Angst und Symptome besser annehmen

6 Sätze für mehr Akzeptanz

12.05.2026
Christina Hillesheim gibt in dieser Podcastfolge Tipps, um Symptome, Angst und schwierige Situationen besser annehmen zu können.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

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Inhalt

Akzeptanz lernen: 6 Sätze, die dir in schweren Momenten helfen

Kennst du diesen inneren Widerstand, wenn Symptome, Angst, eine Krankheit oder eine Situation einfach nicht „sein dürfen“? In dieser Folge von Angst unplugged teilt Host Christina Hillesheim sechs Sätze, die dir helfen können, mehr Annahme und Akzeptanz zu üben, ohne dich aufzugeben oder dich in deinen Gefühlen zu verlieren.

Die Folge ist persönlich, alltagsnah und gleichzeitig praktisch: Du bekommst klare Formulierungen, kleine Übungen und einen Perspektivwechsel, der Druck rausnimmt, gerade dann, wenn dein Nervensystem schon auf Alarm steht.

Annehmen heißt nicht gut finden: Raus aus dem Missverständnis

Eine der wichtigsten Klarstellungen zuerst: Akzeptanz bedeutet nicht, dass du etwas toll finden musst. Viele blockieren Annahme, weil sie befürchten, damit das Problem zu „bestätigen“ oder zu vergrößern. Christina stellt das sehr deutlich richtig:

„Annehmen heißt nicht gut finden.“

Annehmen heißt: Es ist gerade so, wie es ist. Ohne Schönreden, ohne Zustimmung. Das nimmt dem inneren Kampf Energie und schafft Raum für einen nächsten Schritt.

  • Akzeptanz ist kein „Mehr davon bitte“, sondern ein Stoppsignal für den Kampf gegen das, was bereits da ist.
  • Du darfst es doof finden und trotzdem anerkennen, dass es gerade Realität ist.
  • Abstand zu Gedanken schaffen: Statt „Ich bin dieser Gedanke“ eher: „Ah, spannend, ich habe gerade den Gedanken, dass …“

Dieser Perspektivwechsel hilft, dich weniger mit belastenden Gedanken zu identifizieren. Denn nur weil ein Gedanke auftaucht, muss er noch lange wahr sein.

Gefühle fühlen, ohne stecken zu bleiben: So kommst du aus der Gedankenspirale

Christina beschreibt einen zentralen Punkt für Angst- und Stresszustände: Gefühle dürfen da sein, aber du musst sie nicht gedanklich immer größer machen. Ihr Satz dafür:

„Ich fühle meine Gefühle, aber ich verstricke mich nicht in ihnen.“

Ein praktischer Einstieg ist ein kurzer, ehrlicher Check-in:

  • Was fühle ich gerade – und wie heißt das Gefühl?
  • Wo im Körper spüre ich es (Brust, Bauch, Hals, Kopf …)?
  • Wie fühlt es sich an (eng, heiß, kribbelig, schwer …)?
  • Ist es ein altes, bekanntes Gefühl oder gerade etwas Neues?

Der Knackpunkt: Wenn du ein Gefühl im Körper wahrnimmst, statt es mental zu bekämpfen, kann es eher abklingen. Häufig ist nicht das Gefühl selbst das Problem, sondern der Reflex: „Oh nein, das darf nicht da sein.“ Genau dieser Widerstand füttert die Spirale.

Widerstand macht alles schlimmer: Warum dein innerer Kampf so viel Energie kostet

Ein Satz, der vieles zusammenfasst:

„Der Widerstand macht es schwerer als die Situation selbst.“

Christina bringt dazu ein starkes Bild: Wenn du ein Problem hast und du willst es nicht haben, hast du zwei Probleme. Schmerz oder unangenehme Gefühle sind manchmal nicht vermeidbar. Aber das zusätzliche Leiden durch inneren Kampf ist oft veränderbar.

Auch ihr „Wissenschafts-Snack“ passt hier rein: Akzeptanzforschung zeigt, dass emotionaler Schmerz intensiver werden kann, wenn wir ihn wegdrücken. Denn dann bleibt das Stresssystem aktiv, das Gehirn sendet dauerhaft: „Das muss weg!“ und genau das erhöht Druck und Anspannung.

  • Widerstand hält das Stresssystem oben.
  • Annahme entlastet den Körper, weil der Kampfmodus nachlassen kann.
  • Ein hilfreicher Satz: „Ich kann damit gerade sein, auch wenn es sich nicht gut anfühlt.“

Weiterleben trotz Angst: Kleine Schritte statt Verhandeln mit der Realität

Zwei der Sätze aus der Folge zielen direkt auf Handlungsspielraum und Selbstwirksamkeit, gerade wenn du dich festgefahren fühlst:

  • „Tue das, was trotzdem geht.“
  • „Hör auf, gegen die Realität zu verhandeln.“

Der Perspektivwechsel ist entscheidend: Akzeptanz heißt nicht „Ich gebe auf“. Es heißt: Ich höre auf, Energie gegen das einzusetzen, was schon da ist, und nutze sie stattdessen für das, was möglich ist.

Christina schlägt dafür eine simple, alltagstaugliche Frage vor:

  • Was geht heute trotzdem?
  • Was ist der kleinste Schritt Richtung Leben, der heute möglich ist?

Dazu passt auch der letzte Satz: Akzeptanz passiert oft in kleinen Schritten. Du musst nicht von heute auf morgen „alles annehmen“. Manchmal reicht ein kleines bisschen weniger Widerstand, ein kleiner Moment mehr Raum.

Ein Gedanke, der die Folge abrundet: Leben beginnt nicht erst nach der Lösung. Es findet auch mitten im Prozess statt.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Eine kurze geführte Mini-Übung, um Symptome/Gefühle bewusst da sein zu lassen (ohne sie wegzumachen).
  • Der Impuls, ein kleines „Wurschtigkeitsgefühl“ zu üben: Schultern hochziehen, loslassen, innerlich „Mir egal, es ist jetzt so“.
  • Eine Reflexionsfrage an die Community: Was fällt dir am schwersten anzunehmen – Situationen, Symptome, Krankheit oder etwas anderes?
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Anti-Stress & Nervensystem". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Anti-Stress & Nervensystem"

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