Unabhängig werden von der Meinung anderer

3 Tipps

01.02.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

Wie du dich von der Meinung anderer befreist

Die ständige Frage „Was denken die anderen über mich?“ kann unglaublich stressen, lähmen und dich von einem wirklich erfüllten Leben abhalten. In dieser Folge von „Angst unplugged“ zeigt dir Diplom-Soziologin, Autorin und Glückscoach Christina Hillesheim, wie du dich von der Meinung anderer löst und wieder stärker bei dir selbst ankommst.

Du erfährst, warum die Bewertungen anderer fast nie etwas mit dir zu tun haben, weshalb du es ohnehin nie allen recht machen kannst und wie du Schritt für Schritt ein Leben nach deinen eigenen Werten gestaltest.

1. Die Meinung anderer hat viel mit ihnen – und wenig mit dir zu tun

Der vielleicht wichtigste Perspektivwechsel: Wie andere dich sehen, erzählt mehr über sie selbst als über dich.

Christina beschreibt es so: Eine Person findet dein Verhalten großartig, die nächste findet es furchtbar und der dritten ist es völlig egal. Du bleibst derselbe Mensch – nur die Brille, durch die du betrachtet wirst, ist eine andere.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Bewertungen sind Momentaufnahmen: „Sogar ein und dieselbe Person kann dein Verhalten heute gut und morgen doof finden.“ Gefühle und Stimmungen wechseln schnell.
  • Innere Verfassung färbt den Blick: Wie jemand gerade drauf ist, ob gestresst, entspannt, frustriert oder glücklich, beeinflusst massiv, wie dein Verhalten ankommt.
  • Du bist nicht das Problem: Wenn jemand negativ reagiert, ist das oft Ausdruck der eigenen Themen dieser Person – nicht dein persönliches Versagen.

Statt dich sofort schuldig zu fühlen oder alles zu zerdenken, kann es hilfreich sein, erst einmal abzuwarten:

  • Schlaf eine Nacht darüber.
  • Atme durch, bevor du reagierst.
  • Schau am nächsten Tag noch mal neu auf die Situation.

Oft stellt sich dann heraus, dass alles schon viel harmloser wirkt – oder die andere Person ihre Meinung einfach wieder geändert hat.

2. Du kannst es nicht allen recht machen – und musst es auch nicht

Ein zentraler Schritt in die innere Freiheit: Akzeptiere, dass du niemals von allen gemocht und für alles gefeiert werden wirst.

Christina nutzt dafür ein starkes Bild: Du kannst die allertollste, leckerste Erdbeere der Welt sein – es wird trotzdem immer jemanden geben, der keine Erdbeeren mag. Das sagt nichts über die Qualität der Erdbeere, sondern nur über den Geschmack der Person.

Übertragen auf dich:

  • Vielleicht mag jemand deinen Kommunikationsstil nicht.
  • Vielleicht findet jemand deine Lebensentscheidungen komisch.
  • Vielleicht passt du einfach nicht in die Erwartungen oder Werte anderer.

Das bedeutet aber nicht, dass du als Mensch schlecht bist.

Du bist mehr als dein Verhalten

Ein wichtiger innerer Schritt ist die klare Trennung zwischen:

  • Dir als Mensch
  • deinen Gedanken
  • deinen Gefühlen
  • deinem Verhalten

Nur weil du dich in einer Situation ungeschickt verhältst oder jemand enttäuschst, heißt das nicht, dass du als ganzer Mensch wertlos bist. Du bist viel mehr als einzelne Momente oder Schwächen.

Wenn du diese Unterscheidung wirklich verinnerlichst, verändert sich dein Umgang mit Kritik grundlegend:

  • Du nimmst Rückmeldungen ernst, aber nicht persönlich zerstörerisch.
  • Du kannst aus Fehlern lernen, ohne dich selbst abzuwerten.
  • Du hörst auf, eine unmögliche Perfektion anzustreben, um allen zu gefallen.

Fazit: Mach es dir nicht zum Ziel, es allen recht zu machen. Das ist unmöglich und raubt dir nur Energie, die du besser in dein eigenes Leben und dein eigenes Wachstum steckst.

3. Warum es dir so wichtig ist, was andere denken – und wie du das veränderst

Wenn dich die Meinung anderer stark beschäftigt, steckt dahinter fast immer Angst:

  • Angst vor Ablehnung
  • Angst, ausgeschlossen zu werden
  • Angst, allein zu sein

Christina erinnert daran, dass dieses Bedürfnis ursprünglich überlebenswichtig war: Früher war es existenziell, Teil einer Gruppe zu bleiben. Heute ist unser Umfeld zwar anders, aber die alten Programme laufen innerlich oft noch.

Der wichtigste Dreh: Fang bei dir selbst an

Hinter der Angst vor Ablehnung steckt häufig, dass du dich selbst ablehnst oder zumindest nicht wirklich magst. Dann suchst du im Außen krampfhaft nach Bestätigung, die dein inneres Loch aber nie dauerhaft füllen kann.

Dein Ziel sollte deshalb sein:

  • Dich selbst zu mögen – mit Stärken und Schwächen.
  • Mit deinem eigenen Leben im Reinen zu sein.
  • Dein Leben so zu gestalten, dass es für dich richtig und stimmig ist.

Christinas Einladung: „Gestalte dir dein Leben so, dass du es morgens gar nicht abwarten kannst, aus dem Bett zu kommen.“ Wenn du so sehr mit deinem eigenen Glück beschäftigt bist, bleibt automatisch weniger Raum für Grübeleien über andere.

Was dir wirklich wichtig ist: deine eigenen Werte klären

Ein kraftvoller Anfang ist, dir ehrlich folgende Fragen zu stellen:

  • Wie sieht ein glückliches Leben für mich persönlich aus?
  • Was brauche wirklich ich, um glücklich zu sein – nicht die anderen?
  • Will ich wirklich das große Haus und das große Auto – oder wünsche ich mir eher Freizeit, Ruhe, Nähe zu meinen Lieblingsmenschen?

Wenn du beginnst, dein Leben nach deinen eigenen Bedürfnissen und Werten auszurichten, löst du dich automatisch Stück für Stück von fremden Erwartungen. Dein innerer Kompass wird wichtiger als der Applaus von außen.

4. Ein Zitat, das alles auf den Punkt bringt

Zum Abschluss teilt Christina ein Zitat, das den Druck, von allen gemocht zu werden, sehr liebevoll relativiert:

„Mach dir nicht so viele Gedanken, ob andere Menschen dich mögen. Die meisten mögen sich noch nicht mal selbst.“

Darin steckt eine beruhigende Wahrheit: Die meisten Menschen sind so sehr mit ihren eigenen Unsicherheiten und inneren Konflikten beschäftigt, dass sie gar nicht die Energie haben, dich ständig objektiv zu beurteilen. Viele Reaktionen, die dich belasten, haben ihren Ursprung in genau diesen inneren Kämpfen der anderen.

Deine Erlaubnis an dich selbst: Weniger damit beschäftigt zu sein, was andere denken, und mehr damit, wie du dich mit dir selbst fühlst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum es oft schon hilft, eine Nacht über Konflikte zu schlafen.
  • Wie du lernst, Gedanken und Gefühle nicht mehr mit deiner Identität zu verwechseln.
  • Warum Menschen „Herdentiere“ sind und wie du dich trotzdem innerlich frei fühlst.
  • Einladung zum Austausch auf Instagram und zu mehr „täglicher Portion Glück“ in deinem Alltag.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.