Gute Entscheidungen treffen

Tipps zur Entscheidungsfindung

04.06.2020
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Entscheidungen treffen: 7 Wege zu mehr Klarheit und innerer Ruhe

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, warum uns Entscheidungen so schwerfallen
und wie du wieder mehr Vertrauen in dein eigenes Gefühl bekommst.
Statt dich im Kopfkarussell zu verlieren, lernst du sieben konkrete Methoden kennen,
die dir helfen, mutiger, klarer und leichter zu entscheiden.

1. Keine Entscheidung ist endgültig: Nimm dir den Druck

Viele Menschen haben Angst, sich falsch zu entscheiden, weil sie glauben, es gäbe dann keinen Weg mehr zurück.
Doch genau dieser Gedanke blockiert.

Wichtige Erkenntnis: Du hast immer das Recht, deine Meinung zu ändern und Entscheidungen zu revidieren.

Christina betont, dass es in der Realität nur selten eine Situation gibt, in der du auf ewig an eine Entscheidung gebunden bist.
Meistens ist es lediglich eine Vorstellung im Kopf, die dich lähmt.

Merke dir:

  • Keine Entscheidung ist für immer. Du darfst neu wählen, wenn sich dein Leben, deine Werte oder deine Bedürfnisse verändern.
  • Umentscheiden ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut und Selbstreflexion.
  • Du darfst eine Entscheidung hinterfragen und anpassen, wenn du merkst, dass sie dir nicht guttut.

Indem du dir diese Freiheit bewusst machst, nimmst du Druck aus dem Prozess.
Die Angst vor der einen „falschen“ Entscheidung verliert an Macht,
und du kommst wieder mehr ins Handeln statt ins Grübeln.

2. Die Münze als Herz-Kompass: Deinen inneren Wunsch erkennen

Eine scheinbar einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode: eine Münze werfen.
Nicht, um den Zufall entscheiden zu lassen, sondern um dein Herz zu hören.

So kannst du es ausprobieren:

  • Lege fest: Entscheidung A = Kopf, Entscheidung B = Zahl.
  • Wirf die Münze bewusst und achte auf den kurzen Moment, bevor sie landet.
  • Spür hinein: Wünschst du dir, dass Kopf kommt? Oder hoffst du auf Zahl?

Genau in diesem Moment zeigt sich dein innerer Wunsch.
Nicht der Verstand, der abwägt, was „vernünftig“ wäre,
sondern dein Herz, das weiß, was sich stimmig anfühlt.

Diese Übung hilft dir dabei,
deine wahre Tendenz sichtbar zu machen,
auch wenn du vorher dachtest, völlig unentschlossen zu sein.

3. In dich hineinfühlen: Entscheidungen mit dem Körper treffen

Statt immer weiter im Kopf zu kreisen, lädt Christina dich ein,
deinen Körper bewusst in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
Denn dein Körper reagiert oft klarer und ehrlicher als dein Verstand.

So kannst du vorgehen:

  • Suche dir einen ruhigen Ort und nimm dir ca. 10 Minuten Zeit.
  • Fokussiere dich zuerst auf Entscheidung A und stell dir alle Konsequenzen möglichst lebendig vor.
  • Spüre nach: Fühlt sich das weit oder eng an? Eher wie Freiheit oder Begrenzung?
  • Wiederhole das Ganze mit Entscheidung B.

Achte dabei besonders auf körperliche Signale:

  • Weite, Erleichterung, mehr Atemraum deuten darauf hin, dass etwas gut zu dir passt.
  • Druck, Enge, Unruhe können ein Hinweis sein, dass diese Option gegen deine Bedürfnisse geht.

Solche Körperübungen können dir helfen,
wieder mehr Zugang zu deinem inneren Wissen zu bekommen,
anstatt dich nur von rationalen Argumenten leiten zu lassen.

4. Abstand, Perspektivwechsel & Faktencheck: Klarheit statt Grübeln

4.1 Abstand schaffen: Eine Nacht drüber schlafen

Nicht jede Entscheidung muss sofort getroffen werden.
Oft ist es hilfreich, bewusst eine Pause einzulegen.

Mögliche Formen von Abstand:

  • Eine Nacht drüber schlafen
  • Einen Spaziergang machen
  • In einer Meditation die Frage „mitnehmen“ und schauen, welche Impulse auftauchen

Gerade in Ruhephasen kommen oft die besten Ideen und Geistesblitze,
weil der innere Druck nachlässt und der Kopf klarer wird.

4.2 Perspektive wechseln: Was würden andere sagen?

Wenn wir mitten in einem Problem stecken,
sehen wir oft „den Wald vor lauter Bäumen nicht“.
Ein Perspektivwechsel kann neue Blickwinkel eröffnen.

Stell dir zum Beispiel vor:

  • Was würde meine beste Freundin / mein bester Freund mir raten?
  • Wie würde meine Mutter, mein Vater oder mein Partner die Situation sehen?
  • Was würde mein 10 Jahre älteres Ich mir empfehlen?

Diese Fragen helfen dir, aus deinen gewohnten Denkmustern auszusteigen
und Entscheidungen mit mehr Weitblick zu betrachten.

4.3 Faktencheck: Pro- und Contra-Liste nutzen

Neben dem Fühlen darf auch der Verstand seinen Platz haben.
Eine klassische Pro- und Contra-Liste kann dir helfen,
deine Gedanken zu sortieren und nüchtern auf die Situation zu schauen.

  • Schreibe alle Argumente für Entscheidung A auf.
  • Schreibe alle Argumente für Entscheidung B auf.
  • Bewerte, welche Punkte wirklich wichtig sind – nicht nur zahlreich.

Diese Methode eignet sich besonders, wenn du eher rational veranlagt bist
oder wenn du das Gefühl hast, im Gefühlschaos den Überblick zu verlieren.
Auch wenn du eher Bauchmensch bist, kann der Versuch lohnend sein –
manchmal überrascht dich das Ergebnis.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Christina lädt dich ein, die vorgestellten Methoden auszuprobieren
und so Schritt für Schritt mehr Leichtigkeit beim Entscheidungen treffen zu entwickeln –
ohne dich vom Perfektionsanspruch lähmen zu lassen.

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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