„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Chronische Nackenschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Verdauungsprobleme, eingeschlafene Hände – viele, die Angst haben, kennen diese körperlichen Symptome nur zu gut. In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina mit Gesundheitscoach Dominik Barkow darüber, wie eng Angst, Stress und Schmerzen verbunden sind und was du selbst tun kannst, um aus dem Teufelskreis auszusteigen.
Die Folge richtet sich an dich, wenn du:
Die Ansprache bleibt wie im Gespräch: direkt, persönlich und per Du.
Dominik Barkow ist ganzheitlicher Gesundheitscoach und neurozentrierter Trainer. Fast zehn Jahre lang war er selbst chronischer Schmerzpatient: Knie, Schultern, Nacken, Schwindel, Verdauungsprobleme, Erschöpfung, depressive Verstimmung – ohne klare Diagnose, ohne nachhaltige Hilfe.
Aus diesem Leidensweg ist seine heutige Arbeit entstanden. Dominik kombiniert:
Sein Ziel: Menschen mit chronischen Schmerzen dabei unterstützen, ihre Beschwerden eigenständig und nachhaltig in den Griff zu bekommen – ohne sich dauerhaft von Therapeut:innen oder Behandlungen abhängig zu fühlen.
Eine der wichtigsten Botschaften aus dem Gespräch: Chronische Schmerzen haben fast nie nur eine Ursache. Sie entstehen meistens, weil viele Faktoren zusammenkommen und dein innerer „Eimer“ irgendwann überläuft.
Dominik nutzt das Bild des „Pain- oder Stress-Bucket“, also eines Eimers, der sich langsam füllt. Nicht das eine Ereignis „von gestern“ macht dir heute Schmerzen, sondern:
Wenn dieser Eimer voll ist, reicht ein kleiner zusätzlicher Trigger – und dein Körper reagiert mit Schmerz, Schwindel, Verspannung oder Verdauungsstress.
Zitat von Dominik: „Man sollte sich nicht fragen: Was habe ich gestern gemacht, dass ich heute Schmerzen habe? Sondern: Was habe ich in der Zeit vorher alles gemacht, was diesen Eimer gefüllt hat?“
Dominik arbeitet nach dem biopsychosozialen Modell. Schmerzen werden dabei von drei Bereichen beeinflusst:
Eine große Studie zu Rückenschmerzen zeigte: Der stärkste gemeinsame Nenner bei Menschen mit unteren Rückenschmerzen war Unzufriedenheit im Job – nicht etwa eine „schlechte Haltung“ oder „schwache Bauchmuskeln“.
Die Konsequenz: Wenn du chronische Schmerzen hast, lohnt es sich, ehrlich auf alle drei Ebenen zu schauen, statt nur an einem Körperteil „herumzudoktern“.
Viele Hörer:innen von „Angst unplugged“ kennen das: Ein Ziehen im Kopf, ein Druck im Nacken, Ohrgeräusche oder Schwindel – und sofort schießt der Gedanke hoch: „Ich habe bestimmt etwas Schlimmes. Vielleicht einen Tumor.“ Vor allem bei hypochondrischen Ängsten ist diese Spirale sehr vertraut.
Dominik ermutigt dazu, erste Reaktion und Interpretation zu verändern:
Statt Schmerz nur als Feind zu sehen, lädt Dominik ein, ihn als Signalgeber zu verstehen:
Zitat: „Schmerz ist immer ein Signalgeber. Das Gehirn sagt: Irgendwas stimmt nicht, bitte ändere was.“
Das bedeutet:
Viele unserer Alltags-Sprüche sind erstaunlich treffend, wenn es um psychosomatische Zusammenhänge geht:
Solche Bilder sind kein Zufall. Unsere Sprache hat sich über viele Jahre entwickelt und spiegelt sehr genau wider, wie Körper und Seele miteinander verbunden sind.
