Angststörung, Depression und Sucht

Interview mit Therapeutin Franca Cerutti

03.06.2024
Angststörung, Depression und Sucht - Interview mit Therapeutin Franca Cerutti

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps und Übungen, inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie (Experten) Interviews.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Angst, Depression & Sucht verstehen: Warum sie oft zusammen auftreten

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Gastgeberin Christina Hillesheim mit Verhaltenstherapeutin und Podcasterin Franka Cerutti darüber, wie Angststörungen, Depressionen und Sucht entstehen, warum sie so oft zusammenhängen und was dir konkret helfen kann, wieder mehr Sicherheit und Zuversicht zu spüren.

Die beiden bleiben dabei nah am echten Leben, teilen persönliche Erfahrungen und übersetzen psychologisches Fachwissen in Bilder und Strategien, die du direkt anwenden kannst – ohne Schönreden, aber mit viel Hoffnung.

Unser Gast: Franka Cerutti

Franka Cerutti ist approbierte Verhaltenstherapeutin und war über zwölf Jahre mit eigener Praxis am Niederrhein tätig. Während der Corona-Pandemie verlagerte sie ihren Schwerpunkt zunehmend in die digitale Welt: Ihr Podcast „Psychologie to go“ ist seit Monaten Dauergast auf Platz 1 der Gesundheitscharts.

Neben ihrer Podcast-Arbeit ist Franka Buchautorin und Gruppen­therapeutin. Ihr Herzensthema: Menschen mit Angststörungen, Depressionen und Abhängigkeitserkrankungen verständlich erklären, was mit ihnen passiert – und vor allem, wie sie wieder handlungsfähig werden. In Christinas Happy Club hat sie dazu bereits mehrere Workshops gegeben.

Wie Angststörungen entstehen – und warum sie kein „Charakterschaden“ sind

Eine der zentralen Botschaften dieser Folge: Angststörungen entstehen nicht aus Schwäche, sondern aus einer Mischung aus Veranlagung und Belastung. Oder wie Franka es erklärt:

„Wir sprechen in der Psychologie vom Vulnerabilitäts-Stress-Modell: Es gibt eine Verletzlichkeit in dir plus Stress – und diese Kombination kann dann eine Störung auslösen.“

1. Veranlagung: Ein sensibles Nervensystem

Viele Menschen mit Angststörung kennen das aus ihrer Familie:

  • Eltern, Großeltern oder andere Verwandte, die „immer schon ängstlich“ waren
  • eine grundsätzliche Neigung, schneller mit Angst zu reagieren
  • ein besonders sensibles Nervensystem, das stärker alarmiert

Diese genetische oder biologische Komponente nennt man in der Psychologie Vulnerabilität – also Verletzlichkeit oder Anfälligkeit.

2. Belastende Ereignisse: Wenn zu viel zusammenkommt

Viele Betroffene haben das Gefühl: „Die Panikattacke kam aus heiterem Himmel.“ Die Forschung zeigt jedoch etwas anderes:

  • Im Jahr vor der ersten Panikattacke treten oft überdurchschnittlich viele belastende Ereignisse auf.
  • Dazu gehören: Verluste, Trennungen, neue Lebensabschnitte, Krisen im Job, Überforderung oder anhaltender Stress.

Schaut man genauer hin, findet sich fast immer ein Zeitraum, in dem du über deine Grenzen gegangen bist – emotional, körperlich oder beides.

3. Der „kaputte Feuermelder“: Ein Bild, das Angst entzaubert

Um Angst verständlich zu machen, nutzt Franka ein Bild aus ihrem Buch:

„Angst ist wie ein Feuermelder. An sich etwas Wertvolles, das uns das Leben retten kann. Nur bei einer Angststörung ist er viel zu sensibel eingestellt und geht ständig los, obwohl gar kein echtes Feuer da ist.“

Übertragen heißt das:

  • Dein Körper will dich beschützen, nicht bestrafen.
  • Der Alarm (Herzrasen, Schwitzen, Engegefühl) ist echt spürbar, aber in der Situation übertrieben.
  • Die Aufgabe in der Therapie ist nicht, „Angst zu löschen“, sondern den Alarm wieder realistischer einzustellen.

