„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ nimmt dich Gastgeberin Christina Hillesheim mit in eine kurze, aber wirkungsvolle Achtsamkeitsübung: die 5-4-3-2-1-Übung.
Sie hilft dir, innere Anspannung zu lösen, aus dem Gedankenkarussell auszusteigen und wieder im Hier und Jetzt anzukommen – besonders dann, wenn Angst oder Panik in dir hochsteigen.
Christina Hillesheim ist Diplom-Soziologin, SPIEGEL-Bestsellerautorin und Host von „Angst unplugged“.
2016 erlebte sie ein schweres Burnout und eine Angststörung. Aus dieser Krise heraus hat sie ihren eigenen Weg zurück in ein stabileres, ruhigeres Leben gefunden und dabei „ganz, ganz viel gelernt“, wie sie selbst sagt.
Aus ihren Erfahrungen ist unter anderem ein neues Buch entstanden, aus dem sie in dieser Miniserie „Entspannt statt ausgebrannt ins Jahr 2024 starten“ sieben verschiedene Übungen mit dir teilt.
Die 5-4-3-2-1-Übung ist eine davon – und für viele ein leichter, schneller Einstieg in mehr Gelassenheit.
Das Ziel der Übung ist klar:
Innere Anspannung lösen, Stress reduzieren und dich aus Grübelschleifen zurück ins Jetzt holen.
Christina beschreibt den Effekt so:
Es geht einfach darum, die Aufmerksamkeit weg von diesen Grübeleien, von diesen Ängsten, von diesen stressvollen Gedanken hin zu dem zu lenken, was jetzt wirklich gerade da ist.
Die 5-4-3-2-1-Übung kann dir helfen:
Christina erzählt, dass sie früher fast ausschließlich in der Vergangenheit oder Zukunft gedacht hat – mit Schuldgefühlen für „Fehler von früher“ oder Sorgen um das, was kommen könnte.
Diese Übung hat ihr geholfen, ins Hier und Jetzt zurückzufinden.
Die Übung kannst du überall machen: zu Hause, im Büro oder draußen. Sie funktioniert im Sitzen, Stehen oder sogar im Gehen.
Wichtig ist nur, dass du dir kurz Zeit nimmst, dich auf deine Sinne zu konzentrieren.
Starte mit dem, was du sehen kannst. Wenn du merkst, dass Angst oder Unruhe aufkommt, schaue dich bewusst um und zähle:
Zum Beispiel:
Während du innerlich oder laut aufzählst, merkst du bereits:
Du musst dich konzentrieren, du bist bei deinen Augen und nicht bei deinen Gedanken.
Die Angst verliert ersten Boden.
Als Nächstes wechselst du zum Hören:
Christina empfiehlt, dafür kurz ganz leise zu werden. Draußen ist es meist einfacher, verschiedene Geräusche wahrzunehmen – Schritte, Autos, Vogelstimmen, Wind.
Zu Hause kann es herausfordernder sein, aber es geht nicht um Perfektion, sondern um deine Ausgerichtetheit.
Schon dadurch, dass du still wirst und horchst, bist du wieder fokussiert im Moment.
Genau darum geht es in dieser Übung.
Jetzt lenkst du deine Aufmerksamkeit auf deinen Körper:
Fragen, die dir helfen können:
Über das Körpergefühl kommst du sehr direkt wieder bei dir an.
Spüren statt Grübeln ist hier der Schlüssel.
Danach widmest du dich deinem Geruchssinn:
Gerade in Innenräumen kann das knifflig sein. Trotzdem lohnt es sich, achtsam zu prüfen:
Auch wenn du nichts deutlich Riechbares findest, hast du dich mit deiner Aufmerksamkeit wieder klar von deinen Gedanken zu deiner Wahrnehmung bewegt.
Zum Abschluss kommt der Geschmackssinn:
Wenn du gerade nichts gegessen oder getrunken hast, ist das oft schwierig.
Vielleicht merkst du einen neutralen Geschmack im Mund, Zahnpasta, Kaffee von vorhin oder schlicht die Trockenheit der Mundschleimhaut.
Wichtiger als ein „perfekter“ Geschmack ist die innere Bewegung weg von Angstgedanken hin zu dem, was jetzt real da ist.
Damit dir die 5-4-3-2-1-Übung auch in akuten Stress– oder Angstmomenten hilft, empfiehlt Christina, sie regelmäßig in ruhigen Phasen zu üben.
Ihre Tipps dazu:
So „schaffst du dir die Übung drauf“, wie Christina sagt, und kannst sie bei aufsteigender Angst wie ein inneres Notfall-Programm abspielen.
Wenn du die Übung schon kennst, nutze diese Folge als kleine Erinnerung, sie wirklich öfter und bewusst in deinen Alltag einzubauen.
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