Wer bin ich und was will ich? Wie Du (wieder) mehr zu Dir selbst findest!

Ihr Lieben, heute geht es um die wohl zwei zentralsten Fragen des Lebens: Wer bin ich eigentlich wirklich und was möchte ich von meinem Leben? Oftmals sind wir in unserem stressigen Alltag so beschäftigt, dass wir mit unserem Wünschen und Bedürfnissen auf der Strecke bleiben. Hast Du auf diese beiden Fragen eine klare Antwort? Falls nicht, kann Dir dieser Blog Beitrag vielleicht helfen, wieder mehr zu Dir selbst zu finden und ein Leben zu leben, das Deinen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Mit diesen fünf Tipps findest Du wieder mehr zu Dir selbst.

Wer bin ich und was will ich? Mit diesen fünf Tipps kommst Du auf Deinem Weg zur Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung ein großes Stück weiter. Um herauszufinden, wer Du eigentlich wirklich bist und was Du Dir von Deinem Leben wünscht, musst Du Dich zunächst mit ein paar wichtigen Fragen auseinandersetzen.

Auf der Suche nach Dir selbst kann Dir auch der wunderschöne Lebensfreude Kalender* von Rolf Merkle und Doris Wolf helfen. Ich kaufe mir den Kalender jedes Jahr und hänge ihn mir über meinen Schreibtisch :-). Alle zehn Tage gibt es ein Kalenderblatt mit wunderschönen inspirierenden Zitaten, Worten und Denkanstößen. Der Kalender ist auch ein super schönes Geschenk für die Freundin oder den Freund.

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1. Sich die richtigen Fragen stellen

Wenn Du nicht genau weißt, wer Du sein willst und was Du Dir von Deinem Leben wünscht, kannst Du Dich in einem ersten Schritt auch einfach mal fragen, was Du eigentlich nicht willst. Denn diese Frage zu beantworten fällt uns oftmals leichter. Und es ist mindestens genauso wichtig, zu wissen, was Du nicht willst! Auch daraus kannst Du Erkenntnisse ziehen und viel lernen. Weitere Fragen, die Dir helfen, mehr zu Dir selbst zu finden wären zum Beispiel:

  • Wie fühle ich mich gerade und warum?
  • Was macht mich glücklich und was macht mich unglücklich?
  • Für was bin ich dankbar?
  • Wen liebe ich? Und wer liebt mich?
  • Welches größere Ziel habe ich im Leben?
  • Was möchte ich an andere Menschen weitergeben?
  • Bei welcher Tätigkeit spüre ich extrem viel Freude?
  • Was mochte ich (schon) als Kind besonders gerne?

Ein schönes Buch, das sich auch mit diesen Fragen auseinandersetzt und das ich kürzlich zum Thema Selbstfindung gelesen habe ist das Buch „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky*. Es ist wirklich ein ganz besonderes Buch, das zum Nachdenken über sich selbst und seine Wünsche und Bedürfnisse anregt. Meine Lieblingsbücher Selbsthilfe Bücher habe ich Dir noch einmal in diesem Blog Beitrag zusammen gefasst.

2. Zeit alleine mit sich selbst verbringen

In unsere heutigen Welt haben wir quasi verlernt, alleine zu sein und es zu genießen. Wir sind gedanklich nie beim hier und jetzt, sondern immer schon einen Schritt weiter. Wir stehen auf und überlegen uns beim Kaffee, was wir einkaufen, wir kaufen ein und überlegen uns währenddessen, wie wir das Abendessen zubereiten, wir essen zu Abend und denken an den nächsten Morgen im Büro. Und so geht das den ganzen Tag lang endlos weiter. Wir sind oft nicht wirklich bei uns,  im „Innen“, sondern meistens bei den anderen, im „Außen“. Diese Zeit, die man mit sich alleine verbringt, ist jedoch ungeheuer wertvoll, da wir nur dann erfahren, was wir wirklich möchten. Unsere tiefsten Wünsche und Bedürfnisse zeigen sich nur, wenn wir nicht ständig von anderen Menschen und Dingen abgelenkt werden. Am Anfang mag das alleine sein und das bewusst Zeit mit sich verbringen noch komisch und befremdlich sein, aber je mehr man sich daran gewöhnt hat, desto wertvoller und natürlicher wird diese Zeit, die Du nur für Dich einplanst, werden. Denn so wirst Du Schritt für Schritt zu immer mehr innerer Ruhe und Gelassenheit finden. Fang einfach mal mit einem Spaziergang an.

3. Input versus Output

In der heutigen Zeit, wo wir mit Selbsthilfebüchern und Co. regelrecht zugeschüttet werden, ist es sinnvoll, nicht sofort auf jeden Zug, das heißt jedes Selbsthilfe-Buch, jeden (spirituellen) Trend, jede (neue) Theorie aufzuspringen. Es ist wichtig, dass wir lernen zu differenzieren. Tipps von anderen darf man natürlich gerne annehmen, aber am besten, ohne sich darin zu verlieren und sie als die einzige Wahrheit anzusehen. Und ohne sich permanent mit den anderen zu vergleichen. Denn da wir uns bevorzugt mit Menschen vergleichen, die es vermeintlich „besser“ haben als wir, machen Vergleiche machen vor allem eins: unglücklich. Du solltest vielmehr versuchen Deine eigene Individualität auszuleben und zu fördern und Dir trotzdem von anderen ab und zu Feedback geben lassen, damit sich auch andere Blickwinkel und Möglichkeiten ergeben. Also quasi die gesunde Mischung aus Input von Innen und Input von Außen finden.

4. Geduld, Geduld, Geduld

Veränderung passiert nicht von heute auf morgen. Deshalb ist es wichtig, dass wir auf dem Weg der Selbstfindung geduldig mit uns sind. Nur so können wir auf Dauer zu innerer Ruhe finden. Wenn wir in unserem Leben noch nicht da sind, wo wir gerne sein möchten und noch nicht das haben, was wir uns wünschen, hat das immer einen Grund. Vermutlich sind wir noch nicht so weit und müssen zuvor noch einiges lernen oder erfahren. Versuche, Dich immer nur auf den nächsten kleinen Schritt zu konzentrieren. Was kannst Du hier und heute, in diesem einen Moment tun, um Deinem Ziel bzw. Deinen Wünschen und Bedürfnissen ein kleines Stückchen näher zu kommen? Wenn Du nicht so recht weiter kommst und Dich alte Muster und negative Gedanken plagen, lass Dir gesagt sein, dass es einfach etwas dauert, bis man sein Leben in neue, positivere Bahnen lenken kann.  Aber Dein Gehirn ist ein Muskel und man kann ihn trainieren. Je mehr Dein Gehirn mit neuen, besser zu Dir selbst passenden Handlungs- und Denk-Mustern konfrontiert wird, desto leichter wird es Dir in Zukunft fallen das neue Denken und Handeln auch durchzuführen.

5. Der Weg ist das Ziel

Sich selbst zu finden zu verwirklichen, ist eine Lebensaufgabe und im Prinzip nie zu Ende. Das Leben ist stetiger Wandel. Die große Kunst ist es, diesen Wandel zuzulassen und sich nicht dagegen zu sträuben und sich damit gegen das Leben an sich aufzulehnen, denn das wird niemals funktionieren.

„Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ Aristoteles

Versuche Deinen Weg, Deine ganz spezielle Reise zu genießen. Wenn wir auf unser Leben zurückblicken, sind es oftmals die Wendepunkte in unserem Leben und die Zeiten, in denen alles nochmal auf Anfang zurück ging, die für uns die meiste Bedeutung hatten und aus denen wir am meisten für unsere Entwicklung mitnehmen konnten.  Die eine große Vision, das eine große Ziel spielt eigentlich im Leben gar keine so große Rolle. Ein Ziel darf natürlich da sein, aber gehe nicht mit einer reinen „Wenn-dann-Einstellung“ heran. Solch eine Einstellung  wird Dich niemals glücklich machen. Zu denken, dass nur WENN ich das und das besitze oder das und das erreicht habe, DANN endlich glücklich/zufrieden/entspannt sein zu können ist ein Trugschluss. Glück und Zufriedenheit wirst Du niemals langfristig im Außen finden. Vielleicht macht es Dich für kurze Zeit „high“, tiefe Erfüllung wird es Dir jedoch nicht bringen. Denn dafür müssen wir den Blick immer nach Innen richten. Fang einfach mal damit an und Du wirst die Veränderung schon bald spüren können!

Wenn Ihr Euch außerdem für Bücher zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Selbstfindung interessiert, habe ich noch zwei Empfehlungen für Euch. Ich habe sie gelesen und mich haben sie wirklich sehr angesprochen:
„Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von  François Lelord*
„Ich bin dann mal weg – meine Reise auf dem Jakobsweg“ von Hape Kerkeling*

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Wer bin ich und was will ich - 5 Tipps zu Selbstfindung und Persönlichkeitsentwicklung

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