Angstfrei Challenge Tag 3

12.10.2022
Angst Unplugged ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Christina spricht mit interessanten Interview Gästen über Themen rund um Ängste und Mentale Gesundheit und berichtet aus ihrem Weg aus Angst und Burnout.

„Angst Unplugged“ (ehemals „Einmal Burnout und zurück“) ist dein Podcast für Kopf, Körper & Nervensystem. Mein Name ist Christina Hillesheim und ich berichte in diesem Podcast über meinem Weg aus Burnout, Angst und Panikattacken zurück in ein glückliches Leben. Du bekommst hier hilfreiche Gedanken, umsetzbare Tipps & Übungen und inspirierende Geschichten anderer Betroffener sowie von Expert:Innen. Neue Folgen gibt es immer dienstags. Folge mir gerne, um keine neue Folge mehr zu verpassen.

Du kannst den Podcast komplett kostenlos anhören (bspw. auf Spotify) und ich würde mich sehr freuen, wenn du dem Podcasts folgst und mir eine Bewertung da lässt. Wie du das ganz einfach machen kannst, erkläre ich dir auf dieser Seite. Ich danke dir! ❤️

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Inhalt

Tag 3 der Angstfrei-Challenge im Podcast „Angst unplugged“

In Tag 3 der Angstfrei-Challenge von „Angst unplugged“ geht es darum, wie du deine Angst wirklich fühlst, statt dich in Gedankenspiralen zu verlieren.
Der Fokus liegt darauf, die Angst im Körper wahrzunehmen, sie anzunehmen und zu erleben, dass sie wie eine Welle wieder abebbt.

Angst wirklich fühlen: Raus aus dem Kopf, rein in den Körper

Viele Menschen hören den Satz: „Der einzige Weg aus der Angst ist durch die Angst hindurch.“
Doch was heißt das konkret im Alltag? Statt dich in deiner Angst hineinzusteigern, geht es darum, sie bewusst im Körper zu spüren.

Zentrale Idee: Nicht denken „Ich fühle Angst“, sondern tatsächlich wahrnehmen, wo und wie du sie spürst.

Christina beschreibt, dass sie früher dachte, sie würde die Angst fühlen, sich in Wahrheit aber nur in Gedanken und
„Was-wäre-wenn“-Szenarien verloren hat. Heute geht sie anders damit um:

  • Wahrnehmen: Wo im Körper spürst du die Angst? Brust, Bauch, Kehle, Kopf?
  • Beschreiben: Wie fühlt sie sich an – eng, heiß, kribbelnd, drückend?
  • Benennen ohne Denken: Die Angst benennen, ohne in Geschichten und Katastrophenfilme abzurutschen.
  • Atmen: Mit der Angst atmen, statt gegen sie anzukämpfen.

Es geht darum, nicht mehr ständig alle „Was wäre, wenn…“-Szenarien durchzuspielen, sondern die Angst als Empfindung im Körper zuzulassen.

„Also diese ganzen Was-wäre-wenn-Szenarien einfach nicht mehr durchspielen,
sondern die Angst im Körper wahrzunehmen, zu atmen.“

So entsteht Raum zwischen dir und deiner Angst – du bist nicht mehr komplett mit ihr verstrickt, sondern kannst bewusster handeln.

Mit der Angst umgehen: Raus aus der Spirale, rein ins Handeln

Wenn du die Angst im Körper wahrnimmst, eröffnet sich dir ein neuer Handlungsspielraum.
Statt dich von Gedanken mitreißen zu lassen, kannst du dich fragen:

  • Was tut mir jetzt gut?
  • Was kann ich in diesem Moment konkret für mich tun?

Der Fokus verschiebt sich damit von der gedanklichen Problemvergrößerung hin zu kleinen, realen Schritten für dein Wohlbefinden.

Christina empfiehlt, bewusst zu unterbrechen, wenn du merkst, dass du dich in der Angst „verlierst“.
Das kann zum Beispiel so aussehen:

  • Ein paar tiefe, ruhige Atemzüge nehmen.
  • Die Körperstellen, in denen du Angst spürst, kurz berühren oder sanft massieren.
  • Einen mini Schritt tun, der dir guttut (Wasser trinken, ans offene Fenster gehen, kurz strecken).

Wichtig ist: Du musst nicht perfekt „angstfrei“ sein. Es reicht, wenn du dich immer wieder neu dafür entscheidest,
nicht komplett in den Gedankenstrudel einzusteigen.

Die Angst personalisieren: Du bist nicht deine Angst

Ein weiterer Schlüssel ist, dich innerlich von der Angst zu trennen und sie als etwas zu sehen, das zwar da ist,
aber nicht du bist.

Christina spricht davon, die Angst zu „personalisieren“, um klarer zu spüren:
„Ich bin nicht meine Angst, ich bin mit meiner Angst.“

Das kann dir helfen:

  • Innere Distanz: Du verschmilzt nicht mit der Angst, sondern beobachtest sie.
  • Selbstmitgefühl: Du kannst liebevoller mit dir umgehen, wenn Angst auftaucht.
  • Annahme statt Kampf: Angst darf da sein, ohne dass sie dich komplett bestimmt.

Solche Techniken können zum Beispiel sein (wie Christina sie in ihren Instagram-Posts weiterführt):

  • Der Angst einen Namen geben.
  • Dir vorstellen, sie sitzt neben dir, nicht auf dir.
  • Mit ihr „sprechen“, als wärst du der erwachsene Teil und sie der ängstliche Anteil.

So entsteht Schritt für Schritt das Gefühl: „Ich bin größer als meine Angst.“

Die Surfer-Metapher: Angst wie eine Welle reiten

Besonders kraftvoll ist das Bild, das Christina für den Umgang mit Angst nutzt:
Sie stellt sich vor, die Angst sei wie eine Welle im Meer.

„Das hat mir geholfen, dass ich so ein bisschen die Angst reite, quasi wie eine Welle.“

Wie funktioniert dieses Bild im Inneren?

  • Die Welle baut sich auf: Du merkst, die Angst kommt langsam.
  • Der Höhepunkt: Sie wird stärker, du „reitest“ sie, anstatt zu fliehen.
  • Die Welle flacht ab: Irgendwann wird sie wieder schwächer.
  • Du kommst an: Du kommst sicher wieder am Strand an.

Dieses innere Bild kann dir helfen, einen Flow zu finden: Alles darf da sein, auch Angst.
Sie kommt – und sie geht auch wieder. Du musst nicht an ihr „anhaften“, indem du dich gedanklich ständig fragst,
was als Nächstes Schlimmes passieren könnte.

Stattdessen kannst du dir innerlich sagen:

  • Es ist okay, dass die Angst da ist.
  • Ich bleibe auf der Welle, bis sie von selbst wieder kleiner wird.
  • Ich vertraue darauf, dass diese Welle vorbeigeht.

So wird Angst von einem überwältigenden Gegner zu einer Bewegung, die du beobachten und mitgehen kannst,
bis du innerlich wieder „am Strand“ stehst.

Weitere Inhalte der Podcastfolge

  • Warum „Alles darf sein“ eine heilsame Haltung im Umgang mit Angst ist.
  • Wie du lernst, deine Angst anzunehmen, ohne dich von ihr definieren zu lassen.
  • Ein liebevoller Abschluss von Christina mit der Einladung, Tag 3 für dich nachwirken zu lassen.
Dies ist ein Podcast aus meiner Themenwelt „Angst & Überforderung". Du findest viele weitere hilfreichen Informationen und Tipps auf der Themenseite: „Angst & Überforderung"
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