Allein diese Sichtweise kann schon entlasten: Du bist nicht „verrückt“. Dein System ist schlicht zu empfindlich eingestellt.

Wenn aus Angst Depression wird – Zusammenhänge und Warnsignale

Viele Hörerinnen und Hörer fragen sich: „Habe ich ‚nur‘ eine Angststörung oder schon eine Depression?“ Christina kennt beide Seiten – jahrelange Angst und später einen Burnout mit Depression. Franka beschreibt, worauf du achten kannst.

Typische Merkmale einer Depression

Depression ist mehr als „schlecht drauf sein“. Laut Franka zeigen sich depressiven Episoden häufig durch:

  • Über Wochen fast jeden Tag eine niedergedrückte Stimmung oder innere Leere
  • massives Grübeln, besonders abends oder nachts
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • keine Energie, kaum Antrieb, Schwierigkeiten, Alltagsaufgaben zu bewältigen
  • Verlust von Freude und Interesse an Dingen, die früher Spaß gemacht haben
  • Veränderter Appetit: deutlich weniger oder deutlich mehr, oft mit Gewichtsveränderung
  • ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit und Sinnlosigkeit

Franka betont: „Depression kann jede Person treffen“ – unabhängig davon, ob du als lebensfroh, stark oder belastbar giltst. Gerade die, die „immer funktionieren“, erwischt es häufig besonders hart.

Warum Angst und Depression sich so oft bedingen

Depressive Symptome entstehen nicht im luftleeren Raum. Franka nennt zwei wichtige Modelle:

  • Hilflosigkeit: Wenn du erlebst, dass du dein Leben oder deine Symptome nicht mehr steuern kannst, entsteht ein Gefühl von Ohnmacht. Wer unter Panikattacken leidet und denkt „Ich habe keinerlei Kontrolle“, steht auf einem Nährboden für Depression.
  • Verstärkerverlust: Ziehst du dich wegen Angst immer mehr zurück, vermeidest Unternehmungen und soziale Kontakte, fallen positive Erfahrungen weg. Dein Alltag wird enger und grauer – das begünstigt depressives Erleben.

Dazu kommt ein dritter Faktor, den Christina aus eigener Erfahrung beschreibt:

  • Gegen die eigenen Bedürfnisse leben: Dauerhaft eigene Grenzen übergehen, Trauer wegdrücken, in unpassenden Beziehungen oder Jobs ausharren – all das kann langfristig in eine Depression führen.

Christina formuliert es so: „Irgendwann hat mein Körper gesagt: Ich bin jetzt fertig.“ Diese „Zwangspause“ kann sich furchtbar anfühlen, ist aber oft ein drastisches Stopp-Signal des Körpers.

Was Depression dir sagen kann – ohne sie zu romantisieren

Beide sind sich einig: Während man mitten in der Depression steckt, helfen Sätze wie „Das ist für irgendetwas gut“ wenig. Und dennoch berichten viele Menschen im Rückblick:

  • „Ich hätte so nicht weiterleben können.“
  • Die Krise hat deutlich gemacht, dass Werte, Beziehungen oder Lebensziele neu sortiert werden mussten.
  • Sie war ein Wendepunkt, um authentischer und selbstfürsorglicher zu leben.

Wichtig ist die Haltung, die Franka vorschlägt:

„Nicht: Was sagt meine Symptomatik über mich? Sondern: Was sagt sie zu mir?“

Damit wird Depression nicht verharmlost, aber sie wird zu einem Signal, das du ernst nehmen darfst – und das dich einlädt, dein Leben neu auszurichten.

