Angstfrei Challenge

10.06.2021
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

Jetzt anhören auf:
Inhalt

Angst unplugged: Wie unrealistische Ängste entstehen – und wie Du sie hinterfragst

In dieser Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina eine sehr persönliche Geschichte aus ihrer Jugend, um zu zeigen, wie mächtig – und gleichzeitig wie unrealistisch – Ängste manchmal sein können.

Anlass der Sprachnachricht ist ihre 5-tägige Angstfrei-Challenge auf Instagram, die am 10. Juni startet und bis zum 14. Juni läuft. Tag 1 widmet sich dem Thema: Gedanken überprüfen – negative Gedanken erkennen und prüfen, um Ängste zu lösen.

Unrealistische Ängste: Wenn Gedanken eine eigene Realität erschaffen

Christina erzählt von einer Situation, die über 20 Jahre zurückliegt und sie damals in große Angst versetzt hat. Sie war etwa 14 Jahre alt, als sie von einem Jungen geküsst wurde – es war nicht der erste Kuss in ihrem Leben, aber er hatte unerwartete Konsequenzen in ihrem Kopf.

Nach diesem Kuss war sie fest davon überzeugt, dass sie sich mit HIV angesteckt hatte. Obwohl sie heute – und wir als Zuhörer:innen – wissen, dass eine Ansteckung auf diese Weise nicht möglich ist, war die Angst für sie damals absolut real.

Wichtige Erkenntnisse aus ihrer Geschichte:

  • Ängste können völlig losgelöst von Fakten entstehen.
  • Unser Kopf kann uns von Dingen überzeugen, die objektiv unrichtig sind.
  • Das innere Erleben (Panik, Sorgen, Grübeln) fühlt sich trotzdem sehr real an.

Christina beschreibt, dass sie zwei Wochen lang mit der Überzeugung gelebt hat, „sterbenskrank“ zu sein. Rückblickend wirkt die Situation fast süß oder naiv, doch damals war der Leidensdruck enorm. Genau dieses Spannungsfeld macht deutlich, wie stark unsere Gedanken unsere Wahrnehmung verzerren können.

Der Wendepunkt: Ein Aha-Moment durch Perspektivwechsel

Die entscheidende Veränderung kam nicht durch eine medizinische Aufklärung, sondern durch eine emotionale Erfahrung mit ihrer besten Freundin. Diese konnte das ständige Sorgen und die Angst irgendwann nicht mehr mitansehen.

Christina erzählt, dass ihre Freundin ihr vorgeschlagen hat, „Blutsbrüderschaft“ zu machen – einfach, um ihr zu beweisen, wie unrealistisch ihre Angst ist. Dieser Moment hat für Christina alles verändert.

Sie beschreibt ihn als einen richtigen Aha-Moment:

„In dem Moment haben sich wirklich so meine Augen geöffnet.“

Durch den Vorschlag der Freundin wurde ihr plötzlich klar:

  • Wenn jemand, der sie liebt, bereit ist, so etwas zu machen, kann die Gefahr nicht real sein.
  • Ihre innere Gewissheit („Ich bin todkrank“) war keine Tatsache, sondern ein Gedanke.
  • Ein externer Blick kann helfen, die eigene Angst neu einzuordnen.

Ab diesem Zeitpunkt konnte sie die Situation innerlich abschließen. Die Angst verlor ihre Macht, weil sie sie gedanklich überprüft und durch eine neue Perspektive ersetzt hatte.

Gedanken überprüfen: Wie Du Deine eigenen Ängste hinterfragst

Die Geschichte ist für Christina mehr als nur eine peinliche Teenie-Erinnerung. Sie zeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Gedanken bewusst zu prüfen, statt ihnen automatisch zu glauben.

Christina möchte Dich ermutigen, Dir Deine eigenen Ängste genauer anzuschauen – gerade die, die sich bei näherer Betrachtung vielleicht als sehr unwahrscheinlich herausstellen.

Typische Schritte, die Du daraus für Dich mitnehmen kannst:

  • Beobachte Deine Gedanken: Welche Sätze laufen immer wieder in Deinem Kopf ab, wenn Du Angst hast?
  • Prüfe die Fakten: Ist das, wovor Du Angst hast, realistisch? Wie hoch ist die tatsächliche Wahrscheinlichkeit?
  • Hol Dir eine Außenperspektive: So wie Christinas Freundin kannst auch Du Menschen einbeziehen, die Dir helfen, Deine Angst einzuordnen.
  • Unterscheide Gedanken und Realität: Nur weil sich etwas real anfühlt, ist es nicht automatisch wahr.

Christina macht deutlich, dass es dabei nicht darum geht, Ängste lächerlich zu machen. Auch wenn sie heute sagt, die Geschichte sei im Nachhinein „fast ein bisschen süß“, betont sie, wie stark sie damals gelitten hat.

Genau deshalb ist es so wichtig, freundlich mit sich selbst zu bleiben und dennoch mutig genug zu sein, die eigenen Überzeugungen behutsam zu hinterfragen.

Die Angstfrei-Challenge auf Instagram: Fünf Tage für mehr innere Freiheit

Die Sprachnachricht ist zugleich eine Einladung: Christina startet auf Instagram eine 5-tägige Angstfrei-Challenge, die Dir helfen soll, Deine eigenen Ängste bewusster wahrzunehmen und zu verändern.

Eckdaten der Challenge:

Christina lädt Dich herzlich ein, noch mit einzusteigen:

„Ich würde dich gerne dazu ermutigen, vielleicht bei meiner Angstfrei Challenge mitzumachen und auch mal so zu gucken, was hast du für Ängste.“

Vielleicht ist es bei Dir nicht die Angst vor HIV nach einem Kuss. Aber es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit andere Sorgen, die bei genauerem Hinsehen sehr unwahrscheinlich oder sogar unmöglich sind. Genau hier setzt die Challenge an.

Wenn Du Lust hast, Deine Ängste liebevoll zu hinterfragen und Schritt für Schritt innere Freiheit aufzubauen, bist Du bei Christinas Challenge genau richtig.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum sich irrationale Ängste so körperlich real anfühlen
  • Der Unterschied zwischen realer Gefahr und gedanklicher Katastrophe
  • Wertschätzender Umgang mit der eigenen Vergangenheit und den früheren Ängsten
  • Christinas Dankbarkeit für Deine Zeit und Dein Vertrauen als Zuhörer:in
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
Jetzt anhören auf:

Diese Folgen könnten dir auch gefallen

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest

Reduziert

Ursprünglicher Preis war: 19,90 €Aktueller Preis ist: 16,90 €. inkl. 7% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

66,00  inkl. 19% MwSt.

Keine Folge verpassen

Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.