Angst vor dem Tod

Wie du mit dieser existenziellen Angst umgehen kannst

21.04.2025
Angst vor dem Tod – Wie du mit dieser existenziellen Angst umgehen kannst

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst vor dem Tod: 3 Wege, wie du besser damit umgehen kannst

Die Angst vor dem Tod begleitet viele Menschen – oft im Hintergrund, manchmal so präsent, dass sie den Alltag überschattet. In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim offen darüber, wie sie selbst jahrelang mit dieser existenziellen Angst gekämpft hat und was ihr geholfen hat, den Fokus zurück auf das Leben zu lenken.

Christina teilt drei konkrete Impulse, mit denen du deine Perspektive auf den Tod verändern und die Angst Schritt für Schritt entschärfen kannst.

Über Christina Hillesheim

Christina Hillesheim ist Diplom-Soziologin, SPIEGEL-Bestsellerautorin und hat selbst jahrzehntelang unter einer Angststörung gelitten. In ihrem Podcast „Angst unplugged“ spricht sie ehrlich und ungefiltert über Angst, Stress und Panik und teilt praktische Tipps aus ihrem eigenen Heilungsweg sowie aus ihrer Arbeit mit Betroffenen.

1. Gedankenshift: Warum der Tod dem Leben Sinn geben kann

Christina beschreibt, wie sie als Teenager das erste Mal bewusst mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert war: „Wir alle müssen sterben. Ich muss auch sterben, das ist einfach sicher.“ Dieser Gedanke hat sie so stark vereinnahmt, dass sich ein dauerhaft bedrücktes Grundgefühl entwickelte.

Der Wendepunkt kam, als sie begann, ihre Gedanken bewusst zu hinterfragen und einen inneren Gedankenshift zu machen:

  • Frage nach der Alternative: Wenn du nicht sterben würdest – was wäre dann? Die logische Antwort lautet: ewiges Leben.
  • Konsequenzen von ewigem Leben:
    • Würdest du noch Entscheidungen treffen, wenn du „unendlich Zeit“ hättest?
    • Würde dich irgendetwas antreiben, wenn nichts je ein Ende hätte?
  • Das Leben „funktioniert“ nur mit dem Tod: Die Begrenzung der Zeit sorgt dafür, dass wir überhaupt ins Handeln kommen, Prioritäten setzen und Dinge wertschätzen.

Christina geht noch einen Schritt weiter und denkt ein zweites Szenario durch:

  • Was wäre, wenn nur du ewig lebst und alle anderen sterben? Für sie ist das das eigentliche Worst-Case-Szenario – einsam, schmerzhaft, sinnentleert.

Aus diesen Überlegungen entstand für sie eine neue Haltung:
„Ich glaube, dass das Leben eigentlich ziemlich viel Sinn auch mit dem Tod zusammen macht.“

Dieser Perspektivwechsel kann dir helfen,

  • den Tod nicht nur als Bedrohung, sondern als Teil eines größeren Zusammenhangs zu sehen,
  • zu spüren, dass deine Angst verständlich ist, aber nicht die ganze Wahrheit,
  • und langsam innerlich zu akzeptieren, dass Endlichkeit auch Sinn stiften kann.

2. Fokus auf den Moment: Solange du lebst, lebst du

Ein zentraler Gedanke von Christina lautet:
„Solange du lebst, lebst du.“

Klingt simpel, ist aber kraftvoll. Statt gedanklich ständig in einer ungewissen Zukunft zu kreisen, lenkt sie ihren Fokus konsequent zurück ins Jetzt.

Ihr Ansatz:

  • Keine Endlos-Schleifen über den Tod: Sie vermeidet es bewusst, sich permanent intensiv mit der Angst vor dem Tod zu beschäftigen.
  • Energie ins Leben lenken:
    • Was will ich noch erleben?
    • Was kann ich heute tun, damit es mir besser geht?
    • Was kann ich tun, damit es meinen Liebsten besser geht?
    • Wie kann ich meinen Beitrag leisten, damit es der Welt ein bisschen besser geht?

Statt die Angst direkt bekämpfen zu wollen, stellt sie dem etwas anderes gegenüber:

  • Bewusst gestalten statt gedanklich erstarren
  • Handeln statt Grübeln
  • Leben statt gedanklich sterben

Eine hilfreiche Leitfrage kann sein:
„Wie kann ich mein Leben möglichst schön machen, solange ich lebe?“

Damit wertest du deine Angst nicht ab, aber du gibst ihr weniger Raum. Du entscheidest, wohin deine tägliche Energie fließt.

3. Du bist nicht allein: Die gemeinsame Erfahrung verbindet uns

Christina betont, dass die Endlichkeit etwas ist, das alle Menschen verbindet:

„Wir haben alle dasselbe Schicksal. Der Tod macht von niemandem Halt.“

Oft fühlt sich die Angst vor dem Tod sehr einsam an. Doch in Wahrheit gibt es kaum ein Thema, das universeller ist. Genau darin kann auch etwas Tröstliches liegen:

Christinas Impuls: Sprich mit Menschen, denen du vertraust.

  • Frag deinen Partner, deine Mutter, deinen Vater oder deine beste Freundin:
    • „Hast du Angst vor dem Tod?“
    • „Wie gehst du damit um?“
    • „Wie denkst du über das Leben und das Sterben?“

Im Austausch kann entstehen:

Diese gemeinsame menschliche Erfahrung kann verbinden und deine Angst ein Stück weniger bedrohlich erscheinen lassen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Christinas erste bewusste Konfrontation mit dem Tod sie in ein dauerhaft bedrücktes Grundgefühl gebracht hat.
  • Warum sie Phasen erneuter Angstschübe etwa zehn Jahre später erlebt hat.
  • Einblick in ihr Buch „Sag deiner Angst, sie kann gehen“ und die Quick-Tipps zu verschiedenen Ängsten.
  • Ihre persönliche Entscheidung, Büchern über Nahtoderfahrungen und „Leben nach dem Tod“ aktuell keinen großen Raum zu geben – und warum das für dich ganz anders aussehen darf.
  • Die Einladung, immer in dich hineinzuspüren und nur das zu übernehmen, was sich für dich wirklich stimmig anfühlt.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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