„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Gastgeberin Christina Hillesheim mit Sängerin Sarah Engels über Angst, Panikattacken, Mutterschaft und den Druck von Social Media. Der Fokus: Wie wir als Frauen lernen können, mit Ängsten liebevoller umzugehen, uns weniger zu vergleichen und mehr zusammenzuhalten.
Die Folge richtet sich vor allem an Frauen, viele davon Mütter, die mit Angst, Selbstzweifeln, Vergleichen und Überforderung zu kämpfen haben – und sich nach mehr Selbstfürsorge, innerer Stärke und ehrlichem Austausch sehnen.
Sarah Engels ist Sängerin und seit 2011 fest im Musik- und Entertainment-Business. Bekannt wurde sie durch „Deutschland sucht den Superstar“, heute ist sie zusätzlich auf Social Media und im TV präsent. Sie ist zweifache Mutter und hat selbst Erfahrungen mit:
Gerade diese Mischung aus Erfolg, Öffentlichkeit und Verletzlichkeit macht sie zu einer spannenden Stimme, wenn es um Angst, Selbstzweifel und Selbstliebe geht.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch: Angst gehört zum Menschsein dazu – egal, ob du in der Öffentlichkeit stehst oder nicht.
Sarah erzählt, dass sie schon als Kind mit Angst in Berührung kam:
Sie wuchs in einem bodenständigen Elternhaus ohne große finanzielle Sicherheit auf. Als sie die Schule für die Musik abbrach, war ihre Angst sehr konkret:
„Wenn das nicht funktioniert, was mache ich dann? Und wie komme ich dann über die Runden?“
Einer der emotionalsten Teile der Folge ist Sarahs Erzählung über ihre erste Geburt. Die Schwangerschaft war schön, die Geburt dagegen traumatisch. Ihr Sohn hatte einen unerkannten Herzfehler – eine Erfahrung, die sie nachhaltig geprägt hat.
In der zweiten Schwangerschaft kamen viele Ängste hoch:
Sie beschreibt eine Panikattacke, die sie beim Putzen überrollte – ohne offensichtlichen Auslöser:
„Es war wie eine Welle in meinem Körper. Mein Herz wurde immer schneller, ich habe keine Luft mehr bekommen. Erst beim Googeln habe ich verstanden: Das war eine Panikattacke.“
Wichtig: Sie hat erkannt, dass das keine Einbildung ist, sondern ein echter körperlicher Mechanismus – ausgelöst durch Stress, Hormone und innere Überlastung.
Christina und Sarah sind sich einig: Angst um die eigenen Kinder geht nie wieder ganz weg. Sie gehört zum Muttersein dazu und ist Ausdruck von Liebe und Beschützerinstinkt.
Entscheidend ist, wieviel Raum diese Angst bekommt:
Sarah beschreibt ihren Weg so:
Diese innere Reise ist oft schmerzhaft, aber heilsam:
„Wenn man es schafft, diese Reise zu sich in Kauf zu nehmen und bei sich selber anzukommen, ist das das Schönste, was man haben kann.“
Christina teilt im Gespräch einen wichtigen Gedanken aus der Therapie: Ängste entstehen oft aus der Unterdrückung von eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Wenn wir dauerhaft gegen uns selbst leben, sendet der Körper irgendwann ein Stoppsignal – manchmal in Form von Panikattacken oder Depressionen.
Deine Angst kann also sein wie ein Liebesbeweis deines Körpers, der sagt:
Statt nur „wegmachen“ zu wollen, darfst du fragen:
Ein großer Teil der Folge dreht sich darum, wie wir mit Angst umgehen – und warum „sich zwingen“ nicht immer der richtige Weg ist.
In vielen Therapien hört man: „Stell dich deinen Ängsten.“ Christina und Sarah differenzieren das deutlich.
Sarah hat die Erfahrung gemacht:
Hilfreicher war für sie:
Ein Perspektivwechsel:
Christina betont: Es ist wichtig, in Therapie oder Coaching ehrlich zu sagen, wenn sich etwas nicht gut anfühlt. Therapeut:innen sind keine Götter, deren Anweisungen du blind folgen musst. Dein Körper und deine Gefühle sind immer relevant.
