Innere Ruhe finden durch Achtsamkeit

Interview mit Katharina von Frau Yoga

Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Achtsamkeit gegen Stress und innere Unruhe: Wie du wieder bei dir ankommst

In dieser Folge von „Angst unplugged“ spricht Gastgeberin Christina Hillesheim mit Achtsamkeitstrainerin und Yogalehrerin Katharina von „Frau Yoga“ darüber, wie Achtsamkeit dabei hilft, innere Unruhe, Stress und Grübelgedanken zu beruhigen. Herausgekommen ist ein praxisnahes Gespräch mit vielen alltagstauglichen Übungen – vom bewussten Atmen bis zum Journaling.

Unser Gast: Katharina von „Frau Yoga“

Katharina ist Krankenschwester, Yogalehrerin und zertifizierte Achtsamkeitstrainerin. Auf ihrem Blog und Instagram-Kanal „Frau Yoga“ teilt sie Impulse rund um Achtsamkeit, Meditation und mentale Gesundheit.

Ihren Weg zur Achtsamkeit fand sie über die Yogalehrerausbildung – aus einem persönlichen Bedürfnis heraus, nicht länger „Opfer der eigenen Gedanken“ zu sein. Was als innerer Heilungsweg begann, ist heute ihre berufliche Leidenschaft: anderen Menschen zu zeigen, wie sie mit einfachen Achtsamkeitsübungen mehr innere Ruhe, Klarheit und Selbstmitgefühl entwickeln.

Was Achtsamkeit wirklich ist – und warum sie dein Leben verändert

Achtsamkeit ist für viele ein Trendwort. Katharina bringt es bewusst simpel auf den Punkt:

„Achtsamkeit bedeutet, du nimmst alles bewusst mit deinen fünf Sinnen wahr – im Hier und Jetzt, ohne zu bewerten.“

Die Essenz von Achtsamkeit

Achtsamkeit heißt:

  • Gegenwärtig sein statt gedanklich schon bei der Arbeit oder in der Vergangenheit
  • Innen- und Außenwelt wahrnehmen: Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Sinneseindrücke
  • Ohne Bewertung beobachten – nicht sofort in „gut“ oder „schlecht“ einteilen

Der erste Schritt ist nicht Veränderung, sondern Wahrnehmung. Alles darf erst einmal so sein, wie es ist. Genau hier beginnt der innere Wandel.

Was passiert, wenn du nicht achtsam lebst?

Ohne Achtsamkeit laufen viele Prozesse in dir unbewusst ab – mit deutlichen Folgen:

  • Glücksmomente gehen unter: Du nimmst kleine, schöne Augenblicke im Alltag gar nicht wahr.
  • Unbewusste Gedanken steuern deine Gefühle: Plötzlich fühlst du dich schlecht, ohne zu wissen warum.
  • Warnsignale des Körpers werden übergangen: Erschöpfung, Anspannung oder Schlafprobleme bleiben lange ignoriert.

Achtsamkeit hilft dir, genau das zu durchbrechen. Katharina betont:

„Bevor unsere Akkus im tiefroten Bereich sind oder es Richtung Burnout und Depression geht, können wir mit Achtsamkeit frühzeitig spüren: Da stimmt etwas nicht – und bewusst gegensteuern.“

Die wichtigsten Effekte von Achtsamkeit

Wenn du Achtsamkeit trainierst, profitierst du gleich mehrfach:

  • Mehr Glück und Dankbarkeit: Du siehst wieder die kleinen Dinge, die dein Leben reich machen.
  • Klarheit über deine Gedanken und Gefühle: Du erkennst innere Muster statt dich ausgeliefert zu fühlen.
  • Besseres Körpergefühl: Du spürst Überlastung früher und kannst rechtzeitig Pausen einbauen.

Fünf persönliche Achtsamkeits-Rituale von Katharina für mehr Work-Life-Balance

Katharina teilt fünf konkrete Strategien, mit denen sie im Alltag für innere Balance sorgt – trotz Job, Social Media und mentaler Belastung.

