Reflexionsübung

Entspannt statt ausgebrannt: Mini Serie Tag 3

10.01.2024
Entspannt statt ausgebrannt – Mini Serie Tag 3: Reflexionsübung – Podcastfolge zur Selbstreflexion und Stressbewältigung

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

„Musst du – oder willst du?“: Mehr Freiheit im Alltag mit Angst unplugged

In dieser Folge von Angst unplugged teilt Host Christina Hillesheim eine einfache, aber kraftvolle Reflexionsübung aus ihrem Buch. Sie hilft dir dabei, herauszufinden, was du in deinem Leben wirklich tun musst – und was du eigentlich aus freien Stücken tust, auch wenn es sich nach Zwang anfühlt.

Die Episode ist Teil der Miniserie „Entspannt statt ausgebrannt ins neue Jahr starten“ und richtet sich an Menschen, die unter Stress, Überforderung, Angst oder den Folgen eines Burnouts leiden und sich nach mehr Leichtigkeit und innerer Freiheit sehnen.

Die Übung: Schreib dir klar, was du „musst“ – und was du wirklich willst

Der Kern der Folge ist eine Reflexionsübung mit dem Titel „Musst du oder willst du?“. Sie zeigt dir, wie viel mehr Wahlmöglichkeiten du im Alltag tatsächlich hast.

Christina erklärt: Die Übung ist einfach richtig cool, um zu erkennen, dass man sehr, sehr, sehr oft eine Wahl hat.

So funktioniert die Übung Schritt für Schritt

Nimm dir ein Blatt Papier und teile es in zwei Spalten:

  • Linke Spalte: Alles, von dem du glaubst: „Das muss ich.“
  • Rechte Spalte: Ehrliche Einordnung: Muss du das wirklich – oder willst du es tun, um eine Konsequenz zu vermeiden oder weil es zu deinen Werten passt?

Typische „Muss“-Gedanken könnten sein:

  • Ich muss zur Arbeit gehen.
  • Ich muss funktionieren.
  • Ich muss Steuern zahlen.

Frage dich zu jedem Punkt:

  • Ist es ein echtes Muss (z. B. gesetzliche Pflicht)?
  • Oder wähle ich es, weil ich eine bestimmte Konsequenz vermeiden will?
  • Oder weil es meinen Werten, Zielen oder meinem Sicherheitsbedürfnis entspricht?

Ein Beispiel aus der Folge: Wenn ich sage, ich muss Steuern bezahlen – ich muss überhaupt nicht. Ich kriege halt Probleme, wenn ich es nicht tue, und die will ich nicht.
So wird aus einem vermeintlichen Zwang eine bewusste Entscheidung.

Warum diese Übung so entlastend ist

Indem du zwischen „müssen“ und „wollen“ unterscheidest, verändert sich dein inneres Erleben:

  • Du kommst raus aus der Opferrolle („Ich habe keine Wahl“).
  • Du spürst mehr Selbstwirksamkeit: Du triffst Entscheidungen statt nur zu funktionieren.
  • Pflichten werden leichter, wenn du ihren Sinn klar siehst.
  • Überflüssige „Muss“-Sätze kannst du nach und nach loslassen.

Spür beim Schreiben bewusst in dich hinein: Wie fühlt es sich an, wenn du sagst Ich muss – und wie, wenn du sagst Ich will?

Der Blick auf Arbeit, Geld und scheinbare Alternativlosigkeit

Ein zentrales Thema der Folge ist der Umgang mit Job, Geld und Sicherheit. Viele Menschen fühlen sich hier besonders gefangen.

Christina kennt das aus eigener Erfahrung: Sie hat nicht „einfach so“ gekündigt, sondern zehn Jahre mit diesem Schritt gehadert, weil sie genauso dachte wie viele Hörerinnen und Hörer: Ich kann doch nicht einfach meinen Job kündigen.

Was du wirklich musst – und wo du mehr Wahl hast, als du glaubst

Typische Gedanken lauten:

  • Ich muss in diesem Job bleiben, weil ich nicht genug Geld habe.
  • Ich kann nicht kündigen, das ist nicht so einfach.
  • Andere können das, aber bei mir geht das nicht.

Christinas Gegenimpuls:

  • Es gibt fast immer Alternativen und einen Plan B.
  • Du kannst dir einen neuen Job suchen, auch wenn das nicht „auf Knopfdruck“ geht.
  • Du kannst Stunden reduzieren oder andere Aufgaben übernehmen.
  • Du kannst nach und nach Rahmenbedingungen verändern, statt dich dem Job komplett ausgeliefert zu fühlen.

Sie betont: Es bringt nichts, in einem alten Job zu bleiben, nur aus Sicherheitsgründen. Dann werden wir erst recht krank und immer unglücklicher.

Vom Sicherheitsdenken zur Lösungsorientierung

Der entscheidende Perspektivwechsel:

Christina ermutigt dich, nicht vorschnell zu sagen: Das geht bei mir nicht.
Oft beginnt Veränderung damit, dass du dir eingestehst: Ich habe mehr Einfluss, als ich bisher dachte.

Raus aus der Opferrolle: Du bist nicht „der Sonderfall, bei dem nichts klappt“

Viele Menschen mit Angst, Burnout oder Erschöpfung erleben sich selbst als Ausnahmefall – als jemand, bei dem Methoden, Tipps und positive Beispiele eben nicht funktionieren.

Ein häufiger Gedanke, den Christina zitiert, lautet: Bei Christina hat das alles geklappt, sie ist geheilt worden – aber bei mir funktioniert das nicht.

Was Christina über ihren eigenen Weg sagt

Sie macht deutlich:

  • Sie hält sich selbst nicht für besonders oder außergewöhnlich.
  • Sie hat einfach Wege gefunden, die für sie funktionieren, und ist sie konsequent gegangen.
  • Sie hat irgendwann aufgehört zu glauben, dass Heilung und Veränderung nur bei anderen funktionieren.

Originalton Christina: Ich glaube da nicht dran, dass ich besonders bin. Ich habe einfach Wege gefunden, was für mich funktioniert hat, und bin die gegangen.

Wie du dich Schritt für Schritt aus der Opferrolle löst

Die heutige Übung unterstützt dich genau dabei:

  • Du erkennst deine Entscheidungen hinter vielen scheinbaren Zwängen.
  • Du übernimmst Verantwortung für das, was du gestalten kannst.
  • Du verabschiedest dich von dem Glaubenssatz „Bei mir klappt das sowieso nicht“.

Christinas Wunsch ist nicht, dass du über Nacht dein Leben umkrempelst.
Ihr Ziel für diese Folge ist bewusst bescheiden: Wenn ich dich ein bisschen zum Nachdenken gebracht habe, ist das Ziel schon erreicht.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.