„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim mit Simone aus der HappyDings Community über ein Thema, das viele betrifft: die Angst vor Krankheiten. Simone teilt offen ihre Geschichte – von massiver Krankheitsangst seit der Kindheit bis hin zu einem heute weitgehend angstfreien, erfüllten Leben mit ihrer Familie.
Der Artikel fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch zusammen und zeigt dir, wie du besser verstehst, was hinter Krankheitsangst steckt, wie du mit körperlichen Symptomen umgehen kannst und warum du die Hoffnung niemals aufgeben solltest.
Simone ist 40 Jahre alt, seit 20 Jahren verheiratet und dreifache Mutter. Seit ihrer frühesten Kindheit litt sie unter starken Angststörungen, allen voran unter ausgeprägter Krankheitsangst. Heute lebt sie „relativ angstfrei und glücklich“, wie sie selbst sagt, und unterstützt andere Menschen mit ihren Erfahrungen.
Sie ist:
In Freystadt eröffnet Simone eine eigene Beratungspraxis, in der sie sowohl Betroffene als auch Angehörige von Menschen mit Ängsten begleitet – insbesondere Eltern von ängstlichen Kindern.
Eine der berührendsten Passagen des Interviews ist Simones Schilderung ihrer Kindheit. Schon mit fünf, sechs Jahren hatte sie massive körperliche Symptome – ohne dass je etwas Körperliches gefunden wurde.
Simone beschreibt sehr eindrücklich:
Ihre Eltern gingen mit ihr zu zahlreichen Ärzten, ließen sie gründlich untersuchen – doch körperlich war alles in Ordnung. Für Simone fühlten sich die Symptome trotzdem absolut real und bedrohlich an:
„Es war wirklich, ich war immer kerngesund, aber ich habe die Symptome deutlich gefühlt.“
Spannend und gleichzeitig sehr typisch für ängstliche, sensible Kinder sind Simones Beispiele für sogenanntes „magisches Denken“:
Diese Beispiele zeigen sehr deutlich, wie ängstliche Kinder Informationen aufsaugen, fehlinterpretieren und dann körperlich durchleben.
Simones Geschichte ist besonders wertvoll für Eltern, die ein sehr sensibles, ängstliches Kind haben – auch wenn sie selbst eher entspannt sind. Wichtig ist:
Christina betont im Gespräch, wie wichtig es ist, solche Muster zu erkennen – gerade, wenn Kinder Ängste formulieren, die objektiv „unmöglich“ erscheinen.
Mit dem Erwachsenwerden sind Simones Ängste nicht verschwunden – sie haben sich vielmehr verändert und intensiviert.
Mit der Geburt ihrer Kinder nahm die Angst eine neue Dimension an:
Die Folge: Ein massiver Handwaschzwang. Simone wusch ihre Hände so häufig und intensiv, dass sie blutig und offen waren.
„Du wäschst dich selber kaputt“, sagte irgendwann ihre Mutter – und das wurde der Wendepunkt: Simone entschied, dass sie Hilfe braucht.
Über den Hausarzt suchte sie eine Therapeutin auf, erzählte dort ihre gesamte Geschichte und zeigte große Offenheit. Doch die Reaktion war ernüchternd:
„Wenn in der Familie nichts ist und in der Ehe alles passt, weiß ich nicht, wo ich andocken soll. Ich kann Ihnen nicht helfen.“
Für Simone war das ein Schlag ins Gesicht:
Christina ordnet das im Gespräch sehr klar ein:
Wichtige Botschaft hier:
Nach dieser Enttäuschung beschloss Simone, ihren eigenen Weg zu gehen:
Ein entscheidender Schritt war ihr neuer Umgang mit potenziell triggernden Inhalten:
Auch wenn manche das belächelt haben – für Simone war es ein entscheidender Akt von Selbstschutz und ein erster Schritt in Richtung Selbstwirksamkeit.
Ein großer Wendepunkt auf Simones Weg war der Moment, als sie über Instagram auf Christina und Angst unplugged stieß.
Als Simone zufällig Christinas Account fand, war das für sie ein Befreiungsschlag:
„Ich fühle das fast, als hätte ich das geschrieben.“
Drei Dinge haben ihr dabei besonders geholfen:
Simone beschreibt diese Phase als „Balsam für die Seele“ – plötzlich hatte ihre Geschichte Worte, die sie selbst jahrelang nicht gefunden hatte.
Über Christinas Inhalte fand Simone anschließend in den Happy Club und zu den Büchern – vor allem zu „Entspannt statt ausgebrannt“, das für sie zu einer Art „Herzensbibel“ wurde.
Sie berichtet:
Besonders wichtig waren dabei Themen wie:
„Du hast mich da schon ein bisschen mit transformiert“, sagt Simone über Christinas Arbeit.
Einer der größten Unterschiede zu früher: Simone kann heute viel besser unterscheiden, was wirklich los ist, wenn sie etwas im Körper spürt.
Ihr Vorgehen heute:
Damit hat sie gelernt:
Simone hatte früher das Gefühl, bei der kleinsten Luftveränderung zu ersticken. Dazu kam eine echte Nussallergie, die die Luftnot-Thematik zusätzlich verstärkt hat. Statt wie früher panisch durchs Haus zu laufen, macht sie heute Folgendes:
Christina ergänzt dazu einen praktischen Tipp, wenn du auch das Gefühl kennst, „nicht genug Luft zu bekommen“:
Die Kombination aus Wissen über Angst, Selbstbeobachtung, Abgrenzung und konkreten Tools hat für Simone einen echten Wendepunkt markiert.
Die vielleicht ermutigendste Botschaft des Interviews: Simone lebt heute überwiegend angstfrei.
Simone beschreibt ihren Zustand so:
Christina ergänzt, dass „angstfrei leben“ nicht bedeutet, nie wieder ein Symptom oder eine Sorge zu haben. Entscheidend ist:
Früher war bei Simone praktisch jeder Ausflug, jede Unternehmung von Gedanken wie:
Heute beschreibt sie ihr Leben so:
Aus ihrer eigenen Geschichte ist ein Herzensanliegen geworden: anderen zu helfen, insbesondere:
Dazu hat Simone in den letzten Jahren viel aufgebaut:
Besonders am Herzen liegt ihr, dass Angehörige verstehen:
Zum Abschluss des Gesprächs teilen Simone und Christina zwei zentrale Botschaften:
Simones Appell:
Christinas Lieblingssatz:
„Auch das wird vorübergehen.“
Dieser Satz erinnert daran:
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