielen.
  • Einblicke in den Glückskurs und wie er beim Sortieren und Neuausrichten deines Lebens helfen kann.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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