Schlaf ohne Druck

3 Tipps für ruhige Nächte & ein entspanntes Nervensystem

22.12.2025
Besser einschlafen

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Wie du trotz Angststörung wieder besser schlafen kannst

In dieser Adventskalender-Folge von „Angst unplugged“ spricht Christina darüber, wie Schlafprobleme sie in ein Burnout geführt haben – und welche Strategien ihr heute helfen, gelassener zu schlafen. Du bekommst einfache, praxiserprobte Tipps, die dein Nervensystem beruhigen und den nächtlichen Druck rausnehmen.

Wenn Schlaf zur Belastung wird: Christinas Weg ins Burnout

Christina hatte früher nie Schlafprobleme. Erst Jahre vor ihrem Burnout 2016 hat sie gemerkt, wie sehr ihr Schlaf unter Stress und Belastung leidet. Aus anfänglich seltenen schlechten Nächten wurde ein massives Problem.

Besonders einschneidend war die Phase kurz vor ihrer Krankschreibung:

  • Sie hat teilweise keine Stunde mehr am Stück geschlafen.
  • Schon Tage vorher hat sie sich vor der kommenden Nacht gefürchtet.
  • Selbst vor schönen Ereignissen, wie einer Hochzeit, konnte sie kaum schlafen.
  • Ihr Nervensystem war dauerhaft überreizt, sie fühlte sich komplett ausgebrannt.

Christina beschreibt diese Zeit als „totalen Horror“. Ihre Erfahrung zeigt, wie eng Schlaf, Belastbarkeit und Angststörung miteinander verknüpft sind – und wie schnell aus „ein bisschen schlecht schlafen“ ein ernstes Thema werden kann.

Druck rausnehmen: Du musst nachts nicht „funktionieren“

Der wichtigste Wendepunkt für Christina war ein innerer Perspektivwechsel: Sie hörte auf, Schlaf krampfhaft erzwingen zu wollen. Heute ist das ihr zentraler Tipp:

Nimm den Druck raus. Du musst nicht perfekt schlafen.

Statt jede Nacht als Prüfung zu sehen, hilft ihr vor allem dieser Gedanke:

„Dann schlafe ich eben nicht. Dann ruhe ich nur. Mein Körper holt sich irgendwann den Schlaf und die Erholung, die er braucht.“

Was du dafür konkret tun kannst:

  • Uhr aus dem Schlafzimmer verbannen
    Schau nachts nicht ständig auf die Uhr und rechne zusammen, wie viele Stunden „noch übrig“ sind. Stell dir den Wecker so hin, dass du ihn nicht sehen kannst.
  • Schlaf nicht erzwingen
    Erlaube dir, auch einfach nur zu ruhen. Dein Körper regeneriert sich nicht nur im Tiefschlaf, sondern auch in Phasen der bewussten Ruhe.
  • Schlaf als „zartes Pflänzchen“ behandeln
    Je mehr du versuchst, ihn zu kontrollieren, desto weniger klappt es. Gelassenheit ist hier echte Tiefenarbeit – aber sie macht einen riesigen Unterschied.

Indem du die Nacht nicht mehr als Kampf betrachtest, entspannst du dein Nervensystem und nimmst deinem Körper die Erwartungshaltung, „jetzt sofort funktionieren zu müssen“.

Gedanken parken: Abends bewusst den Kopf aufräumen

Viele Schlafprobleme entstehen nicht erst im Bett, sondern schon Stunden vorher im Kopf. Grübeln, Planen, Sorgen – all das wandert sonst mit ins Schlafzimmer.

Christinas zweiter Tipp: Sortiere deine Gedanken bewusst, bevor du schlafen gehst.

Dafür nutzt sie bis heute ein Notizbuch auf dem Nachttisch. Ihre Routine kann dir als Vorlage dienen:

  • Abendliches „Gedanken-Aufräumen“
    Schreib auf, was dich beschäftigt: Sorgen, To-dos, offene Themen. So müssen sie nicht „im Kopf kreisen“.
  • Positive Bilanz des Tages
    Notiere dir ganz bewusst:

    • Was war heute besonders schön?
    • Was habe ich heute geschafft?
    • Worauf bin ich stolz?

    Das hilft, den Tag nicht mit Stress, sondern mit einem besseren Gefühl abzuschließen.

  • Gedanken symbolisch wegpacken
    Schreib auf, klappe das Notizbuch zu und leg es in eine Schublade. Das signalisiert deinem System: „Darum kümmere ich mich morgen, heute ist Ruhezeit.“
  • Notizblock griffbereit lassen
    Wenn dir nachts doch etwas im Kopf rumgeht, kannst du es sofort notieren. So musst du nichts „festhalten“ und kannst eher loslassen.

Du musst keine ausgefeilte Journaling-Routine haben. Schon wenige Sätze am Abend können reichen, um dein Gedankenkarussell deutlich zu verlangsamen.

Vom Kopf in den Körper: Dein Nervensystem nachts beruhigen

Besonders bei Angststörungen und hohem Stress ist das Nervensystem ständig im Alarmmodus. Um besser zu schlafen, hilft es, gezielt aus dem Kopf in den Körper zu kommen.

Christinas dritter Tipp: Einfache Körperübungen nutzen, wenn du nicht einschlafen kannst.

Ein Beispiel, das sie selbst oft anwendet – gerade in Phasen mit wenig durchgehendem Schlaf (z.B. mit kleinen Kindern):

  • Beruhigende Atmung
    Vier Sekunden einatmen, acht Sekunden ausatmen. Den Fokus ganz auf die Atmung legen.
  • Visualisierung
    Sich vorstellen, wie der Körper immer tiefer in die Matratze einsinkt, angenehm „schwerer“ wird und langsam in die Unterlage fällt – im guten, sicheren Sinne.
  • Körperscan oder Anspannen/Entspannen
    Nach und nach Körperbereiche anspannen und wieder lösen. Vom Kopf bis zu den Füßen oder umgekehrt.

Wichtig ist nicht die „perfekte Methode“, sondern dass du etwas findest, das dein Nervensystem spürbar runterfährt. Alles, was dich mehr in deinen Körper und weniger in den Kopf bringt, ist abends hilfreich.

Nervensystem-Minikutrs: 14 Tage für mehr innere Ruhe

Weil das Thema Nervensystem bei vielen Hörerinnen und Hörern von „Angst unplugged“ eine große Rolle spielt, hat Christina einen kompakten Nervensystem-Minikutrs entwickelt.

Die Idee dahinter:

  • 14 Tage Laufzeit – bewusst kurz, damit du dranbleiben kannst.
  • Jeden Tag ein kleines Video mit einer einfachen Übung oder einem Tool.
  • Fokus auf Nervensystem beruhigen, statt dich mit zu viel Inhalt zu überfordern.
  • Bezahlbar gestaltet, damit möglichst viele teilnehmen können.

Mit dem Gutscheincode PODCAST10 kannst du dir den Kurs bis zum 29. Dezember vergünstigt sichern. Der Start ist am 3. Januar, sodass du mit mehr Ruhe und Klarheit ins neue Jahr gehen kannst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Schlafstörungen ein Warnsignal für Überlastung sein können.
  • Warum gute Vorsätze oft scheitern und kleine Schritte nachhaltiger sind.
  • Christinas Erfahrungen mit Burnout, Arbeitslosigkeit und finanziellen Engpässen.
  • Einladung, den eigenen Schlaf ehrlich zu reflektieren und zu teilen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"

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