Akzeptanz von Gefühlen und Gedanken

Adventskalender 10. Dezember

10.12.2024
Akzeptanz von Gefühlen und Gedanken - Adventskalender 10. Dezember

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Akzeptanz statt Kampf: Wie du mit Angst und Depression anders umgehen kannst

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim über ein zentrales Thema im Umgang mit Angst, Depression, Burnout und negativen Gedanken: Akzeptanz. Anstatt Gefühle wegzudrücken oder zu bekämpfen, lädt sie dich ein, sie bewusst da sein zu lassen – und dadurch innerlich freier zu werden.

Akzeptanz als Gamechanger bei Angst und Depression

Christina beschreibt, wie sich ihre Depression damals wie eine Welle angefühlt hat, die immer wieder über sie hinweggerollt ist. Die Niedergeschlagenheit war so stark, dass sie das Gefühl hatte: „Ich kann das nicht aushalten, es muss sofort wieder weg.“

Ihr erster Impuls war, gegen diese Emotionen anzukämpfen. Bis ein Satz ihres Mannes alles veränderte:

„Dir bleibt ja jetzt nichts anderes übrig, als dieses Gefühl zu akzeptieren.“

Als Christina begann, innerlich zu sagen: „Okay, liebes Gefühl, du kannst jetzt da sein“, passierte etwas Unerwartetes: Die Gefühle lösten sich nach einiger Zeit von selbst wieder auf.

  • Nicht der Kampf löst Gefühle auf, sondern die Annahme.
  • Akzeptanz bedeutet: Das Gefühl darf da sein, ohne dass du es größer machst.
  • Vor allem bei Angst, Depression und Zwangsgedanken kann dieser Perspektivwechsel unglaublich entlastend sein.

Christinas Erkenntnis daraus:

„Ich dachte immer, es wird sich auflösen, wenn ich dagegen kämpfe. Aber es ist genau das Gegenteil: Es löst sich, wenn man die Dinge annimmt.“

Wie du akzeptierst, ohne dich hineinzusteigern

Akzeptanz wird oft missverstanden. Sie heißt nicht, alles gut zu finden oder dich passiv deinem Zustand hinzugeben. Sie bedeutet auch nicht, dich gedanklich in deine schlechte Laune oder deine Angst hineinzudrehen.

Christina macht den Unterschied klar:

  • Keine hilfreiche „Akzeptanz“: „Ich bin schlecht drauf, alles ist blöd, es wird immer schlimmer“ – und du kreist ständig um das Problem.
  • Hilfreiche Akzeptanz: „Ich akzeptiere, dass ich heute schlecht gelaunt bin, aber ich muss nicht die ganze Zeit darüber nachdenken.“

Ein möglicher innerer Dialog könnte so aussehen:

  • „Alles klar, liebe Angst, du darfst da sein.“
  • „Liebe Depression, du darfst da sein, aber ich glaube dir nicht alles.“
  • „Lieber Zwangsgedanke, du darfst auftauchen, aber ich setze keinen weiteren Horrorgedanken oben drauf.“

Der Schlüssel: Du lässt das Gefühl da sein, aber du fütterst es nicht weiter mit Drama-Gedanken.

Das Frosch-Märchen und der Moment innerer Ruhe

Christina bezieht sich auf ein Bild, das Eckhart Tolle nutzt: den Frosch im Märchen. Wenn du bereit bist, den Frosch zu küssen, verwandelt er sich in einen Prinzen. Übertragen auf deine Gefühle heißt das:

Ein einfaches Alltagsbeispiel: Du wachst morgens auf und merkst, dass du schlechte Laune hast. Statt zu denken „Das darf nicht sein, das muss weg, der Tag ist sonst im Eimer“, probiere einmal:

„Okay, dann habe ich heute eben schlechte Laune.“

Oft entsteht in genau diesem Moment eine kurze, unerwartete Stille im Kopf – so, als würde dein innerer Kritiker irritiert innehalten: „Wie, das ist jetzt okay?“

Genau diese Mini-Sekunde Ruhe ist der Einstieg in einen neuen Umgang mit Gefühlen: weniger Kampf, mehr innerer Frieden.

Affirmationen für mehr Akzeptanz im Alltag

Zum Abschluss der Folge führt Christina durch ein paar Affirmationen, die dich dabei unterstützen, Akzeptanz konkret zu üben. Du kannst sie dir innerlich oder laut sagen, zum Beispiel morgens, abends oder in einem Moment, in dem dich Angst oder Schwere besonders stark begleiten.

Beispiele für stärkende Sätze:

  • „Jedes Gefühl und jeder Gedanke ist heute willkommen.“
  • „Ich akzeptiere meine Angst, lasse mich jedoch nicht von ihr bestimmen.“
  • „Ich kämpfe nicht mehr, denn alles, wogegen ich kämpfe, wird größer.“

Wichtig ist dabei:

  • Du erkennst das Gefühl an, ohne dich mit ihm zu identifizieren.
  • Du erlaubst ihm, da zu sein, aber du richtest dein Leben nicht nach ihm aus.
  • Du übst, den inneren Kampf loszulassen und dich wieder dem zuzuwenden, was dir guttut.

Akzeptanz ist ein Prozess und darf klein anfangen – zum Beispiel mit einem Tag, an dem du einfach nur sagst: „Heute ist es okay, wie es ist.“

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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