Warum du ständig erschöpft, gestresst und überfordert bist

6 Gründe und Tipps was du dagegen tun kannst

10.03.2026
In dieser Podcastfolge mit Christina Hillesheim geht es um Erschöpfung, Stress und Überforderung. Was sind die Gründe dafür und was kann man dagegen tun.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Du bist müde, angespannt, irgendwie „schwer“ im Körper und fragst dich, warum du dich trotz Schlaf oder vermeintlicher Pausen nicht erholst? In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Host Christina Hillesheim mit durch sechs typische Gründe, die hinter Erschöpfung, innerer Unruhe und Angstgefühlen stecken können.

Die gute Nachricht: Erschöpfung ist in den allermeisten Fällen kein Zeichen dafür, dass mit dir „etwas Schlimmes“ nicht stimmt, sondern ein Signal, genauer hinzuschauen und liebevoll nachzujustieren.

1) Du bist (fast) nie allein – und dein Nervensystem bleibt „an“

Ein überraschender Energiefaktor: soziale Interaktion. Auch wenn du Menschen liebst und Treffen dir grundsätzlich guttun, kann es sein, dass dein System dabei dauerhaft aktiviert bleibt. Christina Hillesheim beschreibt, wie sie selbst erst durch bewusst eingeplante Allein-Zeit gemerkt hat, wie sehr das Nervensystem davon profitiert.

Allein zu sein bedeutet nicht Einsamkeit, sondern Regeneration ohne Anpassung. Denn selbst mit Lieblingsmenschen bleibt oft ein kleiner Teil im „Mitdenken“: Abstimmen, Kompromisse, Rücksicht.

  • Plane Inseln in deinen Alltag: 20 Minuten nur für dich, ohne Input.
  • Nutze Allein-Zeit, um wirklich „runterzufahren“, statt sie nur zu „füllen“.
  • Beobachte ehrlich: Ist dein Kalender voller Termine, weil du es gewohnt bist?

Zitat aus der Folge: „Wenn du alleine bist, du bist niemandem Rechenschaft schuldig, du musst keine Kompromisse eingehen.“

2) Schlaf: nicht nur „wie lange“, sondern „wie runtergefahren“

Schlafmangel oder nicht erholsamer Schlaf ist ein Klassiker, wenn Erschöpfung, Angst und Gereiztheit zusammenkommen. Christina Hillesheim betont dabei einen wichtigen Punkt: Schlaf darf nicht zum Dauerthema werden, das dich tagsüber schon stresst.

Entscheidend ist die Balance: Schlaf ernst nehmen, ohne in Kontrolle und Grübeln zu kippen.

  • Abends weniger Aktivierung: Handy idealerweise ab 17/18 Uhr weglegen.
  • Keine aufwühlenden Serien, Konflikte oder „großen Gespräche“ spät am Abend.
  • Koffein im Blick behalten: möglichst nachmittags reduzieren.

Wenn du zu Kontrollverhalten neigst (z.B. bei Gesundheitsangst), können Schlaf-Tracker eher zusätzlichen Druck machen. Dann ist weniger Messen oft mehr Entlastung.

3) Energieräuber & fehlende Grenzen: Wenn dich dein Alltag aussaugt

Manchmal liegt die Müdigkeit nicht an „zu wenig Power“, sondern an zu vielen Dingen, die dir täglich Energie abziehen: Menschen, Situationen, Aufgaben oder auch ein Job, der dauerhaft überfordert.

Ein guter Gradmesser: Wie fühlst du dich vor einem Treffen, wie danach? Wenn du schon vorher innerlich zusammenzuckst oder hinterher völlig platt bist, lohnt sich ein genauer Blick.

  • Schreibe auf: Was gibt mir Energie – und was nimmt sie mir?
  • Übe klare Sätze: „Heute nicht“, „Mir ist das zu viel“, „Ich melde mich morgen.“
  • Denke groß: Wenn dein Job dich täglich auslaugt, ist das ein zentraler Hebel.

Mythos der Woche: Erschöpfung bedeutet nicht automatisch Krankheit

Christina Hillesheim räumt mit einem typischen Angst-Gedanken auf: „Wenn ich erschöpft bin, bin ich krank.“ Viele interpretieren Müdigkeit sofort als Gefahr. Doch häufig steckt etwas viel Alltäglicheres dahinter: Stress, Überreizung, Schlaf, Grenzen oder ein Mangel.

4) Körperliche Faktoren: Mängel, Schilddrüse & Co. ernst nehmen

Nicht alles ist psychisch, und das ist wichtig: Hinter Erschöpfung können auch körperliche Ursachen stecken. Christina Hillesheim empfiehlt, das einmal sauber abklären zu lassen, statt dauerhaft zu rätseln.

Typische Themen, die in der Folge genannt werden:

  • Eisenmangel (z.B. Müdigkeit, Schwäche, Schwindel, Herzklopfen)
  • Vitamin D (Stimmung, Energie, Konzentration)
  • B-Vitamine (Nervensystem)
  • Schilddrüse (innere Unruhe, Erschöpfung, Schlafprobleme)

Wichtig ist auch der Hinweis: Normwerte sind nicht immer automatisch Optimalwerte. Sprich dazu am besten mit ärztlicher Begleitung.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Jahreszeit & Frühjahrsmüdigkeit: Wetterumschwung, Hormonveränderungen und Kreislaufanpassung können müde machen, ohne dass es „krankhaft“ ist.
  • Nichtstun verlernen wir oft: Pause ist nicht automatisch Scrollen oder Netflix. Christina Hillesheim spricht über echte reizfreie Erholung.
  • Mini-Hausaufgabe: Finde deinen größten Energieräuber und überlege konkret, wie du ihn reduzieren kannst.
  • Umfrage-Insights: Viele Hörer:innen geraten bei körperlichen Symptomen (z.B. Herzrasen, Schwindel) am schnellsten in Alarmbereitschaft.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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