1. Achtsamkeit im Alltag: Die kleinen Momente zählen

Achtsamkeit muss nicht immer Meditation auf dem Kissen sein. Sie beginnt bei ganz einfachen Dingen:

  • Achtsames Zähneputzen: Spüren, riechen, hören – statt dabei schon den Arbeitstag zu planen.
  • Mindful Eating: In Ruhe essen, bewusst schmecken, kauen, genießen – ohne Handy, ohne Ablenkung.
  • Innehalten zwischendurch: Mehrmals am Tag kurz stoppen und innerlich sagen: „Ich bin jetzt hier.“

Die Einladung: Hol deinen Geist aus Vergangenheit und Zukunft zurück und richte ihn auf den jetzigen Moment.

2. Atempause als Anker: In einer Minute runterfahren

Ihr „Top-Tool“ im Stress ist die bewusste Atempause – gerade auch im Arbeitsalltag:

  • Mehrmals täglich oder bei Stress dreimal tief ein- und ausatmen
  • Beim Einatmen bis in den Bauch atmen, beim Ausatmen langsamer und vollständig ausatmen
  • Gerne kurz zurückziehen, z.B. auf die Toilette, um ungestört zu sein

„Der Atem ist mein Anker – er beruhigt das Nervensystem und schafft sofort etwas Abstand zum Gedankenchaos.“

Wenn das Nervensystem zur Ruhe kommt, kannst du wieder bewusst reagieren statt impulsiv zu handeln.

3. Nach Anspannung folgt Entspannung: aktiv ausgleichen

Ein wichtiger Punkt, den beide betonen: Auf jede Phase der Anspannung sollte bewusst eine Phase der Entspannung folgen.

Mögliche Tools dafür sind:

  • Geführte Meditationen – besonders hilfreich, wenn du selbst sehr im Kopf bist
  • Body Scan – systematische Reise durch den Körper, um Spannung loszulassen
  • Sanftes Yoga – um gleichzeitig zu bewegen und zu entspannen

Gerade geführte Meditationen helfen, schnell aus dem Grübelmodus auszusteigen, weil du dich an der Stimme orientieren kannst.

4. Intuitive Bewegung: Deinen Körper fragen, was er braucht

Bewegung ist für Katharina ein weiterer Schlüssel zu innerer Balance – aber nicht nach starren Regeln, sondern intuitiv:

  • Achtsamer Spaziergang, wenn der Körper eher nach Ruhe verlangt
  • Kräftigendes Workout, wenn Energie raus möchte
  • Vorher bewusst fragen: „Was würde mir heute gut tun?“

So lernst du, mehr auf deinen Körper zu hören statt auf „man müsste mal wieder…“.

5. Journaling: Gedanken aus dem Kopf aufs Papier

Sowohl Christina als auch Katharina schwören auf Tagebuchschreiben als Tool für mehr Klarheit und Selbstreflexion.

Journaling hilft dir:

  • Gedanken zu sortieren und zu entlasten
  • Gefühle zu verstehen, statt sie nur wegzudrücken
  • Bewusster mit dir selbst, deinen Mustern und Bedürfnissen umzugehen

Einfach anfangen reicht: ein paar Sätze am Tag, ohne Anspruch auf „schönes“ Schreiben. Wichtig ist, dass deine inneren Themen einen sicheren Raum bekommen.

Drei schnell umsetzbare Tipps gegen Stress für deinen Alltag

Zum Mitnehmen nach dieser Podcastfolge formuliert Katharina drei besonders wirksame, alltagstaugliche Anti-Stress-Tipps:

1. Die Atempause – dein Schnell-Notfalltool

  • Bei Stress dreimal tief in den Bauch einatmen
  • Länger und entspannt ausatmen als du einatmest
  • Nachspüren, wie sich Brustkorb, Bauch und Schultern mit jedem Atemzug entspannen

Die entspannte Atmung beruhigt dein Nervensystem und schenkt dir wieder Handlungsspielraum.

2. Check-in mit deinem Körper und Innenleben

Was Katharina als „Gamechanger“ bezeichnet, ist ein kurzer, achtsamer Check-in:

  • Für einen Moment innehalten
  • Dir innerlich die Fragen stellen:
    • Wie geht es mir gerade wirklich?
    • Wo spüre ich Anspannung im Körper?
    • Welches Bedürfnis ist vielleicht gerade nicht erfüllt?

