Was mache ich heute anders als vor meinem Burnout?

Frage aus der Community

08.04.2024
Frage aus der Community: Was mache ich heute anders als vor meinem Burnout? – Podcastfolge über persönliche Veränderungen und Selbstfürsorge

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst unplugged: Was ich nach meinem Burnout grundlegend anders mache

In dieser Folge von „Angst unplugged“ beantwortet Christina eine Frage aus der Community:
Was machst du heute anders als vor deinem Burnout?
Sie teilt ihre drei entscheidenden Veränderungen im Umgang mit Stress, Angst und ihrem Alltag – praxisnah und persönlich.

1. Radikale Selbstwahrnehmung: Wie geht es mir wirklich?

Vor ihrem Burnout funktionierte Christina im „Überlebensmodus“. Heute steht eine Frage für sie an allererster Stelle:
Wie geht es mir eigentlich – körperlich, emotional, mental?

Sie beschreibt, wie sie früher im Hamsterrad steckte, immer nur damit beschäftigt, möglichst viel, möglichst schnell und möglichst gut zu schaffen.
Ohne sich zu fragen:

  • Bin ich glücklich mit meinem Leben?
  • Kann ich etwas ändern?
  • Was brauche ich gerade wirklich?

Heute ist das komplett anders. Christina sagt sinngemäß:
„Ich merke ganz genau, wann es mir gut geht und wann nicht. Und ich weiß auch, was passiert, wenn man sich dauerhaft überfordert.“

Ihr veränderter Umgang mit sich selbst zeigt sich konkret darin, dass sie:

  • Stress frühzeitig wahrnimmt statt ihn wegzudrücken
  • bewusst Pausen einplant, auch wenn sie mit zwei kleinen Kindern nicht immer alles sofort ändern kann
  • Termine absagt oder Deadlines verschiebt, wenn die Gesundheit es erfordert
  • Phasen von Anspannung und Entspannung ausbalanciert, statt dauerhaft „auf Anschlag“ zu leben

Die wichtigste Erkenntnis:
Dauerstress und Überforderung haben immer Folgen – für Körper, Seele und Nervensystem.
Christina lebt heute viel wacher und achtsamer, weil sie weiß, wohin es führt, wenn man jahrelang in Disbalance bleibt.

2. Intuition statt Angst: Wieder lernen, dem Bauchgefühl zu vertrauen

Ein weiterer großer Unterschied zu früher ist Christinas Beziehung zu ihrer Intuition.
Lange Zeit wusste sie – wie viele Menschen mit Angststörungen – nicht mehr:
Ist das gerade echte Intuition oder spricht nur meine Angst?

Sie beschreibt den typischen Klassiker:
„Ich steige nicht ins Flugzeug, ich habe so ein komisches Gefühl, es könnte abstürzen.“
Das sei in den meisten Fällen keine Intuition, sondern schlicht Angst.

Echte Intuition fühlt sich für sie heute anders an:

  • Sie ist mit einem klaren, ruhigen inneren Wissen verbunden
  • Sie gibt ein Gefühl von Stimmigkeit und innerer Sicherheit
  • Entscheidungen fühlen sich weit und weich an – nicht eng und bedrohlich

Christina betont, dass Intuition nicht über Nacht zurückkommt. Sie hat sie sich bewusst wieder angeeignet, indem sie:

  • viel Zeit mit sich selbst verbringt
  • Journaling und Tagebuchschreiben nutzt
  • Meditation, Yoga und kreative Tätigkeiten in ihren Alltag integriert
  • aktiv nach dem fragt: Wie fühlt sich diese Entscheidung in meinem Körper an?

Ein prägendes Beispiel für gelebte Intuition ist ihr Buch:
Noch bevor sie es geschrieben hatte, sah sie sich innerlich schon „auf einem Cover“ und spürte sehr deutlich,
dass ihre Geschichte nach außen in die Welt möchte. Als sie schließlich den Schritt ging und Verlagen ihr Konzept anbot,
kamen Zusagen sehr schnell.

Wichtige Learnings für dich:

  • Intuition trainierst du, indem du regelmäßig nach innen statt nach außen hörst.
  • Statt nur Listen mit „Pro und Contra“ zu schreiben, frage dich:
    Fühlt sich diese Entscheidung weit oder eng an?
  • Wenn allein der Gedanke an etwas dir „Schnappatmung“ oder einen schweren Stein auf der Brust macht,
    ist das ein wichtiges Warnsignal.

Christinas Fazit:
Ich weiß heute sehr genau, was ich will und was ich nicht will – und ich erlaube mir, entsprechend zu handeln.

3. Eine stimmige Lebensbasis: Wenn die Säulen deines Lebens tragen

Die vielleicht tiefgreifendste Veränderung betrifft ihre gesamte Lebensbasis.
Christina beschreibt, dass sie heute zu „99,99 Prozent“ glücklich ist – mit ihrer Familie, ihrem Haus, ihrem Wohnort, ihrem Business, ihren Freundschaften.

Früher war das anders: Viele dieser Lebenssäulen haben gleichzeitig gewackelt.
Sie macht deutlich, dass Burnout selten nur vom Job allein kommt.
Viel häufiger entsteht er, wenn wir in mehreren Lebensbereichen nicht unsere Wahrheit leben und
dauerhaft gegen unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse handeln.

Ein zentrales Bild aus der Folge:

  • Stell dir vor, du läufst mit einem Glas Wasser durchs Leben
  • Dein Glas ist dauerhaft drei Viertel oder fast voll
  • Kommt dann eine zusätzliche Belastung – der berühmte „Tropfen“ – läuft es über

Oft wirkt dieser letzte Tropfen von außen betrachtet gar nicht so dramatisch.
Aber wenn dein Nervensystem bereits chronisch überreizt ist, reicht eine kleine Zusatzbelastung,
damit nichts mehr geht.
Christina kennt das zum Beispiel aus Phasen mit sehr wenig Schlaf als Mutter:
Schon Kleinigkeiten können dann Gereiztheit oder Wut viel schneller auslösen.

Der entscheidende Unterschied heute:

  • Sie weiß, dass solche Phasen temporär sind
  • Sie achtet darauf, dass ihr Grundgefühl stimmt:
    Entspannung, Vertrauen, Liebe
  • Sie richtet ihr Leben so aus, dass die wichtigsten Säulen stabil sind

Ihr Fazit zu diesem Punkt:
Je mehr du permanent gegen deinen Willen und deine Wahrheit lebst, desto schneller werden aus kleinen Problemen riesige Krisen.
Deshalb hat sie ihr Leben konsequent so gestaltet, dass die Basis trägt – statt nur Symptome von Stress zu managen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum viele Menschen jahrelang im „Überlebensmodus“ laufen, ohne es zu bemerken
  • Wie Community-Fragen neue Perspektiven auf Angst und mentale Gesundheit eröffnen
  • Weshalb es so wichtig ist, Fragen offen zu teilen, weil meist „100 andere“ dasselbe Thema haben
  • Wie du Christina Fragen für kommende Folgen von „Angst unplugged“ stellen kannst
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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