Mut trotz Angst – wie du zu innerer Stärke und mehr Selbstbewusstsein findest

Interview mit Lars Amend

31.03.2025
Folge 320 | Mut trotz Angst - wie du zu innerer Stärke und mehr Selbstbewusstsein findest mit Lars Amend

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst unplugged: Wie du mutig mit deinen Ängsten lebst – mit Bestsellerautor Lars Amend

Angst gehört zu jedem Leben. Doch wie sehr sie deinen Alltag bestimmt, liegt zu einem großen Teil in deiner Hand. In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina Hillesheim mit Spiegel-Bestsellerautor Lars Amend darüber, wie du deine Angst entzauberst, Chancen trotz Unsicherheit ergreifst und warum echtes Glück nicht durch Vermeidung entsteht.

Die Folge richtet sich an dich, wenn du mit Angst, Stress oder Panik kämpfst, dich oft von Sorgen bremsen lässt und dir praktische, alltagstaugliche Impulse wünschst – verständlich, ehrlich und ohne Schönreden.

Unser Gast: Lars Amend

Lars Amend ist Autor, Podcaster und Mentor. In den letzten 15 Jahren hat er 13 Bücher für Erwachsene und mehrere Kinderbücher veröffentlicht, davon zwölf Spiegel-Bestseller, einige sogar auf Platz 1. Zwei seiner Bücher wurden verfilmt. Mit seinem Podcast, seinem „Magic Monday“-Newsletter und seinen Büchern möchte er Menschen Mut machen, ihr eigenes Leben liebevoller, bewusster und freier zu gestalten.

In diesem Gespräch teilt Lars offen seine eigenen Erfahrungen mit Angststörungen, Lampenfieber und Versagensängsten – und zeigt, wie er es geschafft hat, trotzdem immer wieder zu springen: auf Bühnen, in neue Projekte und in eiskaltes Wasser.

1. Angst benennen, teilen und entzaubern

Viele Menschen glauben, sie hätten Angst vor der Zukunft. Doch wie Lars sagt:

„Viele Menschen denken, sie haben Angst vor der Zukunft, aber in Wahrheit haben sie Angst davor, dass sich die Vergangenheit wiederholt.“

Anstatt diese Angst wegzudrücken, hilft es, sie ans Licht zu holen.

Angst laut aussprechen statt heimlich ertragen

Lars beschreibt, wie er vor seiner ersten großen Live-Tour mit rund 600 Menschen im Saal massive Angst hatte. Er hatte das Programm nicht einmal komplett durchgeprobt, Videos und Musik liefen zum ersten Mal „in echt“.

Sein Weg damit umzugehen:

  • Er ist trotzdem auf die Bühne gegangen.
  • Er hat seine Angst direkt mit dem Publikum geteilt.

Seine Worte an die Menschen im Saal:

„Leute, ich habe das noch nie gemacht gerade. Wenn es mal holpert und nicht so rund läuft, helft mir einfach.“

Allein dadurch passierte etwas Entscheidendes:

  • Der Druck fiel ab – er hatte nichts mehr zu verbergen.
  • Die Menschen im Publikum fühlten sich ihm näher und sahen: Er hat auch Angst, genau wie wir.
  • Die Angst konnte ihm nicht mehr die Geschichte erzählen: „Du musst perfekt sein, sonst lachen alle.“

Dasselbe Prinzip kannst du in deinem Alltag nutzen – zum Beispiel bei Flugangst, beim Arzttermin oder einem wichtigen Gespräch.

Christinas Tipp dazu:

  • Sag im Flugzeug ganz ehrlich zu deiner Sitznachbarin oder deinem Sitznachbarn:
    „Entschuldigen Sie, ich habe wirklich krasse Flugangst. Es kann sein, dass ich sehr nervös bin. Vielleicht haben Sie ja einen Tipp?“

Wirkung:

  • Du nimmst dir selbst den inneren Druck („Was denken die anderen?“).
  • Du schaffst Verbundenheit statt Scham.
  • Du zeigst dich – und genau das macht dich oft sympathischer, nicht „peinlich“.