Dominik empfiehlt, Symptome bewusst als Einladung zu lesen:
Anstatt sofort in Panik zu rutschen, kannst du anfangen, Muster zu erkennen:
Ein Schwerpunkt der Folge ist die Frage: Warum spüren so viele Stress „im Nacken“? Und wie kannst du körperliche und seelische Ursachen besser unterscheiden?
Wenn wir gestresst sind, schaltet unser vegetatives Nervensystem in den Sympathikus-Modus – den klassischen „Kampf-oder-Flucht“-Zustand:
Evolutionsbiologisch ist unser Körper darauf ausgelegt, in einer Gefahrensituation rennen oder kämpfen zu können. Dafür spannt er die Muskulatur an – vor allem an Stellen, die schützen sollen.
Die Halswirbelsäule ist ein besonders verwundbarer Bereich:
Darum reagiert der Körper reflexhaft mit:
Die Mischung aus Daueranspannung, schlechter Beweglichkeit und Stress im System führt dann zu:
Massage & Co. können kurzfristig Linderung bringen, lösen aber nicht die Ursache, wenn dein Alltag weiterhin aus Sitzen, Stress und hochgezogenen Schultern besteht.
Christina berichtet in der Folge davon, dass ihr nachts häufig die Hände einschlafen. Dominik macht deutlich: Es ist wichtig, nicht jedes Symptom vorschnell auf Angst und Stress zu schieben.
Mögliche körperliche Ursachen:
Hier kann gezieltes Mobilitätstraining helfen, um die Durchblutung und Beweglichkeit entlang der betroffenen Strukturen zu verbessern.
Die Kunst liegt darin, beides zu beachten:
Viele aus der Community kennen:
Hier verstärken sich Körperempfindungen und Angst oft gegenseitig:
Dominiks Ansatz:
Im letzten Teil der Folge teilt Dominik seine Top-Strategien, die du direkt in deinen Alltag integrieren kannst – unabhängig davon, ob du Nackenschmerzen, Schwindel, Magenprobleme oder Kopfschmerzen hast.
So paradox es klingt: Je mehr du dich innerlich am Schmerz festhältst, desto stärker wird er.
Hintergrund:
Akzeptanz bedeutet nicht, den Schmerz zu lieben oder sich damit abzufinden. Es bedeutet:
Du kannst dir innerlich sagen:
Dominik ist ein großer Fan von etwas, das so simpel klingt, dass viele es abtun: regelmäßige Spaziergänge.
Warum Gehen so wirkungsvoll ist:
Damit das wirklich zur Gewohnheit wird, empfiehlt Dominik:
Viele scheitern daran, dass Bewegung immer wie ein extra „Block“ im Kalender wirkt: Sporttasche packen, umziehen, ins Studio fahren. Dominik dreht den Ansatz um und arbeitet mit Triggerpunkten im Alltag:
So kommen im Lauf des Tages mehrere Minuten gezielter Bewegung zusammen, ohne dass es sich nach „Training“ anfühlt. Wichtig:
Die Atmung ist einer der stärksten Hebel, um dein vegetatives Nervensystem zu beeinflussen – jederzeit, ohne Hilfsmittel.
Dominiks Empfehlungen bei Stress, Angst oder Schmerzspitzen:
Schon 1–2 Minuten können reichen, um von „180 auf 160“ zu kommen – vielleicht nicht komplett ruhig, aber ruhig genug, um klarere Entscheidungen zu treffen und nicht in Panikhandlungen oder Grübelschleifen zu rutschen.
Nach und nach kannst du Atmung auch mit Meditation oder Achtsamkeit verbinden. Dominik erzählt, wie er anfangs bei der Meditation fast verzweifelt ist („nach zwei Minuten ging gar nichts, die Schmerzen wurden schlimmer“), aber durch Dranbleiben einen Zugang gefunden hat – und seine Schmerzreise so erst richtig drehen konnte.
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