„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, wie wichtig es ist, Gefühle – die eigenen und die von anderen – wirklich zuzulassen, statt sie kleinzureden oder wegzudrücken. Besonders im Umgang mit Kindern fällt auf, wie schnell Sätze wie „Jetzt stell dich nicht so an“ oder „Reiß dich zusammen“ über die Lippen kommen. Doch genau diese Reaktionen können auf Dauer verletzen.
Christina beschreibt, wie sie bei ihrem fünfjährigen Sohn immer wieder merkt, wie verlockend es ist, starke Gefühle „einzufangen“ oder zu relativieren. Kinder erleben Emotionen oft intensiv und überbordend – und genau das ist normal.
Typische Sätze, die viele von uns kennen:
Solche Aussagen haben eine klare Botschaft: Deine Gefühle sind falsch oder übertrieben. Und diese Botschaft trifft nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene – vor allem, wenn wir so mit uns selbst sprechen.
Stattdessen lädt dich Christina dazu ein:
In einer früheren Folge von „Angst unplugged“ hat Christina gemeinsam mit ihrem Mann über typische Floskeln im Umgang mit Gefühlen gesprochen. Dabei ist ein Satz besonders hängen geblieben:
„Dieses ‚Reiß dich zusammen‘ ist allein schon deswegen ein blöder Satz, weil wenn man etwas reißt, dann macht man es ja kaputt.“
Dieser Gedanke zeigt eindrücklich, was hinter solchen Formulierungen steckt:
Wenn du dir selbst sagst „Reiß dich zusammen“, passiert innerlich oft das Gegenteil von dem, was du dir wünschst: Die Spannung steigt, Gefühle werden verdrängt, kommen aber später umso stärker wieder hoch.
Ein liebevollerer Umgang könnte so klingen:
Christina betont, dass der achtsame Umgang mit Gefühlen ein Prozess ist. Niemand verändert seine innere Sprache von heute auf morgen. Kleine Schritte können jedoch viel bewirken.
Wichtige Kernbotschaft dieser Folge:
„Ich bin okay, meine Gefühle sind okay und ich darf mich so fühlen, solange ich niemandem anderen damit weh tue.“
Das kann bedeuten:
Im Alltag kann das z.B. so aussehen:
Je häufiger du dir und anderen diese Erlaubnis gibst, desto mehr entsteht innerer Frieden und Verbundenheit. Gefühle werden dann nicht mehr als Störung erlebt, sondern als Hinweise, die dir etwas über deine Bedürfnisse sagen.
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