So kommst du weg vom Autopilot und hin zu bewusstem Handeln.

3. Selbstmitgefühl: So, wie du mit deiner besten Freundin wärst

Selbstmitgefühl ist ein Herzensthema der Folge. Christina beschreibt es mit einem einfachen Bild:

Wenn deine Freundin auf dem Eis ausrutscht und hinfällt, würdest du ihr aufhelfen, nachfragen, ob sie sich wehgetan hat und sie trösten. Du würdest sie nicht beschimpfen.

Mit dir selbst gehen wir allerdings oft genau so hart um. Die Einladung:

  • Sprich innerlich mit dir, wie mit einer lieben Freundin.
  • Erlaube dir, dich an erste Stelle zu setzen – du bist die wichtigste Person in deinem Leben.
  • Übe Selbstempathie statt Selbstkritik, besonders in schwierigen Momenten.

Mehr Selbstmitgefühl bringt automatisch mehr innere Ruhe, Sicherheit und Mut.

Der Achtsamkeits-Minikurs von Christina & Katharina

Passend zur Folge stellen Christina und Katharina ihren gemeinsamen Achtsamkeits-Minikurs vor, der in Christinas Happy Shop erhältlich ist.

Was dich im Achtsamkeits-Minikurs erwartet

Der Kurs umfasst sieben konkrete Schritte für ein achtsames und erfülltes Leben. Du lernst:

  • wie du mit Achtsamkeit deine mentale Gesundheit und dein Mindset stärkst
  • wie du Achtsamkeit alltagstauglich integrierst, statt sie als Extra-Punkt auf der To-do-Liste zu sehen
  • wie du weg vom Multitasking hin in den Achtsamkeitsmodus kommst

Der Kurs ist besonders geeignet für Anfängerinnen und Anfänger, die sich einen klaren Leitfaden wünschen, um mit einer eigenen Achtsamkeitspraxis zu starten und auch dranzubleiben.

Workbook, Meditationen & Journaling-Vorlagen

Zum Minikurs gehört ein liebevoll gestaltetes, gedrucktes Achtsamkeits-Workbook, das per Post zugeschickt wird. Darin findest du:

  • praxisnahe Achtsamkeitsübungen für den Alltag
  • Impulse zur Selbstreflexion
  • Journalbögen mit
    • Check-in / Check-out
    • achtsamem Wochenplaner
    • Tagesreflexion

Dazu erhältst du zwei geführte Audio-Meditationen von Katharina:

  • Body-Scan-Meditation (ca. 20 Minuten) zur Schulung der Körperwahrnehmung und zum Lösen von Anspannung
  • Entspannungsmeditation für den Alltag, um Gedanken zu beruhigen, Stress zu reduzieren und wieder in deine innere Balance zu kommen

Für wen der Kurs gedacht ist

Der Achtsamkeits-Minikurs richtet sich an alle, die sich nach:

  • mehr innerer Ruhe und Frieden
  • weniger Stress, Anspannung und Grübelgedanken
  • mehr Ankommen bei sich selbst

sehnen und ihre mentale Gesundheit aktiv stärken möchten.

Katharina fasst den Kern so zusammen:

„Es gibt so viele kleine Änderungen, die wir im Alltag vornehmen können, um unser Leben zu verbessern und innerlich zufriedener zu werden. Das Trainieren deines Achtsamkeitsmuskels kreiert mehr Freude, Leichtigkeit und Entspannung.“

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Wie Katharina von „Opfer der eigenen Gedanken“ zur Achtsamkeitstrainerin wurde
  • Warum Dankbarkeit als „Glücksbooster Nummer 1“ gilt
  • Der Zusammenhang von unbewussten Gedanken, Gefühlen und Verhalten
  • Wie du Warnsignale deines Körpers früher erkennst, bevor es Richtung Burnout geht
  • Podcastempfehlung zum Thema Achtsamkeit: „Verstehen, fühlen, glücklich sein. Der Achtsamkeitspodcast“
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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