So findest du dein Warum und deine Vision

05.10.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Dein Warum finden: 4 praktische Übungen für mehr Sinn und Klarheit

Viele Menschen spüren, dass da „mehr“ in ihrem Leben sein müsste, wissen aber nicht genau, was. Vielleicht fragst du dich auch: Was ist mein Warum? Was ist der Sinn hinter meinem Tun, wie finde ich meine Vision oder sogar meine Berufung?

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina Hillesheim ihre vier wichtigsten Tipps und Übungen, mit denen du deinem persönlichen Warum Schritt für Schritt näher kommst – ohne Druck, sondern mit mehr Leichtigkeit und Selbstverbundenheit.

1. Lass dir Zeit – dein Warum darf wachsen

Christinas wichtigste Botschaft gleich zu Beginn: Dein Warum ist kein Schnellschuss. Es ist nichts, das du „mal eben“ an einem Nachmittag definierst, sondern etwas, das sich im Laufe deines Lebens entfaltet.

Sie betont: Wenn du den Druck herausnimmst, jetzt sofort deinen Lebenssinn kennen zu müssen, kann sich deine Berufung viel leichter zeigen. Dein Warum darf sich außerdem verändern – und das ist vollkommen okay.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Berufung entsteht langsam – sie entwickelt sich mit deinen Erfahrungen.
  • Druck blockiert – je mehr Erwartung du erzeugst, desto weniger spürst du dich selbst.
  • Veränderung ist normal – dein Warum darf sich in verschiedenen Lebensphasen wandeln.

Übung: Bewusste Zeit mit dir alleine

Christina empfiehlt dir, regelmäßig qualitative Alleinzeit einzuplanen. Nicht mit Handy, nicht mit To-do-Liste, sondern bewusst mit dir.

Probier zum Einstieg:

  • 15–20 Minuten täglich alleine spazieren gehen
  • alleine in ein Café gehen und nur beobachten, schreiben oder nachdenken

Gerade nach ihrem Burnout hat Christina diese Zeit für sich neu entdeckt und gemerkt, wie viele Erkenntnisse genau dort entstehen. In der Stille kannst du viel besser wahrnehmen, was dir wirklich wichtig ist.

2. Folge der Freude und verbinde dich mit deinem Herzen

Ein weiterer Schlüssel zu deinem Warum ist die Frage: Was macht dir wirklich Freude? Nicht, was du „gut kannst“ oder „solltest“, sondern das, was dich innerlich lebendig macht.

Christina lädt dich ein, dich immer wieder mit deinem Herzen zu verbinden und ehrlich hinzuspüren, was du willst – jenseits von Erwartungen anderer.

Fragen, die dir helfen können

  • Was macht dir heute richtig Spaß?
  • Wo liegen deine Stärken und Talente?
  • Welche Tätigkeiten geben dir Energie statt sie zu rauben?

Zurück in die Kindheit blicken

Wenn du im Moment keinen klaren Zugang zu deinen Wünschen hast, kann ein Blick zurück helfen. Als Kinder wussten wir oft sehr genau, was uns Freude macht.

  • Woran hattest du als Kind am meisten Spaß?
  • Was wolltest du werden, „wenn du groß bist“?
  • Wovon hast du als Kind geträumt?

„Wir waren als Kinder viel verbundener mit unseren Wünschen und unserem Herzen“, beschreibt Christina. Im Erwachsenenalter steht uns oft der Verstand im Weg – und damit verlieren wir den Kontakt zu unserer inneren Freude.

Übung: 10 Minuten Herzzeit täglich

Um dich wieder stärker mit dir selbst zu verbinden, schlägt Christina diese Routine für die nächsten sieben Tage vor:

  • Jeden Tag 10 Minuten in die Stille gehen
  • zum Beispiel mit Yoga oder Meditation
  • den Fokus nach innen richten und dich fragen: „Was wünsche ich mir wirklich?“

Schon wenige Tage dieser Praxis können dir zeigen, wo es dich innerlich hinzieht – und welche Bereiche in deinem Leben nicht mehr stimmig sind.

3. Stell dir ein zweites Leben vor – ohne Grenzen im Kopf

Oft fällt es uns schwer, groß zu träumen, weil wir uns unbewusst begrenzen: durch „Realismus“, Angst oder Gewohnheit. Christina nutzt dafür gern ein gedankliches Experiment:

Stell dir vor, du hättest ein zweites Leben zur Verfügung. Wie würdest du es gestalten?

Fragen für dein zweites Leben

  • Wo würdest du leben?
  • Mit wem würdest du zusammenleben?
  • Welchen Beruf hättest du?
  • Was würdest du den ganzen Tag tun?

Durch diese innere Distanz zu deinem aktuellen Alltag traust du dich oft eher, größer zu träumen. Du erlegst dir selbst weniger Grenzen auf und kommst deinen wahren Wünschen auf die Spur.

Übung: Neues schnuppern

Neben der gedanklichen Reise empfiehlt Christina, das „zweite Leben“ auch praktisch ein wenig auszuprobieren:

  • Vernetze dich mit neuen Menschen, die ganz anders leben oder arbeiten als du.
  • Besuche neue Orte und sammle Eindrücke fernab deines Alltags.
  • „Schnuppere“ bewusst in andere Lebensentwürfe hinein.

Frag dich dabei: Was spricht mich an? Was stößt mich ab? Was weckt Neugier? Die Antworten können ein klarer Hinweis auf deine Vision sein.

4. Hör auf, dich zu vergleichen – komm zurück zu dir

Ein großer Blockierer auf dem Weg zum eigenen Warum ist der Vergleich mit anderen. Christina beschreibt, wie wir oft so viel mit dem Kopf bei den anderen sind, dass wir gar nicht mehr wissen, was wir selbst wollen.

Statt dich also ständig zu fragen, wie andere leben, was sie erreicht haben oder was „man“ tun sollte, lädt sie dich ein, wieder bei dir anzukommen.

Warum Vergleiche dich ausbremsen

  • Du übernimmst Ziele, die gar nicht deine sind.
  • Du triffst Entscheidungen, um anderen zu gefallen.
  • Du verlierst das Gespür für deine eigenen Bedürfnisse.

Regelmäßige Selbstverbundenheit ist hier der Schlüssel: Nur wenn du dich selbst klar wahrnimmst, kannst du unterscheiden, ob ein Wunsch wirklich von dir kommt oder nur von außen übernommen ist.

Übung: Dein persönliches Wunsch-Brainstorming

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere ganz frei deine eigenen Wünsche und Ziele. Wichtig dabei:

  • Schreib im Brainstorming-Modus: ohne Grenzen, ohne Bewertung.
  • Achte bewusst darauf, dass deine Wünsche nichts mit anderen Menschen zu tun haben (kein „damit XY stolz auf mich ist“).
  • Formuliere so, wie es sich für dich stimmig anfühlt – nicht wie ein Lebenslauf.

Je ehrlicher du hier mit dir bist, desto klarer kann dein inneres Warum sichtbar werden.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum sich dein Sinn im Laufe des Lebens mehrfach verändern darf.
  • Wie Burnout zum Wendepunkt und Start in ein bewussteres Leben werden kann.
  • Wie regelmäßige Routinen (Spaziergänge, Meditation) deine Selbstwahrnehmung stärken.
  • Ein kostenloses Arbeitsblatt aus Christinas Glückskurs zum Download, um dein Warum schriftlich zu vertiefen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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