Der Einfluss deiner Gedanken: Vom Katastrophenkino zur hilfreichen inneren Stimme

Sowohl bei Angst als auch bei Depression spielen Gedanken eine Schlüsselrolle. Viele Betroffene sagen jedoch: „In der Panik kann ich gar nicht denken.“ Franka widerspricht:

„Wir denken in der Panik extrem viel – nur leider fast ausschließlich das Falsche.“

Die „Dreifaltigkeit“: Denken, Fühlen, Verhalten

In der Verhaltenstherapie wird immer mit drei Ebenen gearbeitet:

  • Denken – was du dir innerlich erzählst
  • Fühlen – die Emotionen und Körperempfindungen
  • Verhalten – was du tust oder eben vermeidest

Menschen kommen in Therapie, weil es ihnen emotional schlecht geht. Direkten Zugriff auf Gefühle haben wir aber kaum. Deshalb setzen Therapeutinnen und Therapeuten an Gedanken und Verhalten an – und das wirkt indirekt, aber kraftvoll auf das Fühlen.

Zentral ist dabei die Erkenntnis:

  • Gedanken sind keine Fakten.
  • Angst und Depression gehen fast immer mit kognitiven Verzerrungen einher – automatischen Denkfehlern, die alles schlimmer erscheinen lassen, als es ist.

Du bist nicht deine Gedanken – aber du kannst sie lenken

Christina beschreibt, wie der Satz „Du bist nicht deine Gedanken“ für sie ein Wendepunkt war. Ein hilfreiches Bild von Franka dazu:

Das Sushi-Band der Gedanken

Stell dir deine Gedanken vor wie kleine Teller auf einem Sushi-Fließband:

  • Die Teller kommen automatisch – du kannst nicht bestimmen, ob sie erscheinen.
  • Aber du kannst wählen, welchen Teller du nimmst und welchen du vorbeifahren lässt.
  • Negativen Gedanken kannst du innerlich markieren („Aha, da ist wieder die Katastrophen-Platte“) und bewusst weiterziehen lassen.
  • Gleichzeitig kannst du hilfreichere Gedanken ergänzen, die realistischer, tröstlicher und konstruktiver sind.

Affirmationen vs. Ifirmationen: Glaub dir selbst

Viele Menschen haben schlechte Erfahrungen mit simplen Affirmationen („Ich bin stark, ich schaffe alles“) gemacht. Innen drin meldet sich dann eine Stimme: „Das glaube ich dir kein bisschen.“

Hier helfen Ifirmationen – ein kleiner, aber entscheidender sprachlicher Trick:

  • Statt: „Ich bin stark, ich schaffe das.“
  • Besser: „Was ist, wenn ich das doch schaffe?“
  • Statt: „Es wird alles gut.“
  • Besser: „Was ist, wenn es heute besser wird als gedacht?“

Dieses „Was ist, wenn doch…“ öffnet ein inneres Fenster für die Möglichkeit eines guten Ausgangs, ohne den Verstand zu überfordern. Es erzeugt weniger Widerstand und bringt dich sanft aus dem Katastrophenkino heraus.

Die Waage der Gedanken: Klein anfangen, konsequent wiederholen

Christina hat für sich das Wort „genug“ eingebaut:

  • „Ich schaffe genug.“
  • „Ich kann genug.“
  • „Ich bin gut genug.“

Das ist näher an der gefühlten Wahrheit als überzogene Superhelden-Sätze – und genau das macht es wirksam.

Stell dir deine Gedankenwelt wie eine Waage vor:

  • Auf der einen Seite liegen seit Jahren schwere, negative Glaubenssätze.
  • Auf der anderen Seite beginnst du, immer wieder kleine, glaubhafte neue Gedanken abzulegen.
  • Am Anfang kippt die Waage kaum. Aber mit jedem wiederholten, hilfreichen Gedanken verändert sich das Gleichgewicht – bis die alten Muster leiser werden.

Was tun in akuten Stressmomenten? Blackout, Panik, Bühnenangst

Franka und Christina sprechen über Prüfungen, Lampenfieber und Panikattacken. Kernpunkte:

  • Ein Blackout ist fast immer kurz – eher Minuten als Stunden.
  • Er entsteht, weil Adrenalin und Cortisol die Kommunikation im Gehirn kurz stören.
  • Je mehr du denkst „Jetzt ist alles verloren“, desto länger hält der Zustand an.

Hilfreiche Strategien:

  • Vorab planen: „Was mache ich, wenn…?“ – z. B. bei Blackout, in der Prüfung, im Supermarkt, im Flugzeug.
  • Im Moment selbst: ruhiger Atem, innerlich sagen: „Okay, da ist der Blackout. Das ist nur Adrenalin. Gleich kommt es wieder.“
  • Im Alltag: die Außenwelt aktiv nutzen (sehen, hören, anfassen), z. B. beim Einkaufen jeden einzelnen Schritt bewusst benennen, statt nur im Kopf zu kreisen.

Panikattacken entzaubern: Nur Adrenalin – nicht lebensgefährlich

Ein wichtiger Beruhigungsfaktor ist Wissen:

  • Eine Panikattacke hat meist eine schnelle Spitze, erreicht ein Plateau und klingt dann ab.
  • Studien zeigen: Die heftigste Phase dauert im Schnitt etwa 12 Minuten, maximal meist um die 20.
  • Der Körper resorbiert das ausgeschüttete Adrenalin. Er kann gar nicht dauerhaft auf Höchstalarm bleiben.

Franka formuliert es so:

„Es ist nicht schön, aber nicht gefährlich. Dein Körper kann das. Du bist in der Panik physiologisch eher maximal vital, nicht kurz vorm Sterben.“

Wenn du das weißt, kannst du in einer Attacke eher denken:

  • „Okay, das ist jetzt eine Panikattacke. Sie fühlt sich furchtbar an, aber sie geht vorbei.“
  • „Ich bleibe hier, atme und lasse sie wie eine Welle durchlaufen.“

Was andere wirklich sehen – und wie sie reagieren

Viele Betroffene fürchten vor allem eines: Sichtbarkeit und Beschämung. Doch Frankas Erfahrung aus unzähligen Expositionsübungen mit Patientinnen und Patienten zeigt etwas anderes:

  • Selbst bei innerer „10 von 10“-Panik sieht man von außen oft fast nichts.
  • Häufigste Reaktion anderer Menschen, wenn sie es doch merken: Hilfe, Mitgefühl, Unterstützung.

Ein eindrückliches Beispiel ist eine Person, die sich erkrankungsbedingt in der Fußgängerzone in die Hose gemacht hat:

  • Niemand hat gelacht oder verächtlich reagiert.
  • Fremde Menschen boten Hilfe, neue Kleidung und einen Rückzugsort an.
  • Was innerlich als „unvorstellbare Katastrophe“ gefürchtet war, wurde zu einer Erfahrung von Menschlichkeit und Solidarität.

Auch öffentlich bekannte Personen wie Sänger Robbie Williams haben offen von Panikattacken auf der Bühne berichtet – das Publikum hat davon während des Konzerts nichts bemerkt. Ein ermutigender Vergleich: Wenn das dort möglich ist, ist der Supermarkt mit Herzklopfen meist erst recht machbar.

Sucht als „Lösung“ – und warum sie das Problem vergrößert

Im letzten Teil der Folge geht es um den dritten großen Themenkomplex: Sucht, insbesondere Alkohol, und seine Verknüpfung mit Angst und Depression.

Warum Alkohol bei Angst so verlockend ist

Gesellschaftlich wird Alkohol stark romantisiert: Entspannung, Geselligkeit, Lockerheit. Für Menschen mit Angst ist er deshalb besonders tückisch:

  • Alkohol kann kurzfristig soziale Hemmungen senken.
  • Er wirkt zunächst beruhigend und angstlösend.
  • Das verführt dazu, ihn als Schnell-Lösung zu nutzen – etwa „zum Runterkommen“ oder „um einschlafen zu können“.

Das Problem: Diese Wirkung ist nur kurzfristig.

Die Rechnung am nächsten Tag: Hangxiety

Am Folgetag zeigt sich die andere Seite:

  • Der Körper steckt in einer leichten Vergiftung (Zell- und Nervengift).
  • Zittern, Herzklopfen, Unruhe, Schwächegefühl ähneln Angstsymptomen.
  • Diese Empfindungen werden häufig wieder katastrophisch gedeutet – es entsteht ein Kreislauf aus Kater und Panik.

So verstärkt Alkohol langfristig genau das, wogegen er vermeintlich helfen soll.

Wenn aus „Hilfsmittel“ eine Abhängigkeit wird

Besonders riskant wird es, wenn du beginnst, zweckgebunden zu trinken:

  • Du triffst dich nicht mehr mit Menschen, um sie zu sehen, sondern um dabei trinken zu können.
  • Du nutzt Alkohol gezielt, um Angst, Unruhe oder depressive Gefühle zu dämpfen.

Studien zeigen: Gerade bei alkoholabhängigen Frauen liegt sehr oft eine Angststörung oder Depression zugrunde. Alkohol erscheint als Lösung – und schafft in Wahrheit eine zweite, schwere Erkrankung.

Franka bringt es auf den Punkt:

  • Sucht + Angst/Depression = zwei ineinander verzahnte Probleme, die sich gegenseitig verstärken.

Psychopharmaka vs. Selbstmedikation: Ein wichtiger Unterschied

Interessant ist, wie unterschiedlich viele Menschen über Medikamente und Alkohol denken:

  • Vor Psychopharmaka haben viele große Angst – wegen Nebenwirkungen, Abhängigkeit usw.
  • Alkohol wirkt dagegen harmlos, ist verfügbar, gesellschaftlich akzeptiert – obwohl er ein ist und ein enormes Suchtpotenzial hat.

Franka zitiert ihren Mann, einen Psychiater: Würde auf jeder Flasche Alkohol ein Beipackzettel mit allen Risiken stehen, wären die meisten sehr viel vorsichtiger.

Die Empfehlung der beiden:

  • Keine Selbstmedikation mit Alkohol oder Tabletten.
  • Wenn du das Gefühl hast, „Ich halte diesen inneren Zustand nicht mehr aus“, such dir ärztliche Hilfe – idealerweise bei einem Psychiater oder in einer (tages-)stationären Einrichtung.
  • In Absprache kann es sinnvoll sein, zeitweise ein Beruhigungsmittel oder Antidepressivum zu nutzen, statt parallel zur Angststörung eine Abhängigkeit zu entwickeln.

Wichtig: Lass dich dazu immer individuell und seriös beraten. Die richtige Dosierung, Dauer und Kombination gehört in die Hände von Fachleuten – nicht in Selbstversuche.

Du hast Anspruch auf gute Hilfe

Christina und Franka betonen mehrfach:

  • Es gibt gute Therapeutinnen, Therapeuten und Psychiater.
  • Nicht jede:r passt menschlich – das ist normal.
  • Wenn du dich nicht ernstgenommen fühlst, darfst du weiter suchen.

Gerade Angststörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Die Wartezeit oder Suche kann anstrengend sein, aber es lohnt sich, dranzubleiben.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum „Positiv denken“ in der akuten Depression oft nicht funktioniert – und was stattdessen hilfreich ist.
  • Wie du Grenzen setzt, ohne Angst, abgelehnt zu werden – und warum dein Umfeld oft positiver reagiert, als du denkst.
  • Das „Mobile“-Bild: Warum sich ganze Beziehungssysteme bewegen, wenn du dich veränderst.
  • Erfahrungen mit Lampenfieber, Erröten und Bühnenauftritten – inklusive konkreter Beruhigungsstrategien.
  • Ein Buchtipp von Franka: „Nach Grau kommt Himmelblau“ von Thomas Reinbacher über den Weg durch eine schwere Depression.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Akute Angst & Panik". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Akute Angst & Panik"
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