5 Glaubenssätze, die dich daran hindern dein Ding zu machen

26.04.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

5 Glaubenssätze, die dich davon abhalten, dein Ding zu machen

Viele Menschen träumen davon, sich mit ihrer Herzensidee selbstständig zu machen – und bleiben doch in einem Job, der sie nicht erfüllt. Nicht, weil sie keine Idee hätten, sondern weil sie sich von inneren Zweifeln und Ängsten bremsen lassen.

In dieser Folge von „Angst unplugged“ zeigt dir Christina Hillesheim, welche fünf typischen Glaubenssätze dich ausbremsen und wie du sie Schritt für Schritt auflösen kannst, um endlich loszugehen.

Glaubenssatz 1: „Selbstständigkeit ist total unsicher“

Der vielleicht häufigste Gedanke, der Menschen von ihrer Selbstständigkeit abhält, ist: „Das ist doch total unsicher“. Gerade die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass vermeintlich sichere Jobs alles andere als garantiert sind.

Christina macht deutlich: Sicherheit im Außen ist eine Illusion. Jobs, Branchen und Märkte können sich jederzeit verändern. Was bleibt, bist du selbst – deine Fähigkeiten, dein Wissen, deine Lernbereitschaft.

Ein Bild, das sie dazu teilt, ist besonders kraftvoll:

„Ein Vogel hat niemals Angst, dass der Ast unter ihm brechen könnte – nicht, weil er dem Ast vertraut, sondern weil er weiß, dass er fliegen kann.“

Genau darum geht es: in deine eigenen „Flügel“ zu vertrauen. Statt dich auf die Laune deines Chefs oder die Stabilität eines Unternehmens zu verlassen, investierst du in dich selbst.

Wichtige Erkenntnisse:

  • Kein Job ist wirklich sicher – auch nicht im Angestelltenverhältnis.
  • Echte Sicherheit entsteht, wenn du dir selbst vertraust und deine Kompetenzen stetig weiterentwickelst.
  • Du bist nicht mehr von Entscheidungen anderer abhängig, sondern gestaltest deinen Weg aktiv mit.

Selbstständigkeit ist damit nicht automatisch riskanter. Es ist nur eine andere Art von Verantwortung – aber eine, die dir langfristig mehr Freiheit und Gestaltungsspielraum schenken kann.

Glaubenssatz 2: „Ich muss erst ein absoluter Experte sein“

Viele Menschen halten sich zurück, weil sie glauben: „Ich bin noch nicht gut genug, ich muss erst noch eine Ausbildung, ein Zertifikat oder Kurs XY machen.“

Der Fehler dahinter: die Vorstellung, man müsse erst ein „perfekter Experte“ sein, bevor man anderen helfen oder ein Angebot machen darf. Christina zeigt, wie unrealistisch das ist.

Ein anschauliches Beispiel ist ihre Freundin, die Lehrerin ist:

„Sie hat mir erzählt, dass sie ihren Schülern mit dem Stoff oft nur eine Schulstunde voraus ist – und trotzdem ist sie eine gute Lehrerin.“

Niemand definiert objektiv, ab wann du „Experte genug“ bist. Du selbst ziehst die Grenze. Oft reicht es schon, wenn du:

  • ein paar Schritte weiter bist als deine Kund:innen,
  • deine Erfahrungen ehrlich teilst,
  • bereit bist, weiterzulernen.

Das kannst du konkret tun:

  • Hör auf, dich mit Menschen zu vergleichen, die seit Jahren oder Jahrzehnten im Business sind.
  • Frag dich: Wen könnte ich mit meinem jetzigen Wissen bereits unterstützen?
  • Starte mit einem kleinen, klaren Angebot statt auf den „perfekten Moment“ zu warten.

Perfektion ist kein Startkriterium, sondern eine Ausrede deines inneren Kritikers, dich klein zu halten.

Glaubenssatz 3: „Ich kann eigentlich gar nichts wirklich“ – das Imposter-Syndrom

„Eigentlich kann ich ja gar nichts, die anderen werden irgendwann merken, dass ich nichts draufhabe.“ – dieser Gedanke ist typisch für das Hochstapler- bzw. Imposter-Syndrom.

Menschen mit diesem Muster zweifeln ständig an ihren eigenen Fähigkeiten, selbst wenn es klare, sichtbare Erfolge gibt. Erfolge werden als Zufall abgetan, Fehler dagegen überbewertet. Die ständige Angst: „Bald fliege ich auf.“

Christina betont: Sehr viele Menschen haben dieses Syndrom, gerade die besonders Engagierten und Leistungsstarken.

