Warum Fehler wichtig sind

23.01.2025
Folge 301 | Warum Fehler wichtig sind - Donnerstags-Boost Mutnachricht

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Warum Fehler wichtig sind: Was wir aus Niederlagen wirklich lernen

Im Podcast „Angst unplugged“ teilt Christina einen kurzen, aber kraftvollen Impuls dazu, warum Fehler, Niederlagen und Krisen so wichtig für unsere persönliche Entwicklung sind. Anhand der Dokumentation über die Basketball-Brüder Franz und Moritz Wagner zeigt sie, wie schmerzhafte Momente zu echten Wendepunkten werden können – auch im Umgang mit Angst, Selbstzweifeln und dem Gefühl zu versagen.

Fehler als Wendepunkt: Warum wir Niederlagen brauchen

Christina erzählt von der ZDF-Doku „The Wagner Brothers – Zwei Brüder, ein Traum“. Die beiden Brüder Franz und Moritz Wagner spielen in der NBA, der wohl stärksten Basketballliga der Welt, aktuell sogar gemeinsam bei den Orlando Magic. Besonders Franz gilt als Ausnahmetalent und „Überflieger“, der sein Team immer wieder zum Sieg führt.

In einem entscheidenden Spiel jedoch läuft es anders: Franz spielt nicht so gut, das Team verliert und er bricht in Tränen aus. Sein Empfinden: Er hat sein Team enttäuscht. Ein Moment, in dem viele von uns innerlich mit ihm mitfühlen, weil:

  • Verlieren sich im ersten Moment furchtbar anfühlt
  • Fehler oft wie ein persönliches Versagen wirken
  • Scham, Selbstzweifel und Enttäuschung hochkommen

Genau an dieser Stelle setzt Christinas Impuls an:

„Wie krass wichtig war das jetzt, dass er verloren hat – für ihn, für seine Entwicklung?“

Wir können im Leben nicht immer nur gewinnen. Und das ist nicht nur okay, sondern wichtig. Erst durch solche Momente lernen wir:

  • mit Enttäuschungen umzugehen
  • unsere Erwartungen zu hinterfragen
  • unsere innere Stärke zu entdecken
  • unsere Motivation und Ziele neu auszurichten

Fehler und Niederlagen sind keine Endpunkte. Sie markieren oft den Beginn eines ehrlicheren, bewussteren Weges zu uns selbst.

Krisen als Lehrmeister: Was Burnout und Angst uns zeigen

Christina zieht eine direkte Verbindung zu ihrer eigenen Geschichte mit Burnout und Angststörung. Was von außen wie ein Zusammenbruch wirkt, wurde für sie rückblickend zu einer entscheidenden Lernphase:

„Ich weiß heute so viel mehr über mich, über mein Leben, über meine Bedürfnisse – und die Krise war eigentlich das Beste, was mir passieren konnte.“

Was in der akuten Phase wie ein kompletter Kontrollverlust aussieht, kann langfristig genau das bewirken:

  • Klarheit über eigene Grenzen: Was tut dir gut, was nicht? Wo überschreitest du dich?
  • Kontakt zu deinen echten Bedürfnissen: Ruhe, Unterstützung, Anerkennung, Sinn.
  • Neuausrichtung deines Lebensstils: weniger Funktionieren, mehr inneres Ankommen.

Krisen zwingen uns, ehrlich hinzuschauen. Sie holen Themen nach oben, die wir lange weggedrückt haben. Genau darin liegt ihr Wert.

Vom Versagen zum Wachstum: Wie du anders mit Fehlern umgehen kannst

Fehler, Verlust und vermeintliches Versagen lösen gerade bei sensiblen oder ängstlichen Menschen schnell innere Not aus. Christina möchte dir Mut machen, diese Momente anders zu betrachten.

Statt dich fertigzumachen, kannst du dir folgende Perspektive erlauben:

  • Fehler sind kein Beweis, dass du „nicht genug“ bist, sondern Hinweise, wo du wachsen darfst.
  • Krisen bedeuten nicht, dass du gescheitert bist, sondern dass etwas in deinem Leben Aufmerksamkeit braucht.
  • Verlieren gehört zum Leben – niemand gewinnt immer, auch nicht Top-Athlet:innen.

Christina fasst den Kern so zusammen:

„Ich glaube, dass darin ganz viel Potenzial für Wachstum steckt, dass darin einfach ganz viel Gutes steckt.“

Du darfst traurig, enttäuscht oder wütend sein, wenn etwas schiefgeht. Und gleichzeitig darfst du darauf vertrauen, dass genau hier etwas Neues entstehen kann:

  • mehr Selbstmitgefühl
  • mehr innere Stärke
  • mehr Verständnis für dich selbst

Vielleicht hilft dir dieser Impuls, ein kleines Stück liebevoller mit dir zu sein, wenn du glaubst, versagt zu haben.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Niederlagen oft der Startpunkt für echte Veränderung sind
  • Wie du Angst und Selbstkritik nach Fehlern besser einordnen kannst
  • Impulse zu Selbstliebe und einem freundlicheren inneren Dialog
  • Hinweis auf weitere Folgen zu Angst loslassen, Nervensystem beruhigen und negative Gedanken lösen
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"

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