Angst und akute Anspannung loslassen

Nr. 1 Soforthilfe Tipp

15.05.2025
Folge 333 | Angst und akute Anspannung loslassen - Nr. 1 Soforthilfe Tipp

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Entspannter Kiefer, ruhigere Gedanken: Ein Soforthilfe-Tool bei Angst

In dieser kurzen Folge von „Angst unplugged“ teilt Christina ein einfaches, aber wirkungsvolles Tool, das dir bei Angst, Panik und allgemeiner Anspannung im Alltag helfen kann.
Es geht um einen Bereich, den viele gar nicht auf dem Schirm haben: Zunge, Kiefer und Mundraum.

Wie Anspannung im Kiefer deine Angst verstärken kann

Wenn wir Angst haben, passiert im Körper oft mehr, als uns bewusst ist. Viele verkrampfen unwillkürlich im Kiefer, pressen die Zähne aufeinander oder spannen die Zunge stark an.
Das bleibt nicht ohne Folgen.

Christina beschreibt es so:

„Wir beißen die Zähne aufeinander, spannen die Kiefermuskeln so krass an – und dadurch kriegen wir so eine richtige Spannung im Kiefer.“

Mögliche Folgen dieser Dauerspannung:

  • Verspannter Kiefer bis hin zu Schmerzen
  • Taubheitsgefühle im Gesicht oder Mundbereich
  • Gefühl von Druck im Kopf oder im Gesicht
  • Verstärkte Körperwahrnehmung, die wiederum Angst triggert

Christina erzählt, dass bei ihr selbst der Bereich um den Kiefer herum taub werden konnte, wenn Angst und Panik sehr stark waren.
Die innere Anspannung wurde irgendwann auch äußerlich sichtbar.

Die gute Nachricht: Du kannst hier gezielt gegensteuern – mit einer simplen Übung, die du überall machen kannst.

Die Zungen- und Kieferentspannung als Soforthilfe bei Angst

Das Tool ist bewusst einfach und alltagstauglich gehalten. Du kannst es in akuten Angstsituationen anwenden, aber auch zwischendurch am Schreibtisch oder auf dem Sofa.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

  • Zunge vom Gaumen lösen: Nimm deine Zunge bewusst vom Gaumen und lass sie locker im Mund liegen.
  • Mund leicht öffnen: Öffne den Mund ein kleines Stück, so dass kein Druck mehr zwischen den Zähnen ist.
  • Kiefer lockern: Bewege den Unterkiefer sanft hin und her oder auf und ab, ohne zu pressen.
  • Optional: Kiefer massieren: Massiere die Muskulatur rund um die Kiefergelenke und Wangen, gerne auch mit etwas Öl.
  • Atmung dazunehmen: Atme mit gelockerter Zunge ein paar Mal bewusst ein und wieder aus.

Christina empfiehlt:

„Immer mal wieder dran denken, die Zunge vom Gaumen zu nehmen, den Mund leicht zu öffnen. Das entspannt schon ein bisschen.“

Wichtige Effekte der Übung:

Du musst dafür nicht in Meditation sitzen oder dir viel Zeit nehmen. Schon wenige Sekunden bewusster Entspannung können einen spürbaren Unterschied machen.

Alltagstipps: So integrierst du die Übung in deinen Tag

Damit das Tool wirklich wirkt, ist Regelmäßigkeit wichtiger als Perfektion. Je öfter du dich daran erinnerst, desto schneller wird es zu einer natürlichen Reaktion auf Anspannung.

Typische Momente, in denen du üben kannst

  • Am Schreibtisch, während du arbeitest
  • Beim Warten (z.B. an der Kasse, an der Ampel, im Wartezimmer)
  • Abends auf dem Sofa oder im Bett
  • Immer dann, wenn du merkst, dass du die Zähne zusammenbeißt

Du kannst dir die folgenden Fragen als kleine mentale Erinnerung stellen:

  • „Wo ist gerade meine Zunge?“
  • „Sind meine Zähne aufeinander oder haben sie Platz?“
  • „Kann ich meinen Kiefer jetzt für einen Moment loslassen?“

Jedes Mal, wenn du bewusst loslässt, signalisierst du deinem Nervensystem: Es ist gerade sicherer, als dein Körper denkt.
Das kann dazu beitragen, dass Angst und innere Anspannung ein Stück weit abklingen.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Christina teilt ihre persönliche Erfahrung mit Taubheitsgefühlen im Gesicht bei Panik.
  • Hinweis auf kurze, knackige Donnerstagsfolgen mit praktischen Übungen.
  • Einladung, eigene Erfahrungen mit Zähneknirschen und Kieferproblemen zu teilen.
  • Motivation, die Übung testweise im Arbeitsalltag am Schreibtisch einzubauen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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