„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.
Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️
Du wachst auf und bist sofort innerlich unruhig: Stress im Körper, Angst im Kopf, obwohl du eigentlich genug geschlafen hast. In dieser Folge von „Angst unplugged“ erklärt Gastgeberin Christina Hillesheim, was dahintersteckt und warum das oft weniger mit „zu wenig Schlaf“ zu tun hat, als du denkst.
Im Zentrum stehen Cortisol, dein Nervensystem und die Frage, wie du morgens wieder mehr Stabilität und Ruhe in deinen Start in den Tag bekommst. Plus: vier konkrete Tipps (und ein Bonus), die du direkt ausprobieren kannst.
Cortisol hat eigentlich einen guten Job: Es ist dein natürliches Weckhormon. Etwa 30–45 Minuten nach dem Aufwachen erreicht es seinen Tageshöchststand und hilft dir, Energie und Fokus zu bekommen. Abends sinkt es normalerweise wieder, während Melatonin als Schlafhormon ansteigt.
Problematisch wird es, wenn dein Nervensystem häufig „Gefahr“ meldet, zum Beispiel durch:
Dann wird Cortisol nicht nur morgens ausgeschüttet, sondern immer wieder. Der natürliche Rhythmus gerät aus dem Takt. Christina beschreibt diesen Zustand als Daueranspannung, die sich auch körperlich zeigen kann, und teilt offen ihre eigene Erfahrung aus der Zeit ihres Burnouts.
„Cortisol ist nicht nur dein Weckhormon, sondern das wird auch ausgeschüttet, wenn du Stress hast.“
Ein Schlüsselbegriff der Folge ist die Cortisol Awakening Response (Cortisol-Aufwachreaktion). Dieser natürliche Anstieg am Morgen ist normal. Bei Menschen, die aber unter Dauerstress, starker Ängstlichkeit oder psychischer Belastung stehen, kann dieser Anstieg deutlich stärker ausfallen.
Die Folge: Du bist schon im Alarmmodus, bevor überhaupt etwas passiert ist. Viele kennen dann typische Muster:
Christina betont auch die Unterscheidung zwischen Nacht und Morgen: Nachts steht oft das Gedankenkarussell im Vordergrund, morgens eher die körperliche Aktivierung durch das Nervensystem.
Die gute Nachricht: Du kannst einiges tun, um dein System langfristig zu regulieren. Christina nennt vier alltagstaugliche Hebel, die besonders gut zusammenwirken.
Die ersten 30 Minuten nach dem Aufwachen sind entscheidend, weil dein Cortisol in dieser Phase ohnehin ansteigt. Ziel ist: keinen zusätzlichen Stress obendrauf.
Leitgedanke: In dieser Zeit „nur Positives reinlassen“, so gut es eben geht.
Bewegung kann sofort regulierend wirken, aber die Dosis macht den Unterschied. Christina rät vor allem morgens eher zu:
Sehr intensives Training direkt nach dem Aufstehen kann den Körper zusätzlich stressen. Hör hier wirklich auf deinen Körper: Was stabilisiert dich, was pusht dich nur weiter hoch?
Ein zentraler Zusammenhang in der Folge: Blutzucker und Cortisol hängen eng zusammen. Wenn du morgens nur Kaffee trinkst und nichts isst, kann das für den Körper wie ein Stresssignal wirken.
Stattdessen: ein proteinreiches Frühstück, zum Beispiel:
Das kann helfen, deinen Blutzucker zu stabilisieren und deinem System Sicherheit zu geben.
Das ist laut Christina einer der wichtigsten Punkte: Wie du abends lebst, bestimmt, wie du morgens aufwachst. Besonders kritisch sind Dinge, die dein Nervensystem spät aktivieren:
Hilfreich ist eine einfache Abendroutine: Tee, Atemübung, lesen oder etwas Beruhigendes schauen. Nicht als perfektes Regelwerk, sondern als Balance für dein Nervensystem.
Ein wichtiger Perspektivwechsel aus der Folge: Wenn du morgens erschöpft bist, heißt das nicht automatisch, dass du zu wenig geschlafen hast. Entscheidend ist auch die Schlafqualität und wie tief dein Körper wirklich runterfahren konnte.
Christina bringt es sinngemäß auf den Punkt: 7 Stunden können erholsamer sein als 9, wenn dein System besser reguliert ist.
Für viele unbequem, aber wirksam: Wenn du es schaffst, warte 30–60 Minuten mit dem ersten Kaffee. Idee dahinter: Erst den natürlichen Cortisolanstieg „durchlaufen lassen“ und den Kaffee dann trinken, wenn der Spiegel wieder sinkt. So knallt nicht alles gleichzeitig rein.
Wenn du Kaffee liebst: Es geht nicht um Verzicht, sondern um Timing und darum, deinen Morgen sanfter zu gestalten.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen19,90 € Ursprünglicher Preis war: 19,90 €16,90 €Aktueller Preis ist: 16,90 €. inkl. 7% MwSt.
Du interessierst dich für das Thema mentale Gesundheit, angstfrei und glücklich leben? Dann melde dich doch zu meinem kostenlosen Newsletter an. Direkt nach Anmeldung erhältst du meine Happy News mit Updates zu neuen Blog Beiträgen, Podcast Folgen, Freebies sowie vielen exklusiven Community- und Bonus-Aktionen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen