Vergleiche & Neid abstellen

Sprachnachricht #11

27.05.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Vergleiche, Neid und Selbstzweifel: 3 Wege raus aus der Vergleichsfalle

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, wie sehr uns Vergleiche mit anderen und Neid im Alltag belasten – und wie du konstruktiver damit umgehen kannst.
Statt dich kleinzumachen, kannst du Vergleiche nutzen, um zu lernen, deinen Blick auf Erfolg zu verändern und wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

1. Vergleiche als Lernchance nutzen statt als Selbstangriff

Christinas erster Impuls: Hör auf, Vergleiche automatisch gegen dich zu verwenden.
Wenn du jemanden siehst, der scheinbar „weiter“ ist als du, stell dir bewusst eine andere Frage.

Schlüsselgedanke:
Statt „Warum ist sie/er so viel besser als ich?“ frag dich: „Was kann ich von dieser Person lernen?“

Christina beschreibt, wie sie selbst unglaublich viel von Frauen gelernt hat, bei denen sie früher dachte: „Da komme ich nie hin.“
Anstatt im Neid stecken zu bleiben, hat sie angefangen, ihre Perspektive zu drehen.

Konkrete Anwendung:

  • Wenn dich ein Profil, ein Erfolg oder ein Lebensstil triggert, halte kurz inne.
  • Frag dich bewusst: „Was genau triggert mich – und was zeigt mir das über meine Wünsche?“
  • Formuliere daraus Lernfragen, zum Beispiel:
    • „Welche Fähigkeiten könnte ich mir aneignen?“
    • „Welche Schritte hat diese Person vermutlich gemacht, die ich auch gehen könnte?“

Je mehr du Neid und Vergleich in Neugier und Inspiration verwandelst, desto leichter wird die Energie dahinter:
statt dich zu lähmen, kann sie dich antreiben.

2. Was andere erreichen, ist grundsätzlich auch für dich möglich

Der zweite Tipp dreht sich um einen ermutigenden Perspektivwechsel:
Wenn jemand anderes etwas erreicht hat, zeigt das vor allem eins – es ist möglich.

Zentrale Erkenntnis:
„Was ein anderer erreicht, das kannst du auch erreichen.“

Erfolg hat in den allermeisten Fällen weniger mit Talent „ab Geburt“ zu tun, sondern mit:

  • Mindset – also der inneren Haltung zu dir selbst und zu Herausforderungen
  • Umgang mit Fehlern – erfolgreiche Menschen sehen Fehler oft nicht als Scheitern, sondern als Lernchance
  • Dranbleiben – sie geben nicht beim ersten Stolpern auf

Christina betont, dass diese Haltung erlernbar ist. Es ist in den wenigsten Fällen etwas, womit jemand einfach „gesegnet“ wurde.
Die meisten gehen schlicht anders an Dinge heran als du es vielleicht im Moment noch tust.

Nimm Vergleiche daher als Einladung:

  • „Wenn sie/er das kann, kann ich das grundsätzlich auch lernen.“
  • „Was darf ich in meinem Denken und Handeln verändern, um diesem Ziel näherzukommen?“

Dieser Gedanke kann aus einem schmerzhaften Vergleich einen inneren Ansporn machen, ohne dich abzuwerten.

3. Du siehst nie das ganze Bild: Hör auf, dich mit Fassaden zu messen

Der dritte Tipp ist eine wichtige Erinnerung: Du weißt nie, wie es jemandem wirklich geht – auch nicht bei Freundinnen, Freunden oder Menschen, die du von Instagram kennst.

Christina macht deutlich:
Es ist unmöglich, in den Körper und die Gefühlswelt eines anderen Menschen zu schlüpfen.

Deshalb ist es so wenig sinnvoll, dein inneres Erleben mit der Außenwirkung eines anderen zu vergleichen.
Es gibt Menschen, die sind super erfolgreich und gleichzeitig tief unglücklich.
Und andere haben nach außen vielleicht weniger „Erfolg“, sind aber sehr zufrieden mit ihrem Leben.

Frage dich daher:

  • Was bedeutet für mich persönlich Glück und Erfolg?
  • Vergleiche ich mich mit echten Menschen, die ich kenne – oder mit einer Instagram-Fassade?
  • Macht mich dieser Vergleich gerade realistisch motiviert – oder zieht er mich nur runter?

Am Ende geht es darum, dass du glücklich bist.
Die Lebensrealität der anderen kennst du nie komplett, besonders nicht im Social-Media-Kontext.
Genau deshalb ist der Vergleich mit fremden Profilen so trügerisch.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Vergleichen uns oft automatisch ins „Nicht-gut-genug“-Gefühl schubst – und wie du diesen Moment erkennst.
  • Wie du deinen Fokus weg von anderen zurück zu dir und deinen eigenen Werten lenken kannst.
  • Weshalb kleine Mindset-Shifts im Alltag langfristig einen großen Unterschied machen.
  • Eine Einladung, die Folge zu teilen und den Podcast zu bewerten, um mehr Menschen zu erreichen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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