Ursachen von Depression, Angststörung, Panikattacken

Der häufigste Grund

31.07.2025
Folge 355 | Ursachen von Depression, Angststörung, Panikattacken - der häufigste Grund

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Wenn das innere Glas überläuft: Wie Daueranspannung zu Angst, Burnout und Depression führt

In dieser kurzen Mut-Nachricht aus dem Podcast „Angst unplugged“ geht es um eine zentrale Frage, die sich viele Betroffene stellen:
Was ist eigentlich die Ursache von Depression, Burnout, Angststörungen und Panikattacken?

Christina teilt ihre Perspektive als ehemals Betroffene, die seit Jahren mit Ärzt:innen, Therapeut:innen, Psychiater:innen und anderen Ex-Betroffenen im Austausch ist. Sie ersetzt keine Diagnose und keine Therapie, sondern lädt dich ein, deine eigene Geschichte besser zu verstehen – und dich in einem einfachen Bild wiederzufinden.

Ein übervolles Nervensystem: Das Glas-Wasser-Bild

Die vielleicht wichtigste Erkenntnis der Folge: Häufig ist nicht ein einzelnes Ereignis die Ursache, sondern ein dauerhaft überlastetes Nervensystem.

Christina beschreibt das mit einem einfachen Bild, das vielen hilft:

  • Stell dir zwei Gläser Wasser vor.
  • Ein Glas ist fast bis oben hin voll.
  • Das andere Glas ist nur ein kleines Stück gefüllt.

Das Wasser, das du zusätzlich hineinkippst, steht für außergewöhnliche Belastungen – zum Beispiel Stress im Job, Konflikte, Krankheit oder andere Krisen.

Im fast leeren Glas ist noch viel Platz. Du kannst einiges „nachkippen“, ohne dass etwas überläuft.
Im fast vollen Glas reicht schon eine kleine zusätzliche Belastung, und es läuft über.

Genau das passiert nach Christinas Erfahrung bei vielen Menschen mit:

Ihr Satz dazu bringt es auf den Punkt:

„Deren Glas ist einfach schon bis oben hin voll. Und wenn da ein bisschen was kommt, was zu viel ist, dann läuft es über und dann ist sozusagen die psychische Krise.“

Was dein Glas füllt: Runterschlucken, keine Grenzen, Verdrängung

Die spannende Frage ist: Warum ist dieses Glas überhaupt schon so voll?

Christinas Erfahrung im Austausch mit vielen Ex-Betroffenen: Das passiert selten über Nacht, sondern leise und schleichend über viele Jahre.

Typische Faktoren, die dein „inneres Glas“ immer weiter füllen können:

  • Gefühle runtergeschluckt statt sie ausgedrückt
  • Keine Grenzen gesetzt, immer für andere da, aber nicht für dich
  • Nicht Nein sagen können – aus Angst zu enttäuschen oder abgelehnt zu werden
  • Alte Themen verdrängt, statt sie anzuschauen und zu verarbeiten
  • Daueranspannung im Nervensystem, die irgendwann zum „Normalzustand“ wird

So füllt sich das Glas „still und heimlich“ mit Wasser, bis eine kleine zusätzliche Belastung reicht, um eine Krise auszulösen. Nach außen wirkt das dann oft wie ein plötzlicher Zusammenbruch – innen war es aber lange vorbereitet.

„Es kam total plötzlich“ – und doch gab es Erklärungen

Christina erzählt auch von sich selbst: Sie hatte um 2004, mit etwa 20 Jahren, starke Panikattacken. Von außen sah damals „eigentlich alles total gut“ aus. Die Attacken wirkten plötzlich und unerklärlich.

Bei genauerem Hinsehen wurde jedoch klar:
Es gab Gründe. Es gab eine Geschichte dahinter.

Ihre Erkenntnis dazu:

  • Viele Betroffene erleben ihre Krise als plötzlich.
  • Schaut man genauer hin, zeigte sich oft schon lange vorher eine Überlastung.
  • Meist gibt es zumindest eine logische Erklärung, auch wenn sie am Anfang nicht sichtbar ist.

Christina lädt dich ein, dich selbst zu fragen:

  • Was ist deine Erklärung für deine Angst, deine Depression oder dein Burnout?
  • Wie voll war dein Glas vielleicht schon, bevor es „überlief“?

Vielleicht merkst du beim Zuhören oder Lesen: „Bei mir war das ganz genauso.“
Dann kann dieses Bild ein erster Schritt sein, liebevoller auf deine Geschichte zu schauen und deine Reaktionen als nachvollziehbar zu erkennen – statt sie nur als „Fehler“ zu bewerten.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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