Erste Schritte, um da rauszukommen:

  • Bewusst wahrnehmen: Erkenne, wenn der Gedanke „Ich kann nichts“ auftaucht. Nimm ihn wahr, statt ihn automatisch zu glauben.
  • Denkfehler hinterfragen: Frag dich zum Beispiel:
    • „Mache ich einen einzelnen Fehler größer, als er ist?“
    • „Entwerte ich mein gesamtes Wissen wegen einer Kleinigkeit?“
  • Erfolge schriftlich festhalten: Schreib regelmäßig auf:
    • Was habe ich geschafft?
    • Wobei habe ich anderen geholfen?
    • Welche positiven Rückmeldungen habe ich bekommen?

Durch das Aufschreiben holst du deine Leistungen aus dem diffusen Kopfkino auf Papier. So wird es viel leichter, sie wirklich anzuerkennen und dich selbst realistischer zu sehen.

Glaubenssatz 4: „Jetzt ist der falsche Zeitpunkt“

„Ich fang morgen an. Oder nach dem Urlaub. Oder wenn es ruhiger wird. Oder wenn ich mich bereit fühle.“ – dieser Gedanke sorgt dafür, dass du dein Business immer wieder verschiebst.

Christina ist klar: Den perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Und das Gefühl „Jetzt bin ich komplett bereit“ kommt so gut wie nie.

Sie erzählt, wie sie selbst lange dachte, sie würde sich irgendwann ganz sicher fühlen, bevor sie ein Kind bekommt. Dieser Moment kam nicht sie hat sich entschieden, trotz Angst zu gehen. Genau so ist es mit deinem Business.

Der wichtigste Punkt: Es geht nicht darum, angstfrei zu sein, sondern trotz Angst zu handeln.

Praktischer Tipp: Der kleinstmögliche Schritt

Frag dich:

  • Was ist der kleinstmögliche Schritt in Richtung meines Ziels, den ich heute gehen kann?

Beispiele:

  • Du willst einen neuen Job? – Sieh dir heute erste Stellenanzeigen an.
  • Du wünschst dir einen Partner? – Melde dich heute auf einer Plattform an oder geh gezielt zu einem Ort, wo du neue Menschen treffen kannst.
  • Du willst ein Business starten? – Schreib heute deine grobe Angebotsidee auf oder sprich mit einer Person offen darüber.

Der erste Schritt ist immer der schwerste. Wenn du ihn gegangen bist, ergeben sich die nächsten Schritte oft fast von selbst.

Glaubenssatz 5: „Meine Idee gibt es doch schon“

Ein weiterer typischer Blockierer lautet: „Was ich machen will, gibt es doch schon. Andere sind viel weiter. Wozu braucht es mich noch?“

Christina räumt mit diesem Mythos auf: Selbst wenn du theoretisch genau dasselbe Angebot wie jemand anders hättest – in der Realität ist das nicht möglich. Denn der entscheidende Unterschied bist du.

„Es gibt dich mit deiner Energie, deinem Wesen, deinem Aussehen, deiner Geschichte nur ein einziges Mal.“

Menschen kaufen nicht nur ein Produkt oder eine Dienstleistung. Sie entscheiden sich für:

  • deine Art zu erklären und zu begleiten,
  • deine Werte und Haltung,
  • deine Persönlichkeit und Ausstrahlung.

Christina erlebt das selbst in ihrem Business-Coaching: Viele Teilnehmerinnen sagen ganz bewusst: „Ich möchte das mit dir machen.“ Nicht, weil es keine anderen Coaches gäbe, sondern weil sie sich von ihrer Art angezogen fühlen.

Wichtige Gedanken zum Mitnehmen:

  • Die Welt braucht genau deine Stimme und deine Perspektive.
  • Dein Angebot wird für die richtigen Menschen genau das Richtige sein – gerade weil du bist, wie du bist.
  • Der Gedanke „Mich braucht es nicht“ ist ein Glaubenssatz, kein Fakt.

Erlaube dir deshalb, dein Geschenk für diese Welt nicht länger zurückzuhalten. Du weißt nie, wem genau deine Art zu helfen, Mut zu machen oder zu erklären gefehlt hat.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum dein innerer Kritiker dich „in Schach hält“ und wie du lernst, ihm nicht mehr alles zu glauben.
  • Wieso es ein Akt der Selbstliebe ist, deinen eigenen Weg zu wählen – auch gegen Erwartungen von außen.
  • Ein liebevoller „Schubs“ von Christina, dein Leben nicht länger mit Dingen zu verbringen, die dich unglücklich machen.
  • Einladung, dich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und dir Unterstützung zu holen, statt allein zu zweifeln.

Am Ende steht eine klare Botschaft: Du hast nur dieses eine Leben – nutze es für das, was dich wirklich erfüllt.

Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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