Beide sind sich einig: Es gibt nicht nur einen richtigen Weg in der Angsttherapie. Menschen sind unterschiedlich, und es gibt kein Schema F, das allen hilft.
Wichtige Punkte dabei:
Christina macht ein Beispiel: Gedanken „zu Ende denken“ (Worst-Case-Szenarien) kann bei Prüfungsangst sinnvoll sein – aber nicht, wenn es um die Angst geht, dass das eigene Kind stirbt. Da musst du dich nicht quälen.
Sarah erzählt, dass sie früher vor Auftritten große Angst hatte, ihre Stimme könnte versagen. Heute geht sie anders damit um:
Ein typischer Satz von ihr auf der Bühne:
„Leute, ich hab heute echt einen schlechten Tag. Ich gebe mein Bestes, aber wenn ihr mich ein bisschen unterstützt, freue ich mich total.“
Diese Ehrlichkeit nimmt Druck raus und öffnet den Raum für Verständnis – von anderen und von ihr selbst. Genau das empfiehlt Christina auch Hörerinnen mit Angst in Alltagssituationen:
Verletzlichkeit schafft Verbindung und macht dich nicht schwach, sondern menschlich und nahbar.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge: Selbstzweifel, Körperbild und Social Media. Gerade weil Sarah jeden Tag im öffentlichen Fokus steht, ist ihre Perspektive besonders spannend.
Sarah bekommt regelmäßig Kommentare zu ihrem Aussehen, vor allem zu ihrem Körper und ihrer Brust. Ein Beispiel:
„Du hast ja so kleine Brüste. Lass dir mal deine Brüste machen.“
Solche Sätze würden im echten Leben kaum jemand laut aussprechen, aber online fallen sie scheinbar leicht. Sarah nutzt solche Momente bewusst, um ein Zeichen zu setzen:
„Es muss ja niemand anderem gefallen, sondern mir selbst.“
Christina bringt eine wichtige Perspektive ein: Der Körper einer Mutter hat Unglaubliches geleistet – Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit. Statt sich mit 20-jährigen, kinderlosen Frauen zu vergleichen, dürfen wir uns fragen:
Sarah erlebt zudem oft Kommentare zu ihrem Alter und Aussehen, weil viele sie noch als das „Mädchen von damals“ sehen. Dass sie heute erwachsen ist, zwei Kinder hat und sich verändert hat, wird von manchen ignoriert. Sie kann inzwischen darüber stehen – verletzlicher wird es jedoch, wenn ihre Rolle als Mutter angegriffen wird.
Kommentare wie „die armen Kinder“ oder „ihr sollte man die Kinder wegnehmen“ treffen sie besonders, weil:
Wie schafft es Sarah, sich nicht mehr mit anderen zu vergleichen?
Dadurch sieht sie klarer: Was online wie die „perfekte Welt“ wirkt, ist immer nur ein Ausschnitt. Das gilt für Luxusyachten genauso wie für „perfekte“ Familienbilder.
Ihr Ansatz:
Sie erzählt, dass sie anfangs in der Branche viele Kolleg:innen beobachtet hat, die ihr Geld sofort ausgaben. Sie selbst hat lieber gespart, weil ihr Sicherheit und Familie wichtiger waren als Luxus.
Sowohl Sarah als auch Christina wünschen sich, dass Frauen wieder mehr zusammenhalten, statt sich gegenseitig klein zu machen.
Ein paar Kernideen aus ihrem Austausch:
Sarahs neues Album heißt passend „Strong Girls Club“. Darin geht es um:
Christinas Wunsch an die Hörerinnen: Mehr Sisterhood im Alltag – online wie offline.
Zum Ende des Gesprächs teilt Sarah noch, was ihr in akuten Angstsituationen hilft – zum Beispiel kurz vor einem Auftritt oder wenn die innere Unruhe überhandnimmt.
Wenn sie in starken inneren Stress kommt, merkt sie:
Was dagegen hilft:
Sie beschreibt ihren Ablauf so:
Das entlastet ihren überforderten Geist und bringt sie spürbar runter.
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