Mit der Angst sprechen wie mit einem Kind

Statt die Angst wegzuschieben, lädt Lars sie bildlich gesprochen an den Tisch ein. Eine seiner kraftvollsten Übungen:

  1. Stell dir vor, deine Angst ist ein kleines Kind, das zur Tür hereinkommt.
  2. Du sagst innerlich: „Ah, liebe Angst, du bist wieder da. Schön, dass du da bist. Setz dich hin, ich mach dir einen Kakao.“
  3. Du „verlässt kurz den Raum“, kommst wieder und beginnst ein Gespräch – wie vor Gericht.

Frag deine Angst:

  • „Liebe Angst, was willst du mir sagen?“
  • „Beweise mir bitte vor diesem inneren Gericht, dass du recht hast.“
  • „Stimmt es wirklich, dass alle mich auslachen werden?“
  • „Stimmt es wirklich, dass ich das nicht kann?“

Mit der Zeit merkst du:

  • Die Angst hat keine belastbaren Beweise, nur Fantasie und „Was-wäre-wenn“-Szenarien.
  • Die innere Stimme wird leiser, weil sie argumentieren muss – und daran scheitert.

Wichtige Erkenntnis von Christina dazu:

Oft ist da nur eine endlose Kette von „Was wäre, wenn …?“ – aber keine Fakten.

Deine Geschichte ist nur eine Geschichte – kein Urteil fürs Leben

Ein weiterer zentraler Gedanke von Lars:

„Wir erzählen uns alle eine Geschichte unseres Lebens, aber es ist nur eine Geschichte. Es ist nicht die Wahrheit.“

Das bedeutet:

  • Nur weil du einmal abgelehnt wurdest, heißt das nicht, dass du „nicht gut genug“ bist.
  • Nur weil du einmal eine Panikattacke hattest, heißt das nicht, dass du für immer ausgeliefert bist.
  • Nur weil du einmal „gescheitert“ bist, heißt das nicht, dass es immer so laufen wird.

Oder wie Christina es ausdrückt:

„Deine Zukunft ist keine automatische Verlängerung deiner Vergangenheit.“

Du kannst jeden Tag entscheiden, ein neues Kapitel zu schreiben – mit neuen Erfahrungen, neuen Entscheidungen und neuen Bildern von dir selbst.

2. Keine Vermeidung: Mut ist der Schlüssel, nicht Perfektion

Angst verschwindet nicht, indem du Situationen meidest. Im Gegenteil: Vermeidung hält sie lebendig und macht sie oft stärker.

Lars bringt es auf den Punkt:

„Glück entsteht nicht durch das Vermeiden von Unglück. Und die Angst verschwindet nicht, wenn du Dinge nicht machst.“

Vermeidung hält Angst in Bewegung

Ein typisches Muster bei Angststörungen ist Vermeidungsverhalten:

  • Du fliegst nicht mehr.
  • Du fährst kein Auto mehr.
  • Du gehst nicht mehr zu Veranstaltungen oder sprichst nicht mehr vor Gruppen.

Das Problem:

  • Du bekommst nie die Erfahrung: „Ich kann das – es passiert nichts Schlimmes.“
  • Dein Gehirn lernt nur: „Es war richtig, zu vermeiden. So habe ich Schlimmes verhindert.“

So bleibt die Angst stark und glaubwürdig.

Das Gegenmittel ist nicht „brutaler Zwang“, sondern bewusste Konfrontation in kleinen oder größeren Schritten:

  • Du gehst trotzdem auf die Bühne.
  • Du fährst trotzdem eine kleine Strecke mit dem Auto.
  • Du gehst trotzdem zum Arzt und sagst vorher, dass du Angst hast.

„Scheiß drauf, ich springe in dieses kalte Wasser“

Lars beschreibt seine innere Haltung so:

„Ich lasse mir mein Leben von meiner Angst nicht kaputt machen. Ich lasse mir keine Chancen wegnehmen von meiner Angst.“

Statt alles minutiös zu planen, geht er zunehmend den Weg der Radikalkur:

  • Auf die Bühne gehen, ohne Sicherheitsnetz.
  • Sich vom Moment, vom Publikum und von der eigenen Intuition führen lassen.
  • Im Notfall sagen: „Leute, ich weiß gerade nicht, was ich sagen soll. Worüber wollt ihr reden?“

Das ist kein Rezept für jeden Auftritt, aber ein starkes Bild:

Mut heißt nicht, keine Angst zu haben. Mut heißt, trotz Angst zu springen.

Oder wie Lars es formuliert:

„Wie kannst du etwas Neues in dein Leben holen? Indem du es einfach machst, indem du sagst: Scheiß drauf, ich springe jetzt in dieses verdammte kalte Wasser rein und fertig.“

Das „Nein“, vor dem du Angst hast, hast du ohne Versuch schon sicher

Christina bringt ein alltagsnahes Beispiel: Du siehst in der Bahn jemanden, der dich total anspricht. Du würdest ihn oder sie gerne ansprechen – aber deine Angst erzählt dir Horrorgeschichten:

  • „Der ist bestimmt vergeben.“
  • „Die denkt doch, ich bin peinlich.“
  • „Ich sehe heute furchtbar aus.“

Wenn du gar nichts tust, ist das Ergebnis klar: Es bleibt beim Nein.

Du gehst nach Hause und quälst dich mit Gedanken wie:

  • „Hätte ich es doch gemacht.“
  • „Warum war ich wieder so feige?“

Lars legt den Fokus anders:

  • Das Schlimmste, was realistisch passieren kann, ist ein freundliches oder neutrales Nein:
    „Sorry, ich bin verheiratet / vergeben.“
  • Das Horror-Szenario („Was glaubst du, wer du bist?“) passiert in der Realität so gut wie nie – das ist Fantasie deiner Angst.
  • Und selbst wenn jemand grob reagiert, sagt das mehr über diese Person aus als über dich.

Entscheidend ist:

Du gehst nach Hause und fühlst dich wie eine Königin oder ein König, weil du etwas getan hast, wovor du Angst hattest.

Das ist für Lars die größte Form von Selbstliebe:

  • Nicht nur meditieren und Journaling machen.
  • Sondern handeln, Chancen ergreifen, das Leben nicht an dir vorbeifließen lassen.

Absagen und Rückschläge neu bewerten

Lars’ Weg als Autor zeigt eindrücklich, wie wichtig diese Perspektive ist:

  • Sein erstes Buch wurde von allen angeschriebenen Verlagen abgelehnt oder einfach ignoriert.
  • Später hat er über eine Million Bücher verkauft und eine Bestsellerquote von rund 95 %.
  • Trotzdem bekam er auch für sein Kinderbuchprojekt mit seiner Partnerin wieder viele Absagen.

Seine Interpretation von „Nein“:

  • „Ein Nein heißt nicht unbedingt, dass du etwas nicht gut kannst.“
  • Es kann auch heißen: „Noch nicht“, „Nicht hier“, „Streng dich mehr an“, „Willst du es wirklich?“

Absagen sind für ihn Prüfsteine:

  • Wie sehr willst du es wirklich?
  • Gibst du nach zehn Neins auf – oder gehst du weiter?

Ein ermutigender Gedanke von ihm:

„In den Charts stehen nie nur die Besten. Es stehen die da, die einfach nicht aufgehört haben.“

3. Mit Angst im Alltag umgehen: Von Panikattacke bis Elternsorgen

Lars und Christina sprechen nicht nur über Haltung, sondern auch über sehr konkrete Situationen: Panikattacken, Autofahren, Auftritte, Kinderkrankheiten.

Wenn die Angst körperlich wird: Panikattacken und Herzrasen

Lars hatte selbst eine Phase mit starken Angststörungen, in der er sicher war, einen Herzinfarkt zu bekommen:

  • Herzrasen, Schweiß, Unruhe.
  • Gedanken wie: „Gleich bleibt mein Herz stehen.“

Was ihm geholfen hat:

  • Sofortiger Unterbrechungs-Impuls: aus dem Bett raus, den Raum wechseln.
  • Sich auf den Boden legen – das gibt Bodenhaftung, Körperkontakt, Präsenz im Hier und Jetzt.
  • Wenn der Boden zu kalt war: auf ein hartes Sofa, das zwar unbequem, aber stabil war.

Christina kennt dieses Herzinfarkt-Gefühl aus eigener Geschichte sehr gut und empfiehlt exakt das Gleiche: auf den Boden legen, um wieder im Körper anzukommen.

Weitere langfristige Stützen für Lars:

  • Regelmäßige Meditation – morgens 20 Minuten und nachmittags 20 Minuten.
  • Kältetraining / Eisbaden (unter Anleitung):
    Im Eiswasser geht der Körper in den Überlebensmodus. Du kannst kaum noch denken, die Angst hat sprichwörtlich keine Bühne. Danach fühlt es sich an, als wäre der Körper „neu gestartet“ worden: klar, wach, präsent.

Wichtig: Kälte-Experimente bitte nicht unvorbereitet alleine starten, sondern – wenn möglich – in begleiteten Kursen oder unter fachkundiger Anleitung.

„Was mache ich in diesen 5 Sekunden?“ – Akut-Tipps in Angstsituationen

Für Momente wie:

  • du stehst vor einem Vortrag,
  • du sitzt im Auto und willst losfahren,
  • du stehst vor dem Arztzimmer oder der Flugzeugtür,

empfiehlt Lars vor allem eins: den Gedankenstrudel sofort unterbrechen.

Zum Beispiel:

  • Greif zum Handy und ruf jemanden an.
  • Lenk deine Gedanken kurz bewusst auf etwas anderes.
  • Steh auf, beweg dich, wechsle den Ort.

Das Ziel ist nicht Ablenkung für immer, sondern eine kurze Unterbrechung, damit du nicht vollständig in der Gedankenspirale untergehst und dann trotzdem handeln kannst.

Elternängste: Wenn die Sorge um dein Kind übermächtig wird

Angst nimmt eine neue Qualität an, wenn du Vater oder Mutter wirst. Lars, Papa einer dreieinhalbjährigen Tochter, beschreibt mehrere Ebenen:

  • Die Verantwortung vor und während der Geburt.
  • Die akute Angst, als seine Tochter nach der Geburt auf die Intensivstation musste.
  • Die abstraktere Angst davor, dass dem Kind irgendwann etwas Schlimmes passieren könnte.

In der Intensiv-Situation hat er gelernt:

  • „Es ist nicht alles wahr, was ich denke.“
  • Die Gedanken malen Katastrophen, aber du kannst in diesem Moment nur eines: da sein und hoffen.

Später, bei den „klassischen“ Elternmomenten – 40 Grad Fieber am Wochenende, Stürze, Infekte – wurde mit jeder Erfahrung ein Stück Angst abgebaut:

  • Beim ersten Fieber riefen sie den Kindernotdienst.
  • Heute ist Fieber nichts Unbekanntes mehr – die Erfahrung zeigt: Es geht vorbei.

Ein besonders einschneidender Moment war, als seine Tochter kurz „verschwunden“ war und seine Partnerin sie nicht mehr sah. Innerhalb von Sekunden baute sich innerlich das Bild einer Kindesentführung auf. Die Kleine spielte nur um die Ecke – doch die Angstspur im Nervensystem war gelegt.

Ihre bewusste Reaktion darauf:

  • Direkt darüber sprechen.
  • Reflektieren, was da innerlich passiert ist.
  • Verhindern, dass sich dieses Erlebnis als „Wahrheit“ einbrennt und künftig das Verhalten bestimmt.

So konnten sie vermeiden, dass daraus z. B. die Überzeugung wird: „Ich darf mein Kind nie wieder loslassen, sonst passiert etwas Schlimmes.“

Ein schönes Bild zum Schluss dieses Themenblocks:

„Wenn du beim Skifahren oder Fahrradfahren stürzt, setz dich möglichst schnell wieder drauf.“ So speichert dein System: Es war schlimm, aber ich kann weiterfahren.

4. Kinder stärken: Mut, Anderssein und die Stimme des Herzens

Ein Herzensprojekt von Lars ist seine Kinderbuchreihe rund um die Ratte Quiek, die er zusammen mit seiner Partnerin Anahita, einer Grundschullehrerin und Pädagogin, entwickelt hat. Die Bücher verbinden kindgerechte Geschichten mit tiefen Themen wie Selbstwert, Mut und Angst.

Warum ausgerechnet eine Ratte?

Viele Verlage wollten lieber „beliebte Tiere“ wie Löwen, Pandas oder Lamas. Ratten schneiden in Umfragen bei Kindern nicht gut ab. Aber genau deshalb blieb Lars bei der Idee:

  • Die Ratte steht für Außenseiterkinder, die sich nicht gesehen fühlen.
  • Sie steht für alle, die nicht als erste gewählt werden, nicht „cool“ oder „süß“ gelten.
  • Sie erinnert an das Gefühl: „Mit mir stimmt irgendwas nicht.“

Die Botschaft der Bücher: Du bist richtig, auch wenn du anders bist.

„Weil ich anders bin“ – Anderssein als Stärke

Im ersten Bilderbuch „Weil ich anders bin“ entdeckt Quiek ihre Herzensstimme. Diese innere Stimme sagt ihr:

„Ich bin richtig und ich bin wichtig, genauso wie ich bin – auch wenn ich anders bin.“

Quiek ist keine typische „Müllratte“, sie mag Blumenwiesen mehr als Mülltonnen. Sie passt nicht zu dem, was „alle anderen Ratten“ tun. Und genau das ist in Ordnung.

Ein schöner Kniff der Autor:innen:

  • Quiek ist bewusst weder eindeutig Junge noch Mädchen.
  • Jedes Kind darf Quiek so sehen, wie es möchte – mit seiner eigenen Seele, seiner eigenen Identifikation.

„Weil ich wichtig bin“ – stärkende Glaubenssätze für Kinder

Im dazugehörigen Wimmelbuch <strong„Weil ich wichtig bin“ sind Lars’ Lieblings-Glaubenssätze für Kinder eingebettet. Sie richten sich an die Kleinen – und ganz nebenbei auch an die Großen:

  • Ich bin klug.
  • Ich bin stark.
  • Ich bin genug.
  • Ich bin in Sicherheit.
  • Ich bin geliebt.
  • Ich kann alles schaffen, was ich will.

Für Christina, die selbst jeden Abend mit ihren Kindern liest, sind solche Bücher auch für Eltern ein Schatz: Zwischen den Zeilen steckt oft tiefe Weisheit für Erwachsene.

„Weil ich mutig bin“ – Angst überwinden auf der Schrottplatz-Bühne

Im zweiten Bilderbuch „Weil ich mutig bin“ geht es direkt um das Thema Angst und Mut:

  • Quiek liebt es zu singen.
  • Aber sie traut sich nicht, vor anderen zu singen.
  • Beim Schrottplatzfestival steht sie vor der Entscheidung:
    Gehe ich die Treppe zur Bühne hoch – oder höre ich auf meine Angst und laufe weg?

Am Ende folgt Quiek wieder der Stimme ihres Herzens, geht auf die Bühne und singt. Nicht, weil sie keine Angst mehr hat – sondern weil sie trotz Angst handelt.

Darin steckt dieselbe Botschaft, die sich durch die ganze Podcastfolge zieht:

  • Das Leben lebt durch das Erleben.
  • Wenn du der Angst folgst, wird es dunkel, eng und freudlos.
  • Mut bedeutet nicht Perfektion, sondern Präsenz und Bereitschaft, dich zu zeigen.

Robbie Williams ist für Lars ein gutes Beispiel dafür: Er ist streng genommen nicht der „perfekteste“ Sänger, hatte Drogen- und Alkoholprobleme und viele Selbstzweifel – aber er liegt mit Herz auf der Bühne, ist ehrlich und nahbar. Genau das macht ihn so erfolgreich und liebenswert.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum Erfolg oft ganz anders aussieht, als wir es uns vorstellen – Biografien von Andre Agassi und Matthew Perry als ehrliche Einblicke hinter die Fassade.
  • Weshalb Biografien Lars und Christina stärker inspirieren als klassische „10-Schritte-Ratgeber“.
  • Der Unterschied zwischen äußerem Erfolg (Charts, Bestsellerlisten, Geld) und innerem Erfolg (Freiheit, Authentizität, Selbstannahme).
  • Wie du mit professioneller Unterstützung (Coaching, Therapie) verhinderst, dass sich Angstgedanken als „Wahrheit“ in deinem System festsetzen.
  • Warum kleine Abendrituale mit Kindern – fünf Bücher vorlesen und gemeinsam abtauchen – auch für Erwachsene heilsam und inspirierend sein können.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Selbstliebe & Selbstbewusstsein". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Selbstliebe & Selbstbewusstsein"
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