Zurück in den Job nach psychischer Krise?

3 Fragen für deinen achtsamen Wiedereinstieg

22.05.2025
Folge 335 | 3 Fragen für deinen achtsamen Wiedereinstieg

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Arbeiten mit psychischer Erkrankung: Drei Fragen für deinen Weg zurück in den Job

In dieser Sprachnachricht von „Angst unplugged“ geht es um ein Thema, das viele von euch bewegt:
Wiedereingliederung in den Job und Arbeiten mit einer psychischen Erkrankung.
Christina teilt drei zentrale Fragen, die dir helfen können, deine aktuelle Arbeitssituation klarer zu sehen und bewusste Entscheidungen zu treffen.

1. Will ich diesen Job überhaupt (noch) machen?

Bevor du über Stundenumfang, Wiedereingliederung oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen nachdenkst, steht eine ehrliche Kernfrage im Raum:

„Will ich diesen Job überhaupt machen oder glaube ich nur, dass ich ihn machen muss?“

Gerade wenn du psychisch belastet bist, lohnt sich ein genauer Blick:

  • Steckst du in einem Job fest, den du eigentlich gar nicht möchtest?
  • Hast du vielleicht auch deshalb psychische Symptome, weil dir dein Arbeitsumfeld nicht guttut?
  • Wenn du krankgeschrieben warst: Willst du wirklich in genau diesen Job zurück?

Nimm dir bewusst Zeit, diese Frage ehrlich zu beantworten.
Du musst für dich nicht sofort eine perfekte Lösung finden,
aber ein klares inneres „Ja“ oder „Nein“ (oder auch ein „Ich weiß es noch nicht“) ist ein wichtiger erster Schritt.

2. Was darf sich an meiner Arbeitssituation ändern?

Wenn du spürst, dass sich etwas ändern sollte, kommt die zweite Frage:

„Was darf sich denn ändern, damit ich mich im Job wieder wohler fühle?“

Statt nur zu denken „So geht es nicht weiter“, hilf dir eine konkrete Bestandsaufnahme:

  • Gibt es Aufgaben, die dir nicht guttun oder dir dauerhaft zu viel sind?
  • Brauchst du weniger Stunden oder flexiblere Arbeitszeiten?
  • Möchtest du vielleicht sogar mehr arbeiten, aber anders strukturiert?
  • Geht es um Gehalt, Wertschätzung oder deine Rolle im Team?
  • Wo genau fühlst du dich im Job unwohl oder überfordert?

Christinas Impuls: Mach dir zunächst ganz für dich allein eine Liste.
Schreibe auf, was sich ändern dürfte, damit du dich wieder sicherer und wohler fühlst.
Diese Klarheit hilft dir später bei Gesprächen mit Ärzt:innen, Therapeut:innen oder deinem Arbeitgeber.

In den Show Notes der Podcastfolge stellt Christina außerdem Vorlagen zur Verfügung,
die dir dabei helfen können,

  • dich krankzumelden, wenn es nötig ist,
  • klarere Grenzen im Job zu setzen,
  • und deine Situation mit deinem Arbeitgeber zu kommunizieren.

3. Welche kleinen Schritte kann ich jetzt gehen?

Die dritte Frage richtet den Blick auf das Tempo und den <strongDruck, den du dir selbst machst:

„Was sind kleine Schritte, die ich jetzt gehen kann?“

Gerade bei der Wiedereingliederung nach einer Krankschreibung ist es oft nicht hilfreich, sofort wieder „voll zu funktionieren“.
Christina betont:


„Es muss nicht direkt zurück auf 40 Stunden und 100 Prozent Leistung gehen.“

Mögliche kleine Schritte können sein:

  • Mit weniger Stunden einsteigen und dich langsam herantasten.
  • Für eine Übergangszeit ganz bewusst Druck rausnehmen.
  • Mit dem Arbeitgeber individuelle Modelle (z.B. stufenweise Wiedereingliederung) besprechen.
  • Dir selbst zu erlauben, nicht sofort wieder wie früher funktionieren zu müssen.

Diese kleinen Schritte können dir helfen, wieder ein Gefühl dafür zu bekommen, was im Moment machbar ist –
ohne dich zu überfordern.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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