Positive Affirmationen, um Ängste und Stress loszulassen

Adventskalender 22. Dezember

Positive Affirmationen, um Ängste und Stress loszulassen - Adventskalender 22. Dezember

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Positive Affirmationen gegen Angst: Wie du mit einfachen Sätzen mehr innere Sicherheit findest

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ teilt Host Christina Hillesheim, wie sie mit positiven Affirmationen durch Burnout, Geburten und Phasen starker Anspannung gekommen ist – und wie du diese Methode ganz konkret für dich nutzen kannst.

Warum Affirmationen bei Angst und Anspannung so kraftvoll sein können

Christina beschreibt, dass sie in ihrem Burnout-Zeitraum mit klassischen Meditationen wenig anfangen konnte. Die innere Unruhe war zu groß, die Stille schwer auszuhalten. Stattdessen fand sie in Affirmationen ein praktikables Werkzeug:

„Ich habe mich einfach hingesetzt, mir drei Sätze aufgeschrieben und sie in Endlosschleife wiederholt.“

Affirmationen können dir helfen:

  • dein Gedankenkarussell zu unterbrechen und deinem Gehirn neue, beruhigende Impulse zu geben
  • mehr innere Sicherheit aufzubauen, wenn Angst dich überflutet
  • Vertrauen in deinen Körper und dein Leben zu stärken

Wichtig ist dabei weniger Perfektion, sondern Wiederholung und ein Satz, der sich für dich nicht komplett „gelogen“ anfühlt. Affirmationen sind kein Zaubertrick, aber sie können wie ein stabiler innerer Anker wirken – besonders in herausfordernden Lebensphasen.

So findest du Affirmationen, die wirklich zu dir passen

Christina betont, dass Affirmationen nur dann hilfreich sind, wenn du sie innerlich zumindest ein Stück weit mitgehen kannst. Ein Beispiel:

Wenn dein belastender Gedanke lautet: „Ich schaffe das nicht“, bringt es oft wenig, einfach nur zu sagen: „Ich schaffe das“, wenn du dir selbst kein Wort glaubst.

Ihr persönlicher Lösungsweg:

  • Den Satz leicht anpassen, bis er stimmiger wird, zum Beispiel:
    „Ich schaffe genug.“
  • oder auf Prozess-Sätze ausweichen wie:
    „Ich arbeite Schritt für Schritt an einer Lösung.“
    „Ich werde mit jedem Tag gelassener.“

Weitere Beispiele für Affirmationen, die Christina selbst genutzt hat:

  • „In meinem Leben passiert alles zur richtigen Zeit.“
  • „Mein Leben ist im Fluss.“
  • „Nur weil ich etwas jetzt nicht habe, heißt es nicht, dass ich es niemals haben werde.“
  • „Ich bin zu jeder Zeit sicher und beschützt.“

Achte bei der Auswahl deiner Sätze darauf:

  • Sie sollen sich beruhigend, nicht anklagend anfühlen.
  • Sie dürfen realistisch-optimistisch sein, statt extrem positiv.
  • Du kannst jederzeit an ihnen feilen, bis sie zu deiner Situation passen.

30-Tage-Praxis: So integrierst du Affirmationen in deinen Alltag

Damit Affirmationen Wirkung zeigen können, braucht es Wiederholung und Sichtbarkeit. Christina empfiehlt dir:

  • Wähle 1–3 Sätze, die sich für dich stimmig anfühlen.
  • Nutze sie konsequent über mindestens 30 Tage.

Praktische Ideen, wie du deine Affirmationen in den Alltag holst:

  • Schreibe sie auf Zettel und klebe sie an den Badezimmerspiegel.
  • Lege eine kleine Karte mit deinem Satz in deinen Geldbeutel.
  • Gestalte dir einen Handy-Hintergrund mit deinem Mantra.
  • Wiederhole deinen Satz bewusst, wenn du merkst, dass Angst oder Anspannung hochkommen.

Mögliche Affirmationen, die Christina in der Folge nennt:

  • „Ich bin gut so, wie ich bin.“
  • „Ich schaffe das, was ich mir wünsche.“
  • „Alles ist gut.“
  • „Ich bin wichtig.“
  • „Ich bin wertvoll.“
  • „Ich vertraue mir.“
  • „Ich vertraue dem Leben.“
  • „Ich vertraue meinem Körper.“
  • „Ich darf gut für mich sorgen.“
  • „Ich bin in Sicherheit.“
  • „Das Leben meint es gut mit mir.“

Wenn dir ganze Sätze noch zu viel sind oder sich fremd anfühlen, kannst du auch nur mit einzelnen Worten starten, zum Beispiel:

  • Zuversicht
  • Vertrauen
  • innere Ruhe

Diese Wörter können dir als leiser innerer Kompass dienen, gerade dann, wenn du mit klassischen Affirmationen noch zögerst.

Affirmationen in herausfordernden Momenten: Beispiel Geburt und Burnout

Sehr eindrücklich schildert Christina, wie Mantras sie in Extremsituationen getragen haben. Bei ihrer ersten Geburt mit Kaiserschnitt hat sie sich ununterbrochen einen Satz wiederholt:

„Alles ist gut“ oder „Alles wird gut“.

Dieses einfache Mantra wurde zu einer Art innerer Halteseil:

  • Es half ihr, bei sich zu bleiben, obwohl die Situation anstrengend und belastend war.
  • Es gab ihr das Gefühl, emotional nicht völlig ausgeliefert zu sein.

Auch während ihres Burnouts ersetzt sie Meditation durch eine Art „Affirmations-Meditation“. Sie saß, schrieb sich ein paar Sätze auf und wiederholte diese. Wichtig war dabei nicht die perfekte Technik, sondern:

  • Bewegung, wenn nötig – sie erlaubte sich, den Körper nicht zur Ruhe zwingen zu müssen.
  • Fokus auf beruhigende, tragende Sätze, statt in Stille allein mit der Angst zu sein.

Diese Erfahrungen zeigen: Affirmationen lassen sich an deine Lebensrealität anpassen, ganz ohne spirituellen Druck oder Leistungsanspruch.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie du Affirmationen speziell bei Krankheitsangst (Hypochondrie) nutzen kannst.
  • Hinweis auf Mantra-Kärtchen als praktische Unterstützung im Alltag.
  • Ein gemeinsames Abschlussritual mit bestärkenden Sätzen wie „Ich bin sicher in meinem Körper und auf dieser Welt“.
  • Ein Ausblick auf die letzten Tage des Adventskalenders im Podcast „Angst unplugged“.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"

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