TOP 30 (körperliche) Angst Symptome

20.05.2024
Top 30 körperliche Angstsymptome – Podcastfolge über häufige körperliche Beschwerden bei Angststörungen

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Top 30 körperliche Angstsymptome im Überblick – was hinter ihnen steckt

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina offen über die 30 häufigsten Symptome von Angst – körperlich wie psychisch. Viele davon kennt sie selbst aus eigener Erfahrung, andere stammen aus ihrer Community auf Instagram („Happy Dings“).

Die Liste zeigt vor allem eines: Du bist mit deinen Beschwerden nicht alleine. Und häufig steckt hinter scheinbar „mysteriösen“ Symptomen schlicht und einfach Angst – nicht sofort eine schwere Erkrankung.

Warum Angstsymptome so beängstigend wirken

Eines der größten Probleme bei Angststörungen ist, dass sich die Angst häufig im Körper bemerkbar macht. Viele Betroffene erleben Symptome, die sie zunächst nicht mit Angst in Verbindung bringen.

Christina erzählt:

„Ich war unzählige Male beim EKG und da kam nichts raus. Ich war mir trotzdem sicher, jetzt habe ich wirklich was am Herz.“

Typische Muster dabei:

  • Harmlose Symptome werden als Hinweis auf eine schwere Krankheit gedeutet.
  • Die Angst steigert sich dadurch noch weiter – ein Angst–Symptom–Angst-Kreis entsteht.
  • Beruhigende ärztliche Befunde können irgendwann kaum noch richtig ankommen.

Christinas Empfehlung dazu ist klar: Einmal gründlich abklären lassen, bei Bedarf eine Zweitmeinung holen – und dann auch lernen, dem Ergebnis zu vertrauen.

„Im Normalfall hat ein Arzt schon die richtige Diagnose für einen.“

Die häufigsten körperlichen Symptome von Angst

Viele Angstsymptome sitzen sprichwörtlich im Körper. Christina beschreibt, wie sich das bei ihr und in der „Happy Dings“-Community gezeigt hat.

Verdauung, Magen & Darm

  • Übelkeit – vor allem morgens nach dem Aufstehen, oft verbunden mit einem „flauen Magen“. Bei Christina wurde es beim Essen eher besser, „ein bisschen wie Schwangerschaftsübelkeit“.
  • Durchfall / Reizdarm – gerade nach Panikattacken musste sie häufig sofort auf die Toilette und fühlte sich „komplett fertig“.

Herz, Atmung & Kreislauf

  • Herzrasen und Herzstolpern – das Gefühl, dass das Herz kurz aussetzt, stolpert oder viel zu schnell schlägt. Obwohl medizinisch nichts gefunden wurde, war das für sie eines der belastendsten Symptome.
  • Atemnot – Druckgefühl auf der Brust, das Gefühl „ich kriege nicht richtig Luft“.
  • Beklemmung/Druck auf der Brust – enges, bedrückendes Gefühl im Brustbereich, häufig zusammen mit Atemnot.
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche – besonders bei Panikattacken, wenn „uns direkt der Schweiß ausbricht“.
  • Erhöhter Blutdruck – von vielen aus der Community genannt. Bei Christina selbst war der Blutdruck meist eher niedrig, außer bei starker Aufregung.

Schwindel, Gang & Sinnesempfindungen

  • Schwindel – manchmal den ganzen Tag, manchmal nur kurz. Besonders beim Aufstehen vom PC oder wenn sie nach oben geschaut hat.
  • Gangunsicherheit – das Gefühl, nicht richtig gerade gehen zu können. Für viele sehr verunsichernd, weil es sich nach „Kontrollverlust“ anfühlen kann.
  • Augenflimmern / Sehstörungen – flimmernde Sicht oder das Gefühl, nicht klar sehen zu können.
  • Ohrgeräusche – bei Christina kein Pfeifen, sondern ein Rauschen im Ohr, teilweise im Rhythmus des Pulses, was sie „total wahnsinnig gemacht“ hat.

Muskeln, Spannung & Schmerzen

  • Kopfschmerzen und Nackenschmerzen – wenn die Schultern permanent hochgezogen und Muskeln ständig angespannt sind.
  • Nackenverspannungen – oft eng verbunden mit Kopfschmerzen, ein klassisches Stress– und Angstsymptom.
  • Zittern und Muskelzucken – feines Zittern oder unwillkürliches Zucken der Muskeln.
  • Zähneknirschen – gerade nachts. Christina merkte es daran, dass die Muskeln rund um die Ohren extrem verspannt waren.
  • Schwächegefühl – wie „krank sein“, ohne dass medizinisch etwas gefunden wird. Das verstärkt häufig die Sorge, schwer krank zu sein.

Haut, Hals & Körperempfindungen

  • Hautausschlag am Dekolleté bis zum Hals – bei Christina deutlich sichtbar. Für sie passten dazu Redewendungen wie „Ich hab so einen Hals“ oder „Mir platzt der Kragen“.
  • Schluckbeschwerden / Kloß im Hals – sehr häufig genannt. Das Gefühl, nicht richtig schlucken zu können.
  • Kribbeln in Händen und Beinen – oft verbunden mit der Angst vor „schlimmen Diagnosen“, obwohl es in vielen Fällen mit Verspannung und Atmung zusammenhängt.
  • Taubheitsgefühle – in Händen, Beinen oder an einzelnen Körperstellen, was stark verunsichern kann.
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche – besonders in Angstmomenten oder während Panikattacken.

Psychische Symptome: Wenn die Seele „körpert“

Neben den körperlichen Reaktionen sind es vor allem die inneren Zustände, die Betroffene stark belasten.

  • Innere Unruhe und Anspannung – während ihres Burnouts fühlte sich Christina, „als wäre ich kurz vorm Platzen“. Ein permanentes Getriebensein von innen.
  • Schlafstörungen – bei ihr „ganz extrem“. Einschlaf- und Durchschlafprobleme, oft verbunden mit nächtlichem Grübeln.
  • Vermehrter Harndrang – besonders nachts, wenn die Schlafstörungen ohnehin schon stark sind.
  • Benommenheit – wie „in Watte gepackt sein“, teilweise vergleichbar mit einem Betrunkenheitsgefühl, aber ohne Alkohol.
  • Derealisationsgefühle – das Gefühl der Unwirklichkeit, als wäre alles um einen herum nicht ganz echt oder man sei nicht richtig da.
  • Konzentrationsprobleme – Christina sagt, sie hatte sie „24 Stunden des Tages, außer wenn ich geschlafen habe“.
  • Hoffnungslosigkeit – vor allem in ihrer depressiven Phase war der Gedanke stark: „Es bringt alles eh nichts, ich werde das eh nie schaffen.“
  • Angst vor Kontrollverlust – die Sorge, die Kontrolle über sich selbst, den Körper oder das Verhalten zu verlieren, ist ein riesiges Thema bei Angst.
  • Angst zu sterben – Christina beschreibt dieses Symptom als dasjenige, hinter dem „die ganzen anderen Symptome auch so ein bisschen dahinterstehen“.

Gerade diese inneren Zustände sorgen dafür, dass sich Betroffene noch stärker zurückziehen, sich selbst misstrauen und den Körper permanent beobachten.

Wie du mit Angstsymptomen umgehen kannst

Die 30 Symptome können sehr unterschiedlich aussehen, aber sie haben eine gemeinsame Botschaft: Angst ist im System aktiv. Hilfreich ist ein Umgang, der sowohl die körperliche als auch die psychische Ebene einbezieht.

1. Medizinische Abklärung – und dann Vertrauen üben

Christina betont immer wieder, wie wichtig ein ärztlicher Check ist:

  • Lass lang anhaltende oder sehr belastende Symptome einmal gründlich abklären.
  • Wenn du unsicher bist, hol dir eine Zweitmeinung.
  • Wenn alles unauffällig ist, darfst du üben, dem Befund wirklich zu glauben.

„Im Notfall kann man sich auch mal eine Zweitmeinung anhören. Aber das ist wieder dieses: Wahrscheinliches ist wahrscheinlich.“

2. Normalisieren und verbinden: Du bist nicht allein

Viele Hörerinnen und Hörer melden Christina zurück, dass es entlastend ist zu hören, dass andere die gleichen Symptome haben.

Gerade das kann helfen:

  • Die Symptome nicht mehr als „abnorm“ oder „gefährlich“ zu sehen.
  • Zu verstehen: Angst kann sich so anfühlen – ohne dass eine schwere Erkrankung dahinterstecken muss.
  • Sich weniger allein und „komisch“ zu fühlen.

Das Ziel ist nicht, sofort alle Symptome loszuwerden, sondern zuerst zu verstehen, was da passiert – und den Schrecken ein Stück weit zu nehmen.

3. Strategien und Tipps im Alltag

In der Folge deutet Christina an, dass sie für viele Symptome <strongkonkrete Strategien entwickelt hat – und auch aus der Community zahlreiche Tipps gesammelt hat.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • achtsamer Umgang mit Stress und Überlastung (Stichwort Burnout)
  • ein bewussterer Blick auf Verspannungen, Körperhaltung und Atmung
  • Routinen für Schlafhygiene und Abendgestaltung
  • Umgang mit angstauslösenden Gedanken („Was, wenn doch etwas Schlimmes ist?“)

Viele dieser Ansätze hat sie in ein E-Book gepackt, in dem die Top 30 Symptome noch einmal aufgelistet und mit konkreten Umgangstipps hinterlegt sind.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Christina ihre frühen Podcastfolgen bewusst nicht neu aufnimmt – und wie dir das Mut machen kann, unperfekt zu starten.
  • Hinweis auf eine eigene Folge mit einem Schlafexperten rund um das Thema Ein- und Durchschlafen.
  • Wie Schwangerschaft alte Angstsymptome (z. B. Ohrgeräusche) bei Christina kurzfristig wieder aktiviert hat.
  • Was es emotional mit dir macht, wenn der Körper ständig neue „Baustellen“ meldet – und wie du aus der Daueralarmstimmung aussteigen kannst.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Psychosomatik & Symptome". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Psychosomatik & Symptome"
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