Sag deiner Angst, sie kann gehen

Ein kraftvoller Satz gegen Symptome & Panikattacken

Folge 315 | Sag deiner Angst, sie kann gehen – Ein kraftvoller Satz gegen Symptome & Panikattacken

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Ich schaue hinter das Symptom – ein Perspektivwechsel bei Angst und körperlichen Beschwerden

Willkommen zu einer neuen Folge von „Angst unplugged“. In dieser Sprachnachricht teilt Christina einen zentralen Satz aus ihrem neuen Buch
„Sag deiner Angst, sie kann gehen“ – und zeigt dir, wie du anders mit Angst, Panik und belastenden Körpersymptomen umgehen kannst.

Im Fokus steht ein Perspektivwechsel, der dir helfen kann, aus der ständigen Symptombeschauung auszusteigen und deinem Körper wieder mehr zu vertrauen.

Ein Satz, der vieles verändert: „Ich schaue hinter das Symptom oder über das Symptom hinweg“

Christina stellt in dieser Folge einen der 33 Sätze aus ihrem Buch vor:

„Ich schaue hinter das Symptom oder über das Symptom hinweg.“

Wenn du mit Angst, Panik oder Krankheitsangst zu tun hast, kennst du vermutlich Symptome wie:

Genau diese Symptome können sich anfühlen, als würden sie dir das Leben zur Hölle machen. Der vorgestellte Satz lädt dich ein, deinen Blick bewusst zu verändern:

  • nicht mehr nur auf das Symptom zu starren,
  • sondern seine mögliche Botschaft zu verstehen oder
  • es sanft in den Hintergrund treten zu lassen.

Ein Zitat, das Christina in diesem Zusammenhang teilt, bringt es auf den Punkt:

„Ich kann das Symptom nicht loslassen, solange ich ständig überprüfe, ob es noch da ist.“

Genau darum geht es: Raus aus der ständigen Kontrolle – hin zu einem freundlicheren, ruhigeren Umgang mit deinem Körper.

Hinter die Symptome schauen: Was will dir dein Körper sagen?

Die erste Herangehensweise lautet: „Ich schaue hinter das Symptom.“ Statt dich nur zu fragen, wie du es wegbekommst, fragst du dich:

  • Was möchte mir dieses Symptom sagen?
  • Wo passt mein Leben gerade nicht zu meinen Bedürfnissen?
  • Was überhöre ich vielleicht schon viel zu lange?

Christina erzählt dazu von einer eigenen Erfahrung: In einer Phase von starkem Stress und Burnout bekam sie einen heftigen Ausschlag am Hals und Dekolleté.
Die Hautärzt:innen fanden nichts Körperliches, aber im Rückblick wurde ihr klar, dass ihre Haut ein Spiegel ihrer Seele war.

Sie erinnert an Redewendungen wie:

  • „Ich habe so einen Hals.“
  • „Mir platzt der Kragen.“

Solche Sprichwörter können Hinweise darauf geben, welche Emotionen sich in deinem Körper ausdrücken. Auf der Ebene der Psychosomatik lohnt es sich daher, dich zu fragen:

  • Wo staut sich Wut, Ärger oder Frust?
  • Wo traue ich mich nicht, „Nein“ zu sagen?
  • Wo verschließe ich meine Gefühle, bis der Körper „laut“ wird?

Wichtige Learnings aus dieser Perspektive:

  • Symptome sind oft Signale, keine Feinde.
  • Dein Körper arbeitet für dich, nicht gegen dich.
  • Wer hinhört, kann früher gegensteuern – bevor es zum totalen Zusammenbruch kommt.

Mehr zur Psychosomatik, zu typischen Symptommustern und wie du deine Signale entschlüsseln kannst, vertieft Christina in ihrem Buch
„Sag deiner Angst, sie kann gehen“.

Über das Symptom hinwegschauen: Raus aus der Dauerkontrolle

Die zweite Herangehensweise lautet: „Ich schaue über das Symptom hinweg.“ Gemeint ist damit kein Verdrängen, sondern ein anderer Fokus:

Statt ständig innerlich die Lupe zu zücken und zu prüfen:

  • Ist das Herzstolpern noch da?
  • Ist mir noch schwindelig?
  • Fühlt sich das jetzt anders an als vorhin?

… übst du, die Symptome eher wie ein Hintergrundrauschen wahrzunehmen.

Christina beschreibt diesen Ansatz so:

  • Du machst dein Symptom nicht zur Hauptfigur in deinem Alltag.
  • Du versuchst, dein Leben trotz der Symptome weiterzuleben.
  • Du nimmst wahr, ohne ständig zu kontrollieren.

Das Ziel ist nicht, das Symptom zu ignorieren, sondern:

  • ihm weniger Aufmerksamkeit zu geben,
  • dir selbst und deinem Körper wieder mehr zu vertrauen und
  • die Angstspirale zu durchbrechen, die durch ständige Selbstüberprüfung entsteht.

Hier passt das geteilte Zitat besonders gut:

„Ich kann das Symptom nicht loslassen, solange ich ständig überprüfe, ob es noch da ist.“

Wenn du aufhörst, permanent zu scannen, ob etwas „noch da“ oder „schlimmer geworden“ ist,
kann dein Nervensystem Schritt für Schritt ruhiger werden. Die Erfahrung vieler Betroffener – und auch von Christina – ist:

  • Je weniger du das Symptom fütterst, desto eher verliert es an Intensität.

Unterstützung im Alltag: Das Buch „Sag deiner Angst, sie kann gehen“

In der Folge stellt Christina ihr neues Buch „Sag deiner Angst, sie kann gehen“ vor, das am 13. März erschienen ist.
Es richtet sich an Menschen, die unter Angst, Panik, körperlichen Symptomen und Nervensystem-Überlastung leiden und sich einen alltagstauglichen Begleiter wünschen.

Der Aufbau des Buches:

  • 33 Sätze, jeweils als eigenes Kapitel, die dir helfen sollen, Angst und Panik loszulassen.
  • konkrete Erklärungen, warum der jeweilige Satz wirkt und wie du ihn im Alltag nutzen kannst.
  • praktische Übungen und Reflexionsimpulse, die du direkt anwenden kannst.

Zusätzlich bekommst du hilfreiche Boni:

  • 10 Tipps für akute Angstsituationen – was du tun kannst, wenn die Angst „plötzlich da ist“.
  • 10 Tipps, um dein Nervensystem langfristig zu beruhigen – für mehr Stabilität im Alltag.
  • konkrete Nachschlage-Hilfen für bestimmte Angstsituationen und Symptome.

Die Botschaft dahinter: Du bist nicht ausgeliefert. Du kannst lernen, mit Angst und Symptomen anders umzugehen – liebevoller, klarer, selbstbestimmter.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es normal ist, viele verschiedene Symptome im Verlauf von Angst und Panik zu erleben.
  • Wie der Austausch mit Kolleg:innen wie Ben von „Servus Happiness“ neue Aha-Momente bringt.
  • Christinas Einladung, deine eigenen Symptome und Erfahrungen mit ihr zu teilen.
  • Ermutigung, den Podcast zu abonnieren und mit einer Bewertung zu unterstützen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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