Hilfe suchen & annehmen

Warum es nicht schwach, sondern schlau ist - Sprachnachricht #33

04.04.2023
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Warum Hilfe anzunehmen ein Zeichen von Stärke ist

In dieser kurzen Impuls-Folge von „Angst unplugged“ lädt dich Christina dazu ein, deine Haltung zu Hilfe grundlegend zu hinterfragen: Ist es wirklich schwach, Unterstützung zu suchen – oder vielleicht sogar ziemlich schlau?

Anhand einer einfachen Schulgeschichte zeigt sie, wie schnell wir ans Ziel kommen können, wenn wir bereit sind, uns gegenseitig zu helfen und Hilfe anzunehmen, statt alles alleine schaffen zu wollen.

Die Luftballon-Geschichte: Wie wir gemeinsam schneller ans Ziel kommen

Eine Lehrerin bringt Luftballons mit in die Schule und gibt ihren Schülern eine Aufgabe: Jeder pustet einen Ballon auf und schreibt seinen Namen darauf. Anschließend werden alle Luftballons in die Turnhalle geworfen und gut durchgemischt.

Dann startet der erste Versuch: Die Kinder haben fünf Minuten Zeit, ihren eigenen Ballon zu finden. Alle suchen eifrig, laufen hin und her, schauen auf Namen, werfen Ballons wieder weg. Am Ende haben nur wenige Kinder ihren eigenen Ballon in der Hand.

Daraufhin ändert die Lehrerin die Spielregel:

  • „Nimm dir einfach den Ballon, der in deiner Nähe ist.“
  • „Gib ihn dem Kind, dessen Name auf dem Ballon steht.“

Das Ergebnis: Innerhalb von zwei Minuten halten alle Kinder ihren eigenen Ballon in den Händen.

Die Botschaft dahinter ist kraftvoll: Wenn wir uns gegenseitig helfen und Unterstützung annehmen, kommen wir viel schneller dorthin, wo wir hinmöchten.

Hilfe annehmen ist nicht schwach, sondern klug

Viele von uns sind mit dem Glaubenssatz aufgewachsen, dass es stark ist, alles alleine zu schaffen – und schwach, um Hilfe zu bitten. Genau diese Überzeugung stellt Christina in „Angst unplugged“ freundlich, aber klar in Frage.

Stattdessen lädt sie dich ein, Hilfe ganz neu zu definieren:

  • Hilfe suchen ist ein Zeichen von Klarheit: Du erkennst, dass du nicht weiterkommst wie bisher.
  • Hilfe annehmen ist Selbstfürsorge: Du wertschätzt deine Zeit, deine Energie und deine Gesundheit.
  • Hilfe geben und nehmen gehört zusammen: So wie in der Luftballon-Geschichte profitieren am Ende alle.

Ein Satz, der sich wie ein roter Faden durch diese Folge zieht, ist die Kernbotschaft:

„Hilfe suchen und Hilfe annehmen ist nicht schwach, sondern ziemlich schlau.“

Wenn du diesen Gedanken wirklich an dich heranlässt, kann sich etwas Entscheidendes verändern: Du musst nicht mehr kämpfen, um zu beweisen, dass du „stark genug“ bist. Du darfst dir erlauben, Unterstützung als natürlichen Teil deines Weges zu sehen.

Dein erster Schritt: Wie Hilfe in deinem Leben aussehen kann

Christina lädt dich dazu ein, die Luftballon-Geschichte auf dein eigenes Leben zu übertragen. Wo rennst du vielleicht gerade alleine durch eine überfüllte „Turnhalle“, suchst verzweifelt deinen „Ballon“ und wirst immer frustrierter?

Mögliche erste Schritte können sein:

  • Dir einzugestehen, dass du Unterstützung brauchst – innerlich, ganz ehrlich mit dir selbst.
  • Mit einer vertrauten Person sprechen, die dir zuhört und vielleicht einen neuen Blick auf deine Situation hat.
  • Jemanden fragen, der den Weg schon gegangen ist, den du gerade vor dir hast.
  • Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn deine Ängste oder Belastungen dich stark einschränken.

Entscheidend ist nicht, wie groß dein Schritt ist, sondern dass du überhaupt einen machst. Manchmal beginnt alles damit, dass du dir erlaubst, einen „Ballon“ in deiner Nähe aufzuheben und zu schauen, welcher Name daraufsteht – sprich: welche Form von Hilfe gerade wirklich zu dir passt.

Christina gibt dir diesen Impuls mit auf den Weg: Nimm dir einen Moment Zeit, lass die Geschichte nachwirken und frag dich:

  • Wo in meinem Leben darf ich mir ab heute Hilfe erlauben?
  • Welche eine Person könnte ich als Nächstes um Unterstützung bitten?

Du musst es nicht alleine schaffen. Du darfst dir helfen lassen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum kleine Impulse manchmal mehr bewegen als lange Erklärungen.
  • Einladung, die eigene Haltung zu Stärke und Schwäche zu hinterfragen.
  • Ermutigende Abschlussworte von Christina für deinen weiteren Weg.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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