Besser mit Fehlern umgehen

Sprachnachricht #5

18.10.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Fehler machen: Wie du dich mit mehr Selbstliebe weiterentwickelst

Fehler können uns quälen, ausbremsen und in Grübelschleifen schicken. Oder sie werden zu unserem größten Lernbooster. In dieser kurzen Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim, Autorin, Happiness-Bloggerin, Glückscoach und Mama, ihre Sicht auf das Thema Fehlermachen – und wie du liebevoller mit dir selbst umgehen kannst.

Fehler als Chance: Warum sie dich weiterbringen

Wenn dir ein Fehler passiert, geht dein erster Impuls vielleicht in Richtung Selbstvorwürfe, Scham oder Reue. Christina beschreibt, dass es ihr lange genauso ging: Sie hat sich im Kreis gedreht, sich selbst hart verurteilt und kam dadurch innerlich keinen Schritt voran.

Der Wendepunkt: Fehler nicht mehr als Katastrophe, sondern als wertvollen Hinweis zu sehen.

Ein Zitat, das sie dabei begleitet, stammt von Thomas Edison, dem Erfinder der Glühbirne:

„Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“

Daraus leitet Christina eine neue Sicht auf Fehler ab:

  • Fehler sind Lernstoff: Aus Rückschlägen ziehst du oft viel mehr Erkenntnisse als aus Erfolgen.
  • Jeder Fehlversuch schärft deine Richtung: Du erkennst klarer, was für dich nicht passt.
  • Wachstum statt Stillstand: Wer nie Fehler macht, bleibt in der Komfortzone und entwickelt sich kaum weiter.

Ihre Quintessenz: Je mehr Fehler du machst, desto mehr lernst du – und desto besser wirst du mit der Zeit.

Praktischer Umgang mit Fehlern: Vom Grübeln ins Handeln kommen

Damit Fehler dich nicht nur innerlich beschäftigen, sondern dir wirklich nutzen, empfiehlt Christina zwei konkrete Schritte.

1. Frage dich: Was ist das Gute an diesem Fehler?

Statt dich länger zu geißeln, kannst du dir bewusst eine neue Perspektive erlauben:

  • Welche Chance steckt in diesem Fehler?
  • Was habe ich über mich, andere oder die Situation gelernt?
  • Wozu könnte dieser Fehler langfristig gut sein?

Diese Fragen öffnen deinen Blick und holen dich raus aus der reinen Selbstkritik. Du beginnst zu erkennen, dass dein Fehler nicht das Ende, sondern ein wichtiger Zwischenschritt ist.

2. Überlege: Wie kann ich denselben Fehler beim nächsten Mal vermeiden?

Damit sich Situationen nicht ständig wiederholen, hilft es, ganz konkret zu werden:

  • Was kann ich beim nächsten Mal anders machen?
  • Welche Vorbereitung oder Grenze brauche ich, um mich zu schützen?
  • Wie kann ich mich so aufstellen, dass mich ein ähnlicher Fehler weniger hart trifft?

So holst du die Kontrolle ein Stück weit zurück. Du bleibst nicht im „Warum ist mir das passiert?“ stecken, sondern kommst ins „Was mache ich jetzt daraus?“. Das stärkt dein Selbstvertrauen und deine innere Stabilität.

Mehr Selbstliebe statt Selbstvorwürfe

Ein zentraler Gedanke von Christina ist, dass ein liebevoller Umgang mit dir selbst die Basis für deinen Umgang mit Fehlern ist. Wenn du dich bei jedem Missgeschick innerlich fertig machst, wird jede kleine Abweichung vom Ideal zur Belastung.

Stattdessen lädt sie dich ein:

  • Fehler nicht mehr als „schrecklich“ zu bewerten, sondern als natürlichen Teil deines Weges.
  • freundlicher mit dir zu sprechen, gerade dann, wenn etwas nicht so läuft wie geplant.
  • Selbstliebe aktiv zu üben, damit du dich auch in schwierigen Momenten innerlich halten kannst.

Indem du dir selbst mit mehr Verständnis begegnest, werden Fehler leichter, weniger bedrohlich und verlieren ihren Schrecken. Du erkennst: Du darfst lernen. Du darfst ausprobieren. Du darfst auch mal danebenliegen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Grübelschleifen dich vom eigentlichen Lernen abhalten.
  • Wie kurze, positive Impulse im Alltag deine Haltung verändern können.
  • Einladung, tiefer ins Thema Selbstliebe einzusteigen – inklusive Workbooks und Challenges im Newsletter.
  • Warum es sinnvoll sein kann, nicht „perfekt“ leben zu wollen, sondern mutig.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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