„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Im Podcast „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim offen über mentale Gesundheit, Angststörungen und ihren Weg zurück in ein erfülltes Leben. In dieser Folge teilt sie 11 „geheime“ bzw. unsichtbare Anzeichen einer Angststörung, die nach außen oft gar nicht erkennbar sind – sich innerlich aber enorm belastend anfühlen.
Die Folge richtet sich vor allem an dich, wenn du selbst mit Angst oder Panik zu tun hast, dich fragst, ob „mit dir etwas nicht stimmt“ und dir mehr Verständnis, Orientierung und Hoffnung wünschst.
Angststörungen zeigen sich nicht immer in offensichtlichen Panikattacken. Häufig wirken Betroffene nach außen „funktional“, während innerlich eine permanente Anspannung läuft.
Christina beschreibt: Viele dieser Anzeichen hat sie selbst erlebt – und sie kennt unzählige Menschen aus ihrer Community, denen es ähnlich geht. Der große Trost dabei: Du bist mit deiner Angst nicht allein und es gibt Wege hinaus.
Wichtig: Christina ist keine Therapeutin und stellt keine Diagnosen. Die beschriebenen Signale sind Hinweise, keine endgültige Diagnose. Wenn du dich in vielem wiederfindest, kann es sinnvoll sein, therapeutische Unterstützung zu suchen.
Ein zentrales unsichtbares Anzeichen einer Angststörung ist ein ständig besorgter Geist – auch dann, wenn objektiv gerade alles in Ordnung ist.
Typisch sind:
Diese Form des mentalen Daueralarms ist nach außen kaum sichtbar. Von außen wirkst du vielleicht nur „nachdenklich“ oder „sensibel“, innerlich fühlst du dich aber dauerhaft angespannt und verantwortlich.
Wichtige Learnings:
Christina beschreibt sehr eindrücklich, wie stark sich ihre Angst auch körperlich gezeigt hat. Viele Betroffene suchen zuerst körperliche Ursachen – und sind frustriert, wenn medizinisch „nichts gefunden“ wird.
Eines der häufigsten unsichtbaren Anzeichen sind chronische Verspannungen, vor allem im:
Hinzu kommen oft:
Weil das alles schleichend kommt, wird es leicht als „falsche Haltung“ oder „Stress im Job“ abgetan – dabei steckt dahinter oft ein daueraktiviertes Nervensystem.
Schlaf war für Christina ein großes Thema. In ihrer Community taucht es ebenfalls immer wieder auf. Typische Muster sind:
Schlafprobleme sind ein sehr häufiges Begleitsymptom von Angststörungen – aber nach außen kaum sichtbar.
Viele Angstbetroffene kennen einen ganzen „Symptome-Katalog“, ohne dass medizinisch etwas Ernstes gefunden wird:
Wenn du dich medizinisch hast durchchecken lassen und körperlich alles in Ordnung ist, kann die Ursache psychisch bzw. im Nervensystem liegen. Das macht die Beschwerden nicht weniger real, sondern erklärt sie auf einer anderen Ebene.
Angst beschränkt sich nicht nur auf das, was du fühlst. Sie verändert oft auch dein Verhalten – manchmal so schleichend, dass du es erst spät bemerkst.
Ein weiteres unsichtbares Anzeichen ist, dass du schneller gereizt oder ungeduldig bist als früher – oft schon bei Kleinigkeiten.
Hinzu kommen häufig:
Von außen wird das häufig als „Unaufmerksamkeit“ oder „Launenhaftigkeit“ gedeutet. Tatsächlich ist dein System aber dauerhaft im Stressmodus.
Sehr typisch für Angststörungen ist Vermeidung. Du umgehst Situationen, in denen Angst auftreten könnte oder in denen du dich ausgeliefert fühlst, zum Beispiel:
Am Anfang ist das oft nur ein „Ich hab da grad keine Lust drauf“ – mit der Zeit kann sich dein Alltag aber immer mehr einengen.
Ein weiteres, oft übersehenes Anzeichen sind zwanghafte Kontrollhandlungen, zum Beispiel:
Solche Verhaltensweisen können sich mit der Zeit verselbstständigen und sind ein Versuch, innere Unsicherheit und Angst zu kontrollieren.
Neben körperlichen und Verhaltensanzeichen greift Angst auch tief in dein Selbstwertgefühl ein. Christina beschreibt, wie sehr sie damals an sich gezweifelt hat.
Ein häufiges Muster: das Bedürfnis, alles perfekt und richtig zu machen. Dahinter steckt oft die Angst:
Perfektionismus wirkt nach außen wie ein „hoher Anspruch an sich selbst“. Im Inneren ist es oft ein Versuch, sich vor Schmerz, Scham oder Ablehnung zu schützen.
Viele Betroffene kennen Gedanken wie:
Typische Folgen sind:
Diese inneren Sätze sind ein starkes, aber unsichtbares Anzeichen dafür, dass Angst und Unsicherheit dein Selbstbild geprägt haben.
Wenn du dich in vielen der beschriebenen Anzeichen wiederfindest, kann das ein wichtiger Moment der Klarheit sein. Es bedeutet nicht, dass mit dir „etwas falsch“ ist – sondern, dass dein System lange im Überlebensmodus war. Unterstützung zